Startseite > Aktuelles > Presse aktuell > Presseinformationen > HannoverGen
Logo: Universität Hannover

Schullabor HannoverGEN ist “Ausgewählter Ort 2011“ im
Wettbewerb “365 Orte im Land der Ideen“

HannoverGEN soll das Urteilsvermögen von Schülerinnen und Schülern zum Thema "Grüne Gentechnik“ stärken

Großer Erfolg für das Gemeinschaftsprojekt HannoverGEN: Aus rund 2.600 Bewerbungen wurde das niedersächsische Verbundprojekt der Leibniz Universität Hannover und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu einem der 365 herausragenden Beispiele für Zukunftsfähigkeit, Mut, Engagement und Kreativität gewählt. Ausgezeichnet werden die Ideen von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank, die den Wettbewerb seit 2006 gemeinsam durchführen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Christian Wulff. Detlev Schneidereit, Leiter Spezialberatung Finanzierung der Region Niedersachsen der Deutschen Bank, zeichnete am Freitag, 11. März 2011, 13 Uhr, das Projekt HannoverGEN als "Ausgewählten Ort 2011“ im Erich Kästner Gymnasium in Laatzen aus. Das Erich Kästner Gymnasium ist eine der vier am Projekt HannoverGEN beteiligten Schulen.

HannoverGEN kombiniert "Experimentieren“, "Fachwissen vermitteln“ und "Bewertungskompetenz fördern“ am Thema Grüne Gentechnik. Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden in Deutschland sehr kontrovers diskutiert. Für die Befürworter beinhaltet die Grüne Gentechnik ein erhebliches Innovationspotenzial. Kritiker sehen darin eine Technologie mit hohem Risiko. Vielen Menschen fällt es schwer, sich ein eigenes, an Fakten orientiertes und ausgewogenes Urteil zu diesem Thema zu bilden. HannoverGEN, das erfolgreich vor drei Jahren in der Region Hannover gestartet ist, liefert Schülerinnen und Schülern die Grundlagen, Fachwissen über Grüne Gentechnologie zusammen mit den biotechnologischen Methoden alltagsnah und experimentell zu erfahren. Unterrichtsmaterialien tragen zur eigenen Urteilsbildung bei. Die Lehrkräfte werden unterstützt, Wissen und Methoden sowie ethische Bewertungskompetenz zu fördern, indem die mit den neuen Technologien verbundenen Chancen und Risiken abgewogen und kritisch bewertet werden. Anlässlich der Preisverleihung betonte Detlev Schneidereit: "Das Modellprojekt HannoverGEN ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Jugendliche mit spannenden Experimenten für das Thema der Gentechnik sensibilisiert werden und gleichzeitig für Naturwissenschaften begeistert werden können.“

Im Mittelpunkt des Projekts HannoverGEN stehen vier hannoversche Schulen mit jeweils einem modernen biotechnologischen Labor. Dort können Schülerinnen und Schüler aus der Region experimentieren und sich mit den Chancen und Risiken der gentechnischen Veränderung von Pflanzen auseinander setzen. Mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler haben bereits die HannoverGEN-Labore besucht und experimentelle sowie fachliche Erfahrungen gesammelt.

Das Konzept des Projektes wurde von einer Arbeitsgruppe aus Lehrkräften, Fachdidaktikern und Biowissenschaftlern in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschafts-, dem Kultus- und dem Wissenschaftsministerium in Niedersachsen entwickelt. Projektträger ist das Land Niedersachsen.

Weitere Informationen: www.hannovergen.de oder www.land-der-ideen.de.

Pressekontakte:

Deutschland – Land der Ideen
Anne Rohloff
Telefon: 030 206 459 164
E-Mail: rohloff@land-der-ideen.de

Deutsche Bank Presse
Doris Nabbefeld
Telefon: 069 910 31070
E-Mail: doris.nabbefeld@db.com

Leibniz Universität Hannover
Referat für Kommunikation und Marketing
Jessica Lumme, Pressesprecherin
Telefon: 0511 762 5342
E-Mail: lumme@pressestelle.uni-hannover.de



Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Wiebke Rathje, HannoverGEN, unter Telefon 0511 762 5381 oder per E-Mail unter wiebke.rathje@genetik.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 11.03.2011

 


Leibniz Universität Hannover - URL http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/10064/index.php
 
Verantwortlich Kommunikation/Marketing, letzte Änderung 11. März 2011 , 14:28 Uhr
Copyright Leibniz Universität Hannover 1998 - 2011