Studiengang „Informationstechnologierecht und Recht des
geistigen Eigentums (LL.B.)“ startet zum Wintersemester
Bachelor-Absolventinnen und Absolventen können sich gleichzeitig für das Staatsexamen qualifizieren
Welche Fallstricke drohen beim Filesharing? Ist ein Patent auf Leben rechtlich überhaupt zu verankern? Und was darf Google Street View eigentlich wirklich? Wer sich für den neuen Bachelor-Studiengang "Informationstechnologie und Recht des geistigen Eigentums (LL.B.)“ an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover entscheidet, beschäftigt sich unter anderem mit diesen Fragen. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden umfangreiche Grundlagen in allen Bereichen der Rechtswissenschaften. Der Studiengang ist an der Juristischen Fakultät verankert.
Neu ist, dass sich die Studierenden gleichzeitig für den regulären Studiengang Rechtswissenschaften mit Abschluss "Erste Prüfung“ und für den im IT-Recht und geistigen Eigentum spezialisierten Bachelor-Studiengang immatrikulieren können, so dass sie am Ende des Studiums die Möglichkeit haben, mit einem geringen Mehraufwand zwei Abschlüsse zu erhalten: den berufsqualifizierenden Grad des Bachelor of Laws (LL.B.) und die Erste Prüfung (ehem. Staatsexamen). Bundesweit gehört die Leibniz Universität damit zu den ersten Hochschulen, die zwei Abschlüsse ermöglichen.
Der Studiengang ist auf acht Semester angelegt. Es soll zunächst bis zu 25 Studienplätze geben. Das 5. und 6. Semester verbringen die Studierenden an einer Universität im Ausland, beispielsweise in Japan, Polen oder Finnland. Der Auslandsaufenthalt wird durch ein Stipendium des DAAD gefördert. Die Unterrichtssprache in diesen Ländern ist Englisch. Der Bachelorabschluss öffnet dann den Weg für die Teilnahme für Masterstudiengänge auf der ganzen Welt.
Der neue Studiengang richtet sich an alle, die sich für Medien und Technologie sowie deren Verknüpfung mit den juristischen Feldern interessieren. Absolventinnen und Absolventen haben im Anschluss zahlreiche Perspektiven, denn der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in diesem Bereich steigt immer weiter an.
Arbeitsmöglichkeiten gibt es nicht nur in Kanzleien, Gerichten und Verwaltungen, sondern auch bei Firmen, die sich auf Informationstechnologien spezialisiert haben. Der Auslandsaufenthalt und die hierauf vorbereitenden Kurse in Hannover bieten außerdem eine gute Basis für eine spätere Berufstätigkeit im Ausland.
Die Beschreibung des Studiengangs erhalten sie unter www.uni-hannover.de/de/studium/studienfuehrer/it-recht
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen stehen Ihnen Prof. Dr. Axel Metzger, LL.M. (Harvard) und Dipl.-Jur. André Sabellek, B.Sc. vom Institut für Rechtsinformatik der Leibniz Universität Hannover unter Telefon 0511 762 8149 oder per E-Mail unter metzger@iri.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 26.04.2011