Historisches Universitätsgebäude ist saniert
Wiedereröffnung und Übergabe an neue Nutzer am Mittwoch, 6. Juli 2011
Das 1898 als Bürgerschule erbaute Gebäude Am Kleinen Felde 30 ist seit 2007 in zwei Bauabschnitten aufwändig saniert worden. In dem Haus waren über viele Jahre die Makromolekulare Chemie und Einrichtungen des Bauingenieurwesens der Leibniz Universität Hannover untergebracht. Im Juli 2011 zieht nun das Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN) ein, im August 2011 folgt das Niedersächsische Studienkolleg. Die Räume in der Nordstadt werden den neuen Nutzern am Mittwoch, 6. Juli 2011, um 15 Uhr übergeben. Pressevertreterinnen und –vertreter sind zur Feier im Gebäude Am Kleinen Felde 30 herzlich eingeladen.
Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1898 nach Plänen des Architekten Otto Ruprecht im Stil des Historismus mit Elementen der Gotik und Renaissance erbaut. Nach dem ersten Sanierungsabschnitt 2007/2008 ist das Institut für Lebensmittelwissenschaft der Leibniz Universität Hannover in die sanierten Räume im 1. und 2. Obergeschoss eingezogen. Im Mai 2010 sind die Arbeiten mit dem zweiten Sanierungsabschnitt fortgesetzt worden. Damit sind nun auch die Flächen im Erdgeschoss und im 3. Obergeschoss sowie die Betriebstechnik, Fassaden und Außenanlagen hergerichtet worden. Der zweite Bauabschnitt hat rund 5 Millionen Euro gekostet, der erste Abschnitt kostete 3,2 Millionen Euro.
Jetzt ziehen die Didaktik der Naturwissenschaften und das Niedersächsische Studienkolleg, eine Zentrale Einrichtung der Leibniz Universität, in das fertig sanierte Gebäude ein. Beide Bereiche waren bisher im Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule an der Bismarckstraße ansässig, aus dem die Universität nach und nach auszieht und das sie zum Ende 2011 an das Landesliegenschaftsmanagement (LFN) abgeben wird. Das Niedersächsische Studienkolleg bereitet ausländische Studienbewerberinnen und –bewerber auf ein mathematisch-naturwissenschaftliches, medizinisches, technisches oder wirtschaftswissenschaftliches Studium vor.
Eine besondere Herausforderung während der Bauarbeiten stellte die Sanierung des großen Dachs dar. Eine neue, verschärfte Norm zur Sturmsicherung musste bei dem sehr hohen Gebäude erfüllt werden, das in einer von Passanten und Verkehr stark frequentierten Straße liegt. Mit speziellen Geradschnittziegeln konnte die historische Optik mit bestmöglicher Sturmsicherheit kombiniert werden.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen das Team des Referats für Kommunikation und Marketing unter Telefon 0511 762 5342 oder per E-Mail unter info@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 28.06.2011