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Hannoverscher Frauenachter gewinnt die 7. Europäischen
Hochschulmeisterschaften im Rudern

Männerdoppelvierer belegt dritten Platz

Bild: Hannoversche Ruderteam Großer Erfolg für den Achter der Frauen bei den 7. Europäischen Hochschulmeisterschaften im Rudern in Moskau: Beim Finallauf hatte das Team aus Hannover knapp die Nase vorn und konnte die Konkurrenz aus Großbritannien und den Niederlanden auf die Plätze verweisen. Dabei hat der Frauenachter ein packendes Bug-an-Bug-Rennen hingelegt. Bis 1.000 Meter lagen die Studentinnen souverän in Führung, dann schob sich das Boot aus Reading (Großbritannien) dicht an das Boot aus Hannover heran, gefolgt von der Universität aus Groningen (Niederlande).
Die Deutschen Hochschulmeisterinnen begannen ab der 1.750 Meter Marke einen rasanten Endspurt, doch das Boot aus Reading ließ sich nicht abschütteln. Somit fuhren beide Mannschaften nahezu zeitgleich über die Ziellinie. Ein Fotofinish musste letztlich für die Entscheidung herangezogen werden. Die Studentinnen der Leibniz Universität und Medizinischen Hochschule mussten knapp zehn Minuten auf das erlösende Ergebnis warten. Dann war der Jubel groß: Sieg für die Wettkampfgemeinschaft Hannover!

Ruderin Silke Müller zeigte sich begeistert. „Unsere Steuerfrau hat die Situation perfekt im Blick gehabt und das Letzte aus uns herausgeholt. Wir sind überglücklich, dass wir auf dieser historischen Regattastrecke und bei dieser außergewöhnlichen Meisterschaft für Hannover einen Sieg einfahren konnten“, sagte die Sportlerin. Die Silbermedaille ging an Reading, Groningen holte Bronze.

Das Männer-Team konnte sich über Bronze freuen. Im Finale wurde der leichte Doppelvierer von der Uni Budapest (Ungarn) und London (Großbritannien) geschlagen und belegte somit den dritten, aber letzten Platz. Trainerin Elke Hipler: „Zwei der Athleten waren noch nie auf einer internationalen Regatta. Die Männer haben ab 1.000 Meter den Abstand nicht mehr größer werden lassen und gut mitgehalten. Sie können insgesamt stolz auf die Leistung sein.“

Die 7. Europäischen Hochschulmeisterschaften waren für Deutschland ausgesprochen erfolgreich. Insgesamt konnten die Sportlerinnen und Sportler der deutschen Hochschulen17 Medaillen gewinnen, davon zehn goldene – die Studierenden der Leibniz Universität und Medizinischen Hochschule haben dazu maßgeblich beigetragen.

Mehr als 250 Athletinnen und Athleten aus 15 Ländern waren in Moskau am Start, darunter renommierte Profisportlerinnen und –sportler. Insgesamt gab es 40 Rennen. Hannover stellte mit 16 Mitgliedern das größte deutsche Team. Als Trainer war neben Elke Hipler auch Jan-Michael Müller mit dabei. Die Wettkampfgemeinschaft Hannover, die aus der Leibniz Universität, der Fachhochschule (FHH), der Medizinischen Hochschule (MHH) und der Stiftung Tierärztlichen Hochschule (TiHo) besteht, holte 2011 bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften zweimal Bronze, zweimal Silber und zweimal Gold - außerdem kam der Sieg in der Königsklasse des Rudersports, dem Frauen-Achter, hinzu.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Christoph Edeler, Sportpädagogischer Mitarbeiter am Zentrum für Hochschulsport, unter Telefon (0177) 744 7733 oder per E-Mail unter info@hochschulsport-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 05.09.2011


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