“Leibniz-Nachwuchs“ in Hannover
Internationale Doktorandenschule zur Leibniz-Forschung
Gottfried Wilhelm Leibniz war stets um eine Vernetzung des Wissens über nationale und politische Grenzen hinaus bemüht. Seinerzeit beklagte er, dass es ihm in Hannover an Personen fehle, mit denen er sich hätte austauschen können. Nun kommen aus aller Welt junge Promovenden in Hannover für fünf Tage zusammen, um sich über den Universalgelehrten auszutauschen. Auf Einladung von Prof. Dr. Wenchao Li nehmen 16 weltweit ausgewählte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an einer von der Leibniz-Stiftungsprofessur gemeinsam mit der Leibniz-Gesellschaft veranstalteten Doktorandenschule zur Leibniz-Forschung teil. Aktuelle Dissertations- und Forschungsprojekte sollen vorgestellt und internationale Kontakte geknüpft werden. Die Gäste kommen aus Argentinien, Belgien, Brasilien, China, Frankreich, Japan, Kanada, Polen, den USA und Deutschland.
Die Doktorandenschule beginnt am 21. September 2011 um 9.30 Uhr im Rathaus mit der Begrüßung durch die Stadtvertretung; für den 23. September ist eine Besichtigung der "Leibniz-Orte“ in Hannover vorgesehen: Auf dem Plan stehen unter anderem das Leibnizhaus am Holzmarkt, das Leibnizgrab in der Neustädter Hof- und Stadtkirche und eine Führung durch das Leibniz-Archiv in der Waterloostraße. Um 13.30 Uhr werden die internationalen Gäste vom Präsidenten der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, im Conti-Hochhaus (Raum 1415) empfangen.
Hintergrund: Leibniz und Hannover
Gottfried Wilhelm Leibniz lebte von 1646 bis 1716. Die letzten 40 Jahre seines Lebens verbrachte er in Hannover. In dieser Zeit arbeitete er im Dienst des Herzogs und späteren Kurfürsten von Hannover. Leibniz gilt als letzter Universalgelehrter, d.h. als Gelehrter, der auf allen (oder fast allen) Fachgebieten arbeitete. Leibniz war Mathematiker, Naturwissenschaftler, Philosoph, Theologe, Historiker, Bibliothekar, Diplomat und Ingenieur.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Ute Beckmann von der Leibniz-Stiftungsprofessur in Hannover unter Telefon +49 511 762 17539 oder per E-Mail unter beckmann@lsp.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 12.09.2011