Termintipp: Prof. Hans-Werner Sinn zu Gast an der Leibniz
Universität
Präsident des ifo Instituts spricht über "Europa in der Krise“
Dem Institut für Staatswissenschaft der Leibniz Universität Hannover ist es gelungen, für seine aktuelle Vortragsreihe den renommierten Ökonomen Prof. Hans-Werner Sinn zu gewinnen. Der Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung spricht am Donnerstag, 1. Dezember 2011, um 16 Uhr über das Thema "Europa in der Krise“. Hans-Werner Sinn kritisiert den Rettungsschirm für den Euro hart, er prognostiziert dramatische Folgen für den deutschen Staat.
Prof. Hans-Werner Sinn leitet seit 1999 das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München und hat zahlreiche Sachbücher zu wirtschaftspolitischen Fragestellungen verfasst. In Bezug auf die Euro-Krise wirft der in den Medien sehr präsente Wirtschaftsexperte der Bundesregierung Versäumnisse bei der Aushandlung eindeutiger Kreditbedingungen für die Krisenprozedur vor.
Ein weiterer renommierter Vortragender ist am Donnerstag, 26. Januar 2012, auf dem Conti-Campus zu Gast. Der Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Prof. Wolfgang Streeck, hält einen Vortrag zum Thema "Die Politik und die Märkte“. Der Forschungsschwerpunkt des Soziologen ist das Spannungsverhältnis zwischen demokratischer Politik und kapitalistischer Wirtschaft.
Eine Anmeldung für die Vorträge ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wann? Vortrag Hans-Werner Sinn: Donnerstag, 1. Dezember 2011, 16 Uhr; Vortrag Wolfgang Streeck: Donnerstag, 26. Januar 2012, 16 Uhr
Wo? 1. Dezember 2011: Conti-Campus, Königsworther Platz 1, Hörsaalgebäude, Raum 201 (1507); 26. Januar 2012: Conti-Campus, Königsworther Platz 1, Dekanatssaal der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Raum 142 (1501)
Web www.staatswissenschaft.uni-hannover.de
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Veith Mehde, Direktor des Instituts für Staatswissenschaft, unter Telefon 0511 762 8206 oder per E-Mail unter mehde@jura.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 21.11.2011