Leibniz and Experience
Eine internationale Tagung der Leibniz-Stiftungsprofessur widmet sich einem auf Newton und Kant zurückgehenden Missverständnis über den Universalgelehrten
Obwohl Leibniz sich bekanntlich mit technischen und wissenschaftlichen Experimenten auseinander gesetzt hat, wurde die Bedeutung der Erfahrung bei Leibniz oft verkannt. Seine Philosophie wird heute noch immer wieder als "spekulativ“ oder "idealistisch“ betrachtet und den "experimentellen“ Philosophien entgegengesetzt. Dieses Missverständnis über Leibniz geht auf Newton und Kant zurück und soll nun durch eine von der Leibniz-Stiftungsprofessur organisierte internationale Tagung geklärt werden. Die Tagung wird entsprechend sich zuerst den allgemeinen philosophischen Aspekten der Erfahrung und dann den einzelnen empirischen Wissenschaften widmen.
Die überwiegend jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Kanada, Frankreich, Italien, Schottland, USA und Deutschland.
Am Freitag, 29. Juni, 18 Uhr, ist ein öffentlicher Vortrag geplant. Prof. Justin Smith (Concordia University, Montréal) spricht über "Tierexperimente und Erkenntnistheorie in der frühen Neuzeit“. Smith hat mehrere Bücher zum Thema Leibniz und die Lebenswissenschaften veröffentlicht. Der Vortrag findet im Conti-Hochhaus (14. OG) der Leibniz Universität Hannover am Königsworther Platz statt.
Wann? Freitag, 29. Juni, bis Sonnabend, 30. Juni 2012
Wo? Conti-Hochhaus, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover
Web? www.uni-hannover.de/leibniz-stiftungsprofessur
Der Eintritt ist frei.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Ute Beckmann von der Leibniz-Stiftungsprofessur in Hannover unter Telefon +49 511 762 17539 oder per E-Mail unter beckmann@lsp.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 27.06.2012