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Neuer Supercomputer für die Spitzenforschung in
Norddeutschland

Vertragsunterzeichnung für Hochleistungsrechner an der Leibniz Universität Hannover

Forscherinnen und Forscher in Norddeutschland können sich auf einen spürbaren Zuwachs an Rechenleistung freuen: Im kommenden Jahr geht an der Leibniz Universität Hannover der neue Supercomputer HLRN-III in Betrieb, der der Grundlagenforschung und der angewandten Spitzenforschung in zwei Ausbauphasen bereitgestellt wird. Der Rechner wird in den Räumlichkeiten der Leibniz Universität Hannover IT Services (RRZN) in der Schloßwender Straße stehen.

Zur Vertragsunterzeichnung mit der Firma Cray Computer Deutschland GmbH (Heidelberg) am Montag, 17.12.2012, um 12.15 Uhr sind Medienvertreterinnen und –vertreter herzlich eingeladen. Neben Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Vertretern von RRZN und der Firma Cray wird Staatssekretär Dr. Josef Lange, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, ein Grußwort sprechen. Ort: Leibniz Universität Hannover IT Services (RRZN), 3D Raum im Erdgeschoss, Schloßwender Straße 5, 30159 Hannover.

Der neue Supercomputer löst den Rechner HLRN-II ab, der in den vergangenen Jahren der Spitzenforschung zur Verfügung stand. Das Kraftpaket wird die Leistung des Vorgängersystems um etwa das Zehnfache übertreffen – bei gleicher Stromaufnahme. Die mittlerweile dritte Generation des HLRN-Computers hat im Endausbau zusammen mit der Berliner Komponente des HLRN-III eine Spitzenrechenleistung von rund 2,6 PetaFlops. Der Rechner wird in den kommenden Monaten von der Firma Cray gebaut, im Herbst 2013 geliefert und voraussichtlich im Dezember 2013 betriebsbereit sein.

Auftraggeber ist der Norddeutsche Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN-Verbund), der 2001 von den Bundesländern Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gegründet wurde. Der HLRN-Verbund betreibt gemeinsam ein verteiltes Supercomputersystem an den Standorten Berlin und Hannover. Nach dem kürzlich erfolgten Beitritt Brandenburgs bündeln nun sieben von 16 Bundesländern ihre Kräfte im Hoch- und Höchstleistungsrechnen. Der Bund und die HLRN-Länder investieren insgesamt 30 Millionen Euro in den Kauf des neuen Rechners.

Eine Besonderheit des HLRN-III ist, dass er an zwei Standorten betrieben wird, und zwar an der Leibniz Universität Hannover und in Berlin am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik. Beide Teile des Supercomputers sind durch eine schnelle Datenleitung über 300 Kilometer miteinander verbunden und können im Wesentlichen wie ein System genutzt werden. Ein gleichlautender Vertrag über die zweite Hälfte des HLRN-III wird von der Firma Cray ebenfalls am 17. Dezember 2012 mit dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin abgeschlossen.



Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen PD Dr. Steffen Schulze-Kremer, Leibniz Universität Hannover IT Services, unter Telefon +49 511 762 4722 oder per E-Mail unter schulze-kremerrrzn.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 14.12.2012


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