Startseite > Aktuelles > Presse aktuell > Presseinformationen > NTH Übergabe 2013
Logo: Universität Hannover

NTH-Vorsitz wechselt an die Leibniz Universität Hannover
 

Präsident Prof. Dr.- Ing. Erich Barke für 2 Jahre Vorsitzender des NTH-Präsidiums

Bild: NTH-Übergabe Kooperation statt Konkurrenz – mit diesem Ziel wurde die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) als Allianz der Technischen Universität Braunschweig, der Technischen Universität Clausthal und der Leibniz Universität Hannover zum 1. Januar 2009 gegründet. Nun wechselt die Leitung nach vier Jahren zum ersten Mal an die Leibniz Universität Hannover. Der bisherige Vorsitzende des NTH-Präsidiums, Prof. Dr. Thomas Hanschke, Präsident der Technischen Universität Clausthal, übergab im Rahmen eines Festaktes in Clausthal sein Amt an den Präsidenten der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke. Damit feiert die NTH die zweite turnusmäßige Übergabe. Von 2009 bis 2011 hatte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig, das Amt des Vorsitzenden des NTH-Präsidiums inne.

Zahlreiche Gäste waren zur feierlichen Amtsübergabe in die Aula Academia der TU Clausthal gekommen. Der neue Vorsitzende des NTH-Präsidiums Prof. Barke kündigte an, dass es nun darum ginge, vor der 2015 oder 2016 anstehenden Evaluation das Schiff auf Kurs zu bringen. Gemeinsam mit der Landesregierung wolle – und müsse – das NTH-Präsidium entscheiden, ob man es, so wie es sei, zu fernen Ufern schicken wolle oder ob es nicht doch besser wäre, es erst noch einmal zur Generalüberholung erneut im Hafen festzumachen. Präsident Barke weiter: "Ich werde mich jedenfalls intensiv dafür einsetzen, dass das Schiff nicht länger in flacher See umherdümpelt. Im Übrigen zeigen natürlich einige Kollegen mit hervorragenden Projekten, dass man durchaus auch in flachem Wasser tief bohren kann.“

Die Gründung der NTH vor vier Jahren zielte insbesondere darauf ab, dass die drei beteiligten Universitäten ihre Entwicklungsplanung in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern aufeinander abstimmen, um die vorhandenen Kräfte zu bündeln und so die Effizienz in Forschung und Lehre zu verstärken. Das vorhandene Potenzial an den drei Mitgliedsuniversitäten sollte gestärkt werden und durch sinnvoll abgestimmte Schwerpunkte, insbesondere im Forschungsbereich, ein schärferes Profil der einzelnen Einrichtungen etabliert werden. Im Bereich Lehre sollte eine stärkere Querdurchlässigkeit für Studierende geschaffen werden, was die Attraktivität der Studienangebote erhöhen sollte. Auch die Hochschulautonomie sollte weiter gestärkt werden, indem die Universitäten mehr Eigenverantwortung zum Beispiel beim Berufungsrecht erhalten.

Dabei verfügt die NTH nur über ein sehr begrenztes Budget. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert die verstärkte Zusammenarbeit in den ersten fünf Jahren mit jährlich fünf Millionen Euro, d.h. bis Ende 2013.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der NTH, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon +49 511 762 5355 oder per E-Mail unter vonMuenchhausenzuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 25.01.2013

 


Leibniz Universität Hannover - URL http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/12901/index.php
 
Verantwortlich Kommunikation/Marketing, letzte Änderung 28. Januar 2013 , 11:21 Uhr
Copyright Leibniz Universität Hannover 1998 - 2013