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Forscherteam untersucht unterschiedliche Qualifikation von
Erzieherinnen und Erziehern in Kindertagesstätten

Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Studie gesucht

Welchen Einfluss haben unterschiedliche Ausbildungskonzepte auf die Qualität der täglichen Arbeit mit Kindergartenkindern? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forschungsprojekts "Professionalisierung von Fachkräften im Elementarbereich“ (PRIMEL). An dem Projekt sind neben dem Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover auch die Goethe Universität Frankfurt, die Pädagogische Hochschule Weingarten und die Universität Koblenz-Landau sowie die beiden Pädagogischen Hochschulen Schaffhausen und St. Gallen in der Schweiz beteiligt.

Die Studie untersucht den Unterschied zwischen Erzieherinnen und akademisch ausbildeten Fachkräften in Deutschland und der Schweiz. Insgesamt sollen dafür 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertagesstätten bei ihrer Arbeit begleitet werden: 30 Erzieherinnen oder Erzieher mit fachschulischer Ausbildung in Deutschland, 30 Kindheitspädagoginnen oder –pädagogen mit akademischer Ausbildung in Deutschland und 30 Kindergartenlehrpersonen mit akademischer Ausbildung in der Schweiz.

Ein Schwerpunkt liegt in der Begleitung des Freispiels und in den Bildungsangeboten im naturwissenschaftlichen, mathematischen und künstlerisch-ästhetischen Bereich sowie im Bewegungsbereich. Von Bedeutung sind dabei nicht nur die unterschiedlichen Ausbildungskonzepte, sondern auch die Rahmenbedingungen in Kindertagesstätten. Um die pädagogische Arbeit besser untersuchen zu können, machen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Videoaufnahmen von Freispielsituationen und Bildungsangeboten. Außerdem sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Fragebogen ausfüllen.

In der Region Hannover gibt es bislang 13 Erzieherinnen, die an der Studie teilnehmen, eine von ihnen ist akademisch ausgebildet. Das Institut für Sonderpädagogik sucht weitere akademisch ausgebildete Fachkräfte, die sich beteiligen möchten. Weitere Informationen gibt es bei Dipl.-Psych. Heike Wadepohl unter der E-Mail heike.wadepohlifs.phil.uni-hannover.de



Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Katja Mackowiak, Institut für Sonderpädagogik, Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 17568 oder per E-Mail unter katja.mackowiakifs.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 28.01.2013

 


Leibniz Universität Hannover - URL http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/12904/index.php
 
Verantwortlich Kommunikation/Marketing, letzte Änderung 28. Januar 2013 , 11:21 Uhr
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