Studierende entwerfen visionäre Konzepte für Transporterwerk
von Volkswagen Nutzfahrzeuge
Preisverleihung des Wettbewerbs „Werkstrukturkonzept 2020+“ mit Ausstellungseröffnung im Welfenschloss
Innovative Konzepte für das zukünftige Werksgelände von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN): Studierende der Leibniz Universität haben in einem Ideenwettbewerb Entwürfe für die Fabrik in Hannover-Stöcken entwickelt. Die besten Konzepte sind am Dienstag, 16. April 2013, im Lichthof des Welfenschlosses prämiert worden. Die Exponate sind noch bis zum 24. April 2013 in einer Ausstellung im Welfenschloss zu sehen.
Der Präsident der Leibniz Universität, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, hat die Preise (Gesamtpreisgeld: 5000 Euro) gemeinsam mit Uwe Schwartz, Leiter Produktionsplanung Volkswagen Nutzfahrzeuge, verliehen.
Der Wettbewerb ist Teil der seit 2008 laufenden Kooperation zwischen Leibniz Universität Hannover und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Bei einer Sitzung mit leitenden Angestellten von VWN im Jahr 2011 zum Thema „Zukunftsfähigkeit des VWN-Werkes in Stöcken“ war die Leibniz Universität eingeladen, um abzuschätzen, welchen Beitrag sie zu dem Thema leisten könne. Daraus entstand die Idee eines studentischen Wettbewerbs für eine zukunftsweisende Fabrikplanung im städtischen Kontext. Das Konzept des Wettbewerbs wurde von uni transfer (Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität), Volkswagen Nutzfahrzeuge und den Fakultäten für Architektur und Landschaft sowie Maschinenbau ausgearbeitet.
Entstanden sind elf Visionen für den Produktionstandort in Hannover-Stöcken, von denen fünf prämiert wurden. Teile der Konzepte sollen in die Planung einfließen und voraussichtlich umgesetzt werden. Im Mittelpunkt der städtebaulichen und landschaftsräumlichen Entwürfe sollten die bessere Integration des Werkes im städtischen und landschaftsräumlichen Umfeld, geeignete Erweiterungsmöglichkeiten für VW Nutzfahrzeuge sowie die Arbeits- und Erlebniswelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen. Betreut wurden die Studierenden von Carl Herwarth von Bittenfeld (Institut für Entwerfen und Städtebau), Prof. Christian Werthmann (Institut für Landschaftsarchitektur) und Prof. Peter Nyhuis (Institut für Fabrikanlagen und Logistik). Insgesamt haben 27 Studierende aus den drei Instituten teilgenommen. Ende März präsentierten sie ihre Ergebnisse vor einer hochkarätigen Jury aus Vertretern der Stadt Hannover, der Architektenkammer Niedersachsen, der Leibniz Universität Hannover sowie Vertretern von VWN.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Carl Herwarth von Bittenfeld, Institut für Entwerfen und Städtebau, unter Telefon +49 511 762 2117 bzw. 0172 9398021 oder per E-Mail unter herwarth
staedtebau.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 12.04.2013