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Saturday Morning Lecture befasst sich mit der Entsorgung
radioaktiven Abfalls

Prof. Dr. Clemens Walther spricht über neue Ansätze beim Umgang mit radioaktiven Reststoffen

Auch nach dem Ausstiegsbeschluss hat sich nichts an der Notwendigkeit geändert, die entstandenen radioaktiven Reststoffe zu entsorgen. Die Bundesregierung möchte noch vor der Sommerpause das sogenannte Standortauswahlgesetz verabschieden. In diesem soll ein Neuanfang bei der Suche nach einem Endlager beginnend mit der vielzitierten weißen Landkarte festgeschrieben werden. Wie „weiß“ ist aber diese Landkarte wirklich? Was sind die technischen beziehungsweise naturwissenschaftlichen Anforderungen, welche Ansätze zur Vermeidung gesellschaftlicher Konflikte werden gemacht? Welche Widersprüche gilt es aufzulösen? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag von Prof. Clemens Walther innerhalb der Reihe „Saturday Morning Lecture“ am Sonnabend, 4. Mai 2013, um 11 Uhr.

Clemens Walther ist Professor für Radioökologie und Strahlenschutz an der Leibniz Universität Hannover. Er hat in Mainz und Seattle Physik studiert, in Kernchemie habilitiert und dann am Karlsruher Institut für Technologie sich intensiv mit Physik und Chemie langlebiger radioaktiver Elemente (sog. Aktiniden) beschäftigt. Seit Ende 2012 leitet er das Institut für Radioökologie und Strahlenschutz. Er ist Mitglied des Sprecherrates in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten NTH-Plattform ENTRIA, die das Entsorgungsproblem fachübergreifend (13 technische als auch sozialwissenschaftliche Institutionen) angeht.

Wann? Sonnabend, 04. Mai 2013, 11 Uhr

Wo? Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover, Großer Physiksaal

Web? www.maphy.uni-hannover.de


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Phys. Matthias Schlenk, Fakultät für Mathematik und Physik, unter Telefon 0511 762 2873 oder per E-Mail unter Matthias.Schlenkaei.mpg.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 30.04.2013


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