Forschungsinitiative Geoprozesse
Die Forschungsinitiative Geoprozesse wurde am 14.03.2007 durch das Präsidium der Leibniz Universität Hannover eingerichtet.
Darstellung des Forschungsvorhabens
Das Forschungsvorhaben will allgemein klären, wie chemische, physikalische und biologische Prozesse aktuell in der Erdoberfläche wirken und wie sie diese in der Vergangenheit geformt haben. Untersuchungen finden dafür in den folgenden Forschungsfeldern statt:
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Die Verwitterungszone als kritische Grenzschicht zwischen Geosphäre und Atmosphäre
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Die messbare Veränderung der Landoberfläche durch Denudation
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Die Sedimentationsraum als Produkt geomorphischer Aktivität
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Die messbare Verformung der Erdoberfläche durch endogene Kräfte
Neben der Forschungsarbeit hat sich die Initiative zur Aufgabe gemacht, die wissenschaftliche Profilbildung in Forschung und Lehre voranzubringen sowie den Informationsaustausch zwischen der Leibniz Universität, außeruniversitären Institutionen und der Privatwirtschaft zu vertiefen und tritt dadurch als ein Kompetenzzentrum in Deutschland auf.
Für die Überwindung der fächerspezifischen Lücke in den betrachteten Raum- und Zeitskalen sowie für die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen den genannten Forschungsthemen mit überregionalen und glabalen Prozessen ist ein sehr interdisziplinäres Prozessverständnis ist nötig. Die Intendisziplinarität in der Initiative Geoprozessforschung ergibt somit aus den beteiligten Wissenschaftlern, die sich schwerpunktmäßig mit der unbelebten oder belebten Zone der Erdoberfläche beschäftigen.
Durch die zahlreichen in Hannover vorhandenen neuen Methoden und den durch interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehenden Mehrwert ergeben sich neue Anwendungen in der Geoprozessforschung. Gerade durch die sehr praxisbezogene Arbeit der außeruniversitären Institutionen kann die mehr grundlagenorientierte Forschung der Universitätsinstitute in einen für Deutschland einzigartigen Praxisbezug gesetzt werden. Diese Perspektiven sollen auch an geowissenschaftlich Privatunternehmen im niedersächsischen Raum vermittelt werden.
Beteiligte Institutionen
Naturwissenschaftliche Fakultät
Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie
Fakultät für Mathematik und Physik
Weitere Institutionen (nicht Mitglied der LUH)
Kontakt
Prof. Dr. Francois Holtz (Sprecher)
Institut für Mineralogie
Callinstraße 1
30167 Hannover
Tel. +49 511.762
- 5281
E-Mail
f.holtz@mineralogie.uni-hannover.de