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24. Dezember 2008
Deutschland
Sebastian Jüstel, 25, kommt aus Hannover und studiert Englisch und Geschichte.
Die weihnachtlichen Feierlichkeiten beginnen bei uns schon Anfang Dezember. Der Adventskranz ist hierbei ein wichtiger Bestandteil. Die vier Sonntage vor dem Heiligen Abend werden hier von vier Kerzen symbolisiert. An jedem dieser Sonntage treffen wir uns mit dem engsten Kreis der Familie (Oma, Opa, Onkel, Tante) zum Kaffee trinken.
Ein wichtiger Tag vor Weihnachten ist auch der 6. Dezember. Hier wird traditionell eine Feuerzangenbowle gemacht und der gleichnamige Film geguckt. Das ist aber eher was für meinen Bruder, mich und unsere Freunde.
Heiligabend wird recht traditionell gestaltet. Der Weihnachtsbaum ist bereits festlich hergerichtet, aus der Stereoanlage schallt Weihnachtsmusik. Um fünf gehts normalerweise in die Kirche (wobei ich diese Tradition nicht mehr aufrecht erhalte), um halb sieben gibt es bei meinen Eltern oder meinem Onkel ein Festmahl.
Traditionell gibt es Ente oder Gans mit Kroketten und Rotkohl. Das Essen wird groß aufgezogen, die gesamte Familie ist beisammen (Omas, Opas, Onkels, Tanten, Cousinen, Cousins, Partner und Partnerinnen, auch die der Cousinen und Cousins).
Nach dem ausgiebigen Essen werden, nach möglichen Gedichten und Liedern, die Geschenke geöffnet. Nach der allgemeinen Freude wird viel getrunken, gesungen und gelacht.
Gegen 22 Uhr verabschiedet sich meist die ältere Generation und die jüngere feiert noch ein bisschen weiter. Danach wird sich zurückgezogen.
Der Erste Weihnachtsfeiertag wird dazu genutzt, Familienmitglieder, die am Festmahl nicht teilnehmen konnten, zu besuchen. Hier gibt es meist auch eine leckere Gans zum Mittag oder zum Abendessen. Es werden auch erneut Geschenke verteilt. Der Abend wird dann eher zum Feiern mit Freunden genutzt, die lokalen Kneipen und Discos bieten hier genug an. Der zweite Weihnachtsfeiertag sieht ähnlich aus. Danach geht alles wieder seinen gewohnten Gang.
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