Inhalt und Aufbau des Studiums
Studienprofil
Der Studiengang führt drei unterschiedliche fachliche Perspektiven (Religionswissenschaft, Theologie und Sozialwissenschaft) zusammen, um das zentrale Themenfeld „Religion/-en als Integrations- und Konfliktfaktor / Religion im kulturellen Kontext“ im Rahmen kultur- und sozialwissenschaftlicher Fragestellungen zu behandeln. Durch den interdisziplinären Ansatz, der die unterschiedlichen inhaltlichen und methodischen Stärken der einzelnen Disziplinen zusammenbringt, wird der Komplexität des Gegenstandes Rechnung getragen.
Studiendauer
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studieninhalt
Thematisch werden im Masterstudiengang die Wechselwirkungen von Religion/-en, Gesellschaft und Kultur in den Blick genommen. Dabei steht das Integrations- und Konfliktpotenzial von Religion und Religionen im Zentrum des Interesses. Vorrangiges Ziel des Masterstudienganges ist es, den Studierenden inhaltliche und methodologische Kenntnisse zu vermitteln, die sie in die Lage versetzen, eigene Lösungskompetenzen im zentralen Themenfeld zu entwickeln.
Als grundlegend dafür wird die Fähigkeit angesehen, Innen- und Außenperspektiven unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen durchdenken und nachvollziehen zu können sowie sie mit wissenschaftlichen Kriterien zu reflektieren und zu erklären. Um dieses Ziel zu erreichen, findet eine thematische Fokussierung statt, indem Religion/-en als zentrale Bezugsgröße in den Zusammenhang von Kultur und Gesellschaft gestellt wird / werden. Dabei interessiert / interessieren Religion/-en in erster Linie als Integrations- und Konfliktfaktor/-en. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit diesen Rollen von Religion/-en findet exemplarisch in den Themenmodulen „Religion/-en in gesellschaftlichen Transformationsprozessen“, „Religion und individuelle / kollektive Identität“ sowie „Religion/-en im Dialog“ statt, welche die thematischen Kernfelder des Studiengangs darstellen. Methodisch erfolgt eine Ausbildung wahlweise im Bereich hermeneutischer Methoden oder den Methoden der empirischen Sozialforschung (qualitativ oder quantitativ).
Prüfungsordnungen
Dem Studium liegen bestimmte Ordnungen und Richtlinien zu Grunde.
Dabei geht es im Wesentlichen darum, den inhaltlichen Aufbau des Studiums und die für den Studienabschluss zu erbringenden Leistungen festzulegen, z. B. werden dort die Pflicht-/ Wahl-Fächer geregelt und Informationen über Prüfungsmodalitäten bereitgestellt.
Praktikum
Nicht vorgeschrieben.
Auslandsaufenthalt
Nicht verpflichtend. Ein Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule kann zum Beispiel im Rahmen des Erasmusprogramms der EU absolviert werden.