Sehr geehrter Nutzer,
wir haben unseren Auftritt umgestaltet und einen barrierefreien Zugang mit Techniken wie CSS geschaffen. Leider unterstützt Ihr Browser diese Webstandards nicht komplett oder die Verwendung von Stylesheets ist ausgeschaltet.
Forscherinnen und Forscher der Leibniz Universität Hannover, des MPI für Gravitationsphysik und des Laserzentrums Hannover haben einen Laser entwickelt, der heller und präziser als alle vorherigen ist.
Der neuartige Laser ist bei einer Ausgangsleistung von 35 Watt extrem stabil hinsichtlich seiner Leistung und der Frequenz des Lichts. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) gelangen damit bereits zwei Weltrekorde:
Sie haben Lichtteilchen um bis zu eine halbe Sekunde versetzt, um sie im Strahl gleichmäßiger zu verteilen, so lange wie noch nie zuvor. Außerdem haben sie das Licht "gequetscht" und damit das Photonenrauschen auf ein Zehntel des eigentlich erlaubten Werts reduziert. Mit diesem extrem rauscharmen Laserlicht lässt sich die Empfindlichkeit von Gravitationswellen-Detektoren deutlich erhöhen. Der Laser wird künftig im Interferometer GEO600 nahe Hannover und anderen Observatorien weltweit eingesetzt, um den ersten Nachweis von Gravitationswellen zu erbringen – einer der größten Herausforderungen der modernen Physik.
Gravitationswellen sind winzige Verzerrungen der Raumzeit. Albert Einstein hatte die Existenz der Gravitationswellen in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie 1915 vorhergesagt. Diese beschreibt Gravitation (Schwerkraft) als Aspekt der Geometrie des Raum-Zeit-Kontinuums.
Die Wissenschaftler der Leibniz Universität und des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) gleichen die im internationalen Vergleich kleine Größe von GEO600 durch ihre Überlegenheit in der Laserentwicklung aus.
Gequetschtes Licht: Ein Kristall, der mit grünem Laserlicht bestrahlt wird, kann die Intensitätsschwankungen eines Infrarotlasers der doppelten Wellenlänge reduzieren.