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Rekorde und Highlights
 


Im Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und in den Räumen der Leibniz Universität IT Services (LUIS) stehen Supercomputer, die Spitzenforschung ermöglichen.

Etwa 1.750 Einzelrechner bilden den Cluster „ATLAS“ im Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut). Deutschlandweit ist es der sechstschnellste Wissenschaftscomputer, in Norddeutschland ist er sogar einzigartig. ATLAS kann mehr als 32,8 x 10¹² Gleitkommaoperationen pro Sekunde ausführen (Teraflop/s), dies bedeutet, er ist 2000-fach leistungsstärker als ein normaler PC. Damit ist weltweit die beste Analyse von Gravitationswellen möglich, denn alle relevanten Daten laufen in Hannover zusammen.

Gravitationswellen sind winzige Verzerrungen der Raumzeit. Albert Einstein hatte ihre Existenz in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt. Ein direkter Nachweis von Gravitationswellen ist bis heute nicht gelungen, dafür sind sehr präzise Längenmessungen notwendig. Dank der Berechnungen des ATLAS-Clusters sind vielleicht bald völlig neue Einblicke in unser Universum möglich.


Weiteren Informationen hierzu finden Sie unter


In den Räumen der Leibniz Universität IT Services (LUIS) in Hannover steht der Hochleistungsrechner HLRN-II. Das baugleiche Gegenstück befindet sich in Berlin. Beide Rechner gehören zum Norddeutschen Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN), eine Kooperation auf Länderebene zwischen den Bundesländern Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen and Schleswig-Holstein. Die Standorte Hannover und Berlin sind mit einer 10-Gigabit-Datenleitung verbunden. Damit lassen sich in einer Sekunde fast eine Million Buchseiten übertragen. Betreiber des leistungsstarken Rechnersystems mit rund 25.000 Prozessorkernen sind in Hannover die Leibniz Universität IT Services (LUIS) und das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik (ZIB) in Berlin. Rund 30 Millionen Euro hat das Kraftpaket gekostet. Der Supercomputer hilft Forschern in ganz Norddeutschland bei der Bewältigung von wissenschaftlichen Problemen, sogenannten „Grand-Challenge-Projekten“. Das ist sonst entweder zu teuer oder dauert zu lange, um im Labor gelöst zu werden.

Bild: Foto: Verkabelung der Hochleistungsrechner


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