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Kurzbeschreibung |
Am 24. Juli 2012 wurde Frau Gertrude Lübbe-Wolff der Hegel-Preis der Stadt Stuttgart verliehen. "Gewohnheit", zitiert sie Hegel, "macht das unsichtbar, worauf unsere ganze Existenz beruht. Geht jemand zur Nachtzeit sicher auf der Straße, so fällt es ihm nicht ein, dass dieses anders sein könne, und man denkt nicht gerade nach, wie dieses erst die Wirkung besonderer Institutionen sei". Also keine Verdammung der Gier der Räuber, die man Gott sei dank in Schach hält, sondern eine Verbeugung vor der Wirksamkeit sinnvoller Institutionen. Nun hat Hegel seit Popper in Deutschland nicht gerade Konjunktur, aber sein Pflichtenheft für institutionelles (und etatistisches) Denken kann in der Tat in schwierigen Zeiten helfen "weg von der Moral und der Klage über böse Menschen, hin zu der Frage, wie und mit welchen Regeln wir unsere Institutionen ausstatten. Wir benötigen kluge Regulierungen, keine dummen, wir sollten das Richtige tun und das Falsche meiden". |
Weitere Informationen |
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Referent/innen |
Dr. Robert Pohlhausen (Vorstandsvorsitzender der VGH Versicherungen i. R.) |
Veranstalter |
Leibniz-Stiftungsprofessur |
Termin |
Dienstag, 27. November 2012, 18:15 bis 19:45 Uhr |
Ort |
Welfenschloss (Gebäude 1101, A 310)
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