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Kurzbeschreibung |
Die Karpaten stellen einen in Europa einmaligen Naturraum dar, gekennzeichnet durch naturnahe Wälder und traditionelle Kulturlandschaften mit hoher Artenvielfalt und einem einzigartigem kulturellen Erbe. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989 findet in der Karpatenregion ein ausgedehnter Landschaftswandel statt. Viele vormals bewirtschafteten Flächen fielen brach, bedingt durch die Umstrukturierung der Agrarsektoren, sowie durch demographischen Wandel und Migration. Seit dem Beitritt einiger Karpatenländer zur EU findet auch eine starke Polarisierung der Landwirtschaft statt, welche sich einerseits in einer starken Intensivierung gĂźnstiger Standorte, andererseits in der Aufgabe von Landwirtschaft in marginalen Gebieten auszeichnet. Zudem fĂźhrt die Privatisierung der Forstwirtschaft zu hohen Einschlagsraten (z.B. in Rumänien) und auch illegale Abholzungen wurde in einigen Regionen (z.B. der Ukraine) zur Bedrohung der Karpatenwälder. Der Vortrag gibt einen Ăberblick Ăźber diese Prozesse des postsozialistischen Landnutzungswandels, beleuchtet ihre Auswirkungen auf Ăkosystemdienstleistungen, und diskutiert Chancen und Herausforderungen dieser Prozesse fĂźr den Naturschutz. |
Weitere Informationen |
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Referent/innen |
Prof. Dr. Tobias KĂźmmerle (Berlin) |
Veranstalter |
Geographische Gesellschaft zu Hannover e.V. |
Termin |
Montag, 19. November 2012, 19:30 bis 21:00 Uhr |
Ort |
Welfenschloss (Gebäude 1101, Audimax)
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