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Messebeteiligungen

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Hannover Messe 2012

Zwei Sonderforschungsbereiche, das Produktionstechnische Zentrum (PZH) und weitere Einrichtungen der Leibniz Universität präsentieren Forschungsergebnisse.

"Mit Kooperation Wissen schaffen – mit Wissen Zukunft gestalten“: Unter diesem Motto stand der diesjährige Auftritt der Leibniz Universität Hannover auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April. Am Universitätsstand in Halle 2, Stand C10, zeigten zwei Sonderforschungsbereiche sowie das Produktionstechnische Zentrum Hannover (PZH) Neuheiten aus ihrer Forschungsarbeit. Auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand in Halle 2, Stand A10, wurden zudem innovative Exponate des Exzellenzclusters QUEST, des Instituts für Integrierte Produktion (IPH) sowie des Forschungszentrums Küste (FZK) gezeigt.

Ein von Studierenden konstruierter Rennwagen, ein Triebwerk und ein interaktiver Planungstisch machten den Besucherinnen und Besuchern auf dem Stand der Universität deutlich, was die Fakultät für Maschinenbau zu bieten hat. Der Rennwagen des Formula-Student Teams der Leibniz Universität beispielsweise hat zwar seine aktive Rennlaufbahn bereits hinter sich, dafür steckt in ihm nun viel Gefühl – Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs "Gentelligente Bauteile“ haben ihn entsprechend ausgestattet. Der Rennwagen enthält unter anderem einen Radträger, der sich merkt, wie stark er belastet wurde und einen Getriebedeckel, der Hitze und Druck fühlt. Die Wissenschaftler veranschaulichen so das Potenzial ihrer gentelligenten Bauteile, die auf verschiedene Weise Informationen über ihre Produktionsanforderungen, ihren Zustand oder ihre Belastungshistorie in sich selbst, also bauteilinhärent, speichern können. Mögliche Anwendungen solcher Bauteile sehen die Wissenschaftler im Plagiatsschutz oder in künftigen "Industrie 4.0“-Anwendungen, bei denen Produkte ihre Produktion selbst überwachen.

Das Triebwerk des Sonderforschungsbereichs 871 (SFB) "Regeneration komplexer Investitionsgüter“ machte mit seinen 2,6 Metern Durchmesser und 4,6 Metern Länge auf einen Blick die Dimensionen eines solchen "komplexen Investitionsguts“ erkennbar. Die Wissenschaftler dieses SFB erarbeiten die wissenschaftlichen Grundlagen für eine effizientere Instandsetzung solcher Güter – insbesondere eben von Flugzeugtriebwerken. Ihre Ergebnisse sollen zu einem Regenerationspfad führen, der - in Abhängigkeit der Kundenanforderungen – so gewählt ist, dass Ressourcen optimal geschont werden. Ein Fokus liegt auf den kostspieligen Turbinenschaufeln, die sehr häufig regeneriert oder ausgetauscht werden müssen. Verschiedene Zustände solcher Turbinenschaufeln wurden auf der Messe präsentiert und mögliche Regenerationspfade dargestellt.

Einen interaktiven Planungstisch schließlich präsentierte das Produktionstechnische Zentrum: Alle sechs Universitätsinstitute aus der Produktionstechnik der Leibniz Universität luden in dieser Umgebung ein, Beispiele ihrer Ausstattung und ihrer Forschungsprojekte kennenzulernen.

Ebenfalls auf dem Stand vertreten war uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover. Sie informierte die Messebesucherinnen und -besucher über die verschiedenen Möglichkeiten, mit der Universität zu kooperieren.

Die Erforschung von Quanteneffekten zur Herstellung anspruchsvoller Messtechnologie ist ein Hauptforschungsgebiet des Exzellenzclusters QUEST (Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) an der Leibniz Universität Hannover. Auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand in Halle 2, Stand A10, stellte QUEST das Projekt GRACE Follow-on, Lasertechnologie "Made in Hannover“, vor. Das Satellitenprojekt GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) beobachtet seit dem Jahr 2002 Schwerefeldvariationen der Erde, die zum Beispiel auftreten, wenn sich Meeresströmungen verlagern oder große Eismassen abschmelzen. Für die von der NASA für 2016 geplante Nachfolgemission GRACE Follow-on entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von QUEST derzeit Lasertechnologien, die die bisherige Messgenauigkeit um viele Größenordnungen verbessern werden.

Mit Projekten im Bereich des Küsteningenieurwesens und des Maritimen Wasserbaus war das Forschungszentrum Küste (FZK) als Teil der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) auf dem Gemeinschaftsstand vertreten. Im größten Wellenkanal der Welt wird dort unter anderem zu Deichen, Küstenschutzmaßnahmen und Offshore-Windenergieanlagen geforscht. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH), ein An-Institut der Leibniz Universität, stellte unter dem Motto "Bei Wind und Wetter“ zwei Forschungsprojekte vor, bei denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran arbeiten, den Betrieb von Windenergieanlagen noch effizienter zu gestalten.


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