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Vielfach ausgezeichnet: Junge Wissenschaftler holen Preise für herausragende Forschungsleistungen

Prof. Dr. Jessica Burgner-Kahrs und Prof. Dr. Sami Haddadin sind unter den bundesweit 40 Talenten im Bereich Staat und Gesellschaft

Die Robotik-Forscher Jessica Burgner-Kahrs und Sami Haddadin gehören laut Wirtschaftsmagazin „Captital“ (Ausgabe 12/2015) zu den vielversprechendsten deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Das Magazin hat beide Wissenschaftler in die diesjährige Liste der „40 Talente" im Bereich Staat und Gesellschaft aufgenommen. Für die „40 Talente“-Rankings ermittelt „Capital“ seit 2007 jedes Jahr jeweils 40 Talente aus Management, Unternehmern, Politik sowie Staat und Gesellschaft. Für die Auswahl befragt die Redaktion unter anderem Manager, Politiker, Spitzenbeamte, Alumni, Personalberater sowie Professoren und wählt mit Hilfe einer internen Jury die Talente aus den Vorschlägen aus.

Prof. Dr. Jessica Burgner-Kahrs leitet den Lehrstuhl für Kontinuumsrobotik der Fakultät für Maschinenbau. Im Vergleich zur klassischen Robotik erfolgt bei Kontinuumsrobotern keine Konkatenation diskreter Gelenke und starrer Verbindungen, vielmehr entstehen zumeist durch flexible Rückgratstrukturen. Bionisch inspiriert von Elefantenrüsseln, Schlangen oder Tentakeln, zeichnen sich Kontinuumsroboter durch ihre hohe Gewandtheit und Manipulierbarkeit aus. Insbesondere die kleinste Kontinuumsroboterart, tubuläre Roboter für medizinische Anwendungen liegen im Fokus aktueller Forschungen.
Weitere Preise für Prof. Burgner-Kahrs: Erst kürzlich nominierte sie das Karriereportal academics als Nachwuchswissenchaftlerin des Jahres, die offizielle Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Preises findet am 4. April 2016 im Rahmen der „Gala der Wissenschaft“ des Deutschen Hochschulverbandes in Berlin statt. Bereits im November 2015 zeichnete das niedersächsische Wissenschaftsministerium Burgner-Kahrs mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2015 aus, der mit 20.000 Euro dotiert ist und den sie sich mit einem Wissenschaftler von der Georg-August-Universität Göttingen geteilt hat. Zuvor hatte sie, im Mai 2015, den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2015 erhalten, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergeben wird.

Prof. Dr. Sami Haddadin ist Leiter des Instituts für Regelungstechnik der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Entwicklung feinfühliger, intelligenter und sicherer Roboter für den Einsatz in der menschlichen Umgebung. In enger Zusammenarbeit mit Medizinern untersucht er unter anderem, wie Menschen und Roboter sicher und ohne Verletzungsgefahr für Menschen – etwa bei plötzlicher Kollision mit Robotern – in derselben Arbeitsumgebung tätig sein können. Die aktuell in der Robotik erprobten Methoden sollen später auch feinfühlige und intelligente Prothesen ermöglichen.
Weitere Preise für Prof. Haddadin: Im Juni 2015 erhielt er den mit einer Million Euro dotierten Alfried Krupp-Förderpreis 2015 für junge Hochschullehrer. Im Januar 2015 war Haddadin bereits mit dem IEEE RAS Early Career Award 2015 ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als eine der höchsten Auszeichnungen in der Robotik und wird seit 1999 jährlich von der Robotics and Automation Society des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) für herausragende wissenschaftliche Leistungen an Robotik-Forscher verliehen, die sich noch in einem frühen Stadium ihrer Karriere befinden.

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing und Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter kommunikationuni-hannover.de gern zur Verfügung.