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Kontinuumsroboter für die Chirurgie als „Ausgezeichneter Ort 2017“ prämiert

Projekt am Lehrstuhl für Kontinuumsrobotik aus 1.000 Bewerbungen ausgewählt

Das Projekt Kontinuumsroboter für die Chirurgie des Lehrstuhls für Kontinuumsrobotik an der Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2017. Zum Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ zeigt das Projekt unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jessica Burgner-Kahrs, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken zukunftsweisende Innovationen in der Robotik entstehen können. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit zwölf Jahren gemeinsam aus.

 

Eine hochkarätig besetzte Jury wählte Kontinuumsroboter für die Chirurgie unter rund 1.000 eingereichten Bewerbungen aus. Im Vergleich zur klassischen Robotik erfolgt bei Kontinuumsrobotern keine Kombination von Gelenken und starren Verbindungen, vielmehr entstehen zumeist flexible Rückgratstrukturen. Bionisch inspiriert von Elefantenrüsseln, Schlangen oder Tentakeln, zeichnen sich Kontinuumsroboter durch ihre hohe Gewandtheit und Manipulierbarkeit aus. Im Vergleich zu konventionellen seriellen Roboterkinematiken lassen sie sich hervorragend miniatuierisieren und haben deshalb ein hohes Potential für mesoskopische und mikroskopische Anwendungen. „Mein Team und ich freuen uns riesig, ein ausgezeichneter Ort zu sein! Mit unseren Kontinuumsrobotern können wir die Zukunft der Chirurgie maßgeblich verändern, denn sie können durch engste Bereiche manövrieren, sich entlang nichtlinearer Pfade schlängeln und um die Ecke herum arbeiten. Durch kleinste oder natürliche Körperöffnungen können Kontinuumsroboter Orte im menschlichen Körper erreichen und ungeahnte Behandlungsmöglichkeiten eröffnen“, sagt Projektleiterin Prof. Dr.-Ing. Jessica Burgner-Kahrs.

 

Innovationen im Rampenlicht

Die Preisträger erwartet ein Wettbewerbsjahr voller Höhepunkte und Unterstützung: „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank helfen den Preisträgern dabei, ihr Projekt ins Rampenlicht zu rücken. Darüber hinaus profitieren die Preisträger vom Netzwerk des Wettbewerbs und werden zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen. Sie dürfen mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ für sich werben und erhalten so die Chance, neue Kunden, Partner, Sponsoren oder Mitglieder zu gewinnen. Jeder Preisträger erhält eine von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete Urkunde. Erstmals können sich Preisträger im Rahmen des Deutsche Bank „Made for Good“-Chancenprogramms von Experten beraten und in Workshops coachen lassen – etwa zu den Themen Crowdfunding und Crowdinvesting, möglichen Mentorenprogrammen oder zur Öffentlichkeitsarbeit.

Offenheit hat Potenzial

„Wir freuen uns sehr über die Vielfalt und den Ideenreichtum der ‚Ausgezeichneten Orte‘ 2017! Sie beweisen, wie lebendig und kreativ die Innovationslandschaft hierzulande ist – Deutschland ist und bleibt das ‚Land der Ideen‘“, gratuliert Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, den frischgebackenen Preisträgern. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) e.V., sagt: „Offenheit ist das Gegenteil von Protektionismus. Überall dort, wo wir offen sind, über Grenzen hinweg denken und Hindernisse aus dem Weg schaffen, gedeihen Innovation und Fortschritt. Die 100 Preisträger zeigen das auf eindrucksvolle Weise und sind damit beispielhaft für den Standort Deutschland.“

 

Weitere Informationen finden sich auf https://www.lkr.uni-hannover.de/

 

 

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr.-Ing. Jessica Burger Kahrs, Lehrstuhl für Kontinuumsrobotik an der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 4789 oder per E-Mail unter burgner-kahrslkr.uni-hannover.de gern zur Verfügung.