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Niedersachsen-Technikum lädt zum landesweiten Auftakt in diesem Jahr in die Leibniz Universität Hannover

Technikbegeisterte (Fach-)Abiturientinnen starten ihr praxisorientiertes Schnupperstudium

102 junge Frauen starten am Freitag, 8. September 2017, mit dem Niedersachsen-Technikum an einer von neun an dem Programm teilnehmenden Hochschulen. Das seit 2012 erfolgreich umgesetzte Technikum, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wird, führt technikbegeisterte (Fach-)Abiturientinnen an den Berufs- und Hochschulalltag im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) heran. Während des sechsmonatigen Technikums besuchen die Teilnehmerinnen einen Tag in der Woche eine Hochschule und absolvieren an vier Tagen in der Woche ein Praktikum in einem der 100 kooperierenden Unternehmen.

Die Auftaktveranstaltung beginnt am 8. September 2017 ab 10 Uhr in der Leibniz Universität Hannover, Conti Campus, Königsworther Platz 1, Gebäude VII, 30167 Hannover. Grußworte sprechen die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Prof. Dr. Elfriede Billmann-Mahecha, Vizepräsidentin für Lehre und Studium an der Leibniz Universität, und Olaf Brandes, Geschäftsführer Stiftung NiedersachsenMetall. Im Anschluss berichtet Prof. Barbara Schwarze von der Zentralen Koordinierungsstelle des Niedersachsen-Technikums an der Hochschule Osnabrück über das Erfolgsrezept des Technikums. Weitere Highlights des Programms, das von zwei ehemaligen Technikantinnen moderiert wird, sind „Die erfolgreiche Jagd nach Einsteins Gravitationswellen“ von Prof. Dr. Michèle Heurs und die Einblicke in das Technikum durch Sina Dobelmann und Caroline Luisa Wiebe. Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen.

 

Kurzporträt Niedersachsen-Technikum

Das Niedersachsen-Technikum ist ein Konzept zur praxisintegrierten Berufsorientierung für junge Frauen mit Abitur oder Fachabitur. Es richtet sich an Schulabsolventinnen mit Interesse an Mathematik, die sich naturwissenschaftlich-technische Anteile in ihrem späteren Studium oder Beruf vorstellen können. Angesprochen werden Schulabsolventinnen, die über ein breites Interessensspektrum verfügen und sich noch nicht für ein konkretes Studienfach oder eine spezifische Ausbildung entscheiden können.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert das Technikum, die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt das Programm.

Nach einer zweijährigen Erprobungsphase an der Hochschule Osnabrück mit regionalen Partnern wurde das Niedersachsen-Technikum 2012 an weiteren niedersächsischen Hochschulen eingeführt. Dazu gehören die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig/Wolfenbüttel, die Technische Universität Braunschweig, die Hochschule Emden/Leer, die HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen # Fakultät R und N, die Hochschule Hannover, die Leibniz Universität Hannover, die Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, die Hochschule Osnabrück und die Universität Osnabrück.

Neun von zehn Teilnehmerinnen des Niedersachsen-Technikums der Jahrgänge haben sich im Anschluss für ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung entschieden. Mit dieser Erfolgsquote zählt das Projekt zur Gewinnung von weiblichem MINT-Nachwuchs zu den erfolgreichsten im Bundesgebiet.

www.niedersachsen-technikum.de

 

 

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Judith Elisabeth Bräuer von der Zentralen Koordinierungsstelle des Niedersachsen-Technikums unter Telefon +49 541 969 3703 oder per E-Mail unter judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de gern zur Verfügung.