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21 Professuren aus dem Nachwuchspakt für die Leibniz Universität Hannover

Tenure-Track-Programm fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

Jubel in der Leibniz Universität: Großer Erfolg in der ersten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Leibniz Universität Hannover freut sich über 21 Professuren aus dem so genannten Nachwuchspakt. Damit hat sie den Zuschlag für die meisten Professuren niedersachsenweit bekommen. Deutsche Hochschulen konnten sich in einem wettbewerblichen Verfahren um die Förderung der so genannten Tenure-Track-Professuren bewerben. Tenure Track steht für zunächst befristete Professuren, die nach positiver Evaluation in eine Lebenszeitprofessur an der jeweiligen Hochschule überführt werden.

Mit dem Pakt sollen Karrierewege in der Wissenschaft insbesondere für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler geschaffen werden. Der Bund stellt hierfür von 2017 bis 2032 in zwei Bewilligungsrunden bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Länder stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Insgesamt sollen 1.000 Professuren geschaffen werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir durch den Nachwuchspakt die einmalige Gelegenheit erhalten, innovative Lehr- und Forschungsfelder, die an unserer Universität bereits angelegt sind, weiter auszubauen. Gleichzeitig können wir durch den Pakt Lücken schließen, die die Sparprogramme der vergangenen Jahrzehnte gerissen haben“, betont Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität. Nach etlichen Kürzungsrunden ist die Anzahl der Professuren an der Leibniz Universität von 420 im Jahr 1994 auf derzeit etwa 330 gesunken. Zu den Feldern, die ausgebaut werden sollen, zählen die etablierten Forschungsschwerpunkte und besonders zukunftsfähige Bereiche, wie zum Beispiel die Robotik, der Bereich der optischen Technologien oder der Themenbereich Digitale Gesellschaft. Weiterhin soll durch den Aufwuchs eine Erweiterung des Lehrangebots in den Naturwissenschaften durch den seit längerem geplanten Master für Biologie ermöglicht werden.

Mithilfe der neuen Professuren sollen die Karrierewege von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern besser planbar und familienfreundlicher gestaltet werden. Gleichzeitig will die Leibniz Universität ihr Forschungs- und Lehrprofil in besonders zukunftsfähigen Bereichen schärfen. Zudem soll das bereits vorhandene gute Beratungs-und Qualifizierungs-System, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den unterschiedlichsten Phasen ihrer Karriere unterstützt und begleitet, weiter ausgebaut werden.

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing und Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342 oder unter +49 177 3734026 sowie per E-Mail unter vonmuenchhausenzuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.