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Unimagazin befasst sich mit „Optischen Technologien“

Neue Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität ist erschienen

Gerade im Winter fällt auf, wie wichtig das Licht für uns Menschen ist. Ohne Licht geht es nicht. Und doch ist das sichtbare Licht nur ein ganz kleiner Teil der elektromagnetischen Strahlung, nämlich der Teil, den das Auge wahrnehmen kann. Diese sichtbare Strahlung besteht aus schwingenden Energieeinheiten, die wir als hell und farbig wahrnehmen. Von anderen elektromagnetischen Strahlungen unterscheidet sie sich lediglich durch ihre Wellenlänge. Im Forschungsgebiet der Optischen Technologien werden die außergewöhnlichen Eigenschaften des Lichts in der gesamten Breite der wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten genutzt: die Erzeugung, Verstärkung, Formung, Übertragung, Messung und Nutzbarmachung von Licht. Darüber hinaus kommen optische Methoden in der Messtechnik, der Materialbearbeitung sowie der Datenbearbeitung und -speicherung zum Einsatz. Zu den Optischen Technologien zählen unter anderem die Forschungsfelder Lasertechnik, Optoelektronik, Bildgebende und Medizinische Optik, Optische Analytik und Optofluidik sowie Integrierte Optik und Photonik.

Die Optischen Technologien sind mittlerweile eine der wichtigsten Zukunftsbranchen des 21. Jahrhunderts und tragen wesentlich zum technologischen Fortschritt bei. Vom Scanner an der Ladenkasse bis zum Einsatz des Lasers in der Automobilindustrie, der Kommunikationstechnologie und der Medizin – die technische Nutzung von Licht gehört bereits heute zum Alltag, vielfach in Verbindung mit Elektronik.

Damit sind die Optischen Technologien als Querschnittstechnologie einer der Innovationstreiber für Wirtschaft und Gesellschaft und bilden die Basis für wichtige Entwicklungen unter anderem im Maschinen-, Automobil-, Schiff- und Flugzeugbau, der Mikro- und Optoelektronik, der Beleuchtungstechnik sowie der Pharma- und Medizinproduktindustrie.

In Hannover beschäftigen sich rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität mit diesen Forschungsfeldern – angesiedelt beim Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien, den Fakultäten für Mathematik und Physik sowie für Maschinenbau. Das aktuelle Unimagazin bietet einen Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten optischer Verfahren und Technologien. So geht es unter anderem beispielsweise um die Fahrzeugbeleuchtung bei selbstfahrenden Automobilen, um Smartphones, die das Gesundheitswesen revolutionieren können, aber auch um die Messung von Mikroplastik im Trinkwasser, die Untersuchung von Leberflecken oder das Drucken von Nanopartikeln und lebenden Zellen mit Lasern.

Die Beiträge:

Uwe Morgner
Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität Hannover

Ultraschnelle Vorgänge in der Mikrowelt

Die Lasermessung als Schlüssel zum Verstehen

10 Jahre Hannoversches Zentrum

für Optische Technologien HOT

Maik Rahlves /Axel Günther/Maher Rezem/Eduard Reithmeier/Bernhard Roth/Christian Kelb
Institut für Mess- und Regelungstechnik, Hannoversches Zentrum für Optische Technologien

Auf dem Weg zur künstlichen Haut

Lichtwellenleiterfolie zum optischen Messen von Druck und Temperatur

 

Ann Britt Petermann/Merve Wollweber/Bernhard Roth/Uwe Morgner
Institut für Quantenoptik, Hannoversches Zentrum für Optische Technologien
Analytik mit flüsterndem Licht
Zur Entwicklung neuer Sensorsysteme

 

Kurt Bremer/Johanna-Gabriela Walter/Maik Rahlves/Rima Rifai/Bernhard Roth
Institut für Technische Chemie, Hannoversches Zentrum für Optische Technologien

Labordiagnostik für jedermann

Wie Smartphones das Gesundheitswesen revolutionieren können

 

Ann-Kathrin Kniggendorf/Christoph Wetzel/Michael Tomanek/Bernhard Roth
Hannoversches Zentrum für Optische Technologien

Mikroplastik im Trinkwasser

Online-Kontrolle für trinkwasserverarbeitende Betriebe

 

Jenny Stritzel/Arthur Varkentin/Elias Blumenröther/Maik Rahlves/Merve Wollweber/Uwe Morgner/Bernhard Roth
Institut für Quantenoptik, Hannoversches Zentrum für Optische Technologien

Nur ein Leberfleck!

Oder doch Hautkrebs?

 

Benno Willke
Albert Einstein Institut

Ein neues Fenster zum Weltall

Stabilisierte Hochleistungslaser für die Gravitationswellendetektion

 

Maike Diana Lachmann/Ernst M. Rasel
Institut für Quantenphysik

Meilenstein in der Quantenphysik

Erstmals Bose-Einstein Kondensate im All

 

Laser Zentrum Hannover e.V.:

Light for Innovation

 

Detlev Ristau/Henrik Ehlers/Marco Jupé
Institut für Quantenoptik, Laser Zentrum Hannover e.V.

Unauffällig, aber wirksam

Die Optische Dünnschichttechnologie

 

Lothar Koch/Martin Duderstadt/Urs Zywietz/Boris Chichkov
Institut für Quantenoptik, Laser Zentrum Hannover e.V.

Der Laser als hochpräzises Werkzeug

Über das Drucken von Nanopartikeln und lebenden Zellen

 

Bettina Altmann/Christian Pape/Eduard Reithmeier
Institut für Mess- und Regelungstechnik

Der optomechanische Bildderotator

Optisch drehend messen

 

Roland Lachmayer/Gerolf Kloppenburg/Alexander Wolf/Marvin Knöchelmann/Peer-Phillip Ley
Institut für Produktentwicklung und Gerätebau

Autonomes Fahren und Beleuchtung

Sind heutige Scheinwerfer gut genug für selbstfahrende Autos?

Projekt Hymnos: „Das virtuelle Labor“

Ludger Overmeyer/Sebastian Dikty/Welm Pätzold/ Yixiao Wang/Sebastian Bengsch
Institut für Quantenoptik, Institut für Transport- und Automatisierungstechnik, Institut für Mikroproduktionstechnik

Der Sonderforschungsbereich Transregio 123

Zur Erforschung funktionaler Polymeroptiken

 

Promotionsprogramm Tailored Light

Personalia und Preise

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Monika Wegener vom Alumnibüro der Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511 762 2516 oder per E-Mail unter monika.wegenerzuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Hier können Sie das Heft auch bestellen. Sie finden die Beiträge auch online unter http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/veroeffentlichungen/unimagazin/