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DFG bewilligt 2,7 Millionen für Forschergruppe “molife“ der Leibniz Universität Hannover

Erfolgreiche interdisziplinäre Erforschung der Mobilität von Lithiumionen in Festkörpern wird fortgeführt

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Großer Erfolg für die chemisch orientierte Festkörperforschung an der Leibniz Universität Hannover: Die DFG-Forschergruppe 1277 "Mobilität von Lithiumionen in Festkörpern - molife", Sprecher: Prof. Paul Heitjans vom Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Leibniz Universität Hannover, wird weitere drei Jahre wichtige Grundlagen von Lithium-Transportprozessen in Festkörpern erforschen. Hierfür stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in der Projektlaufzeit von Anfang 2013 bis Ende 2015 insgesamt 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Der Forschergruppe wurde bescheinigt, über ein deutschlandweit einmaliges Know-How und modernes Instrumentarium im Bereich der modernen Festkörperelektrochemie und der Grundlagenuntersuchung von Batteriematerialien zu verfügen, wobei sie bei einzelnen Themen auf dem Gebiet der Diffusion von Lithiumionen in Festkörpern weltweit führend sei. Neben dem Hauptstandort Hannover mit der Leibniz Universität Hannover als Sprecheruniversität und den weiteren Standorten Bonn und Clausthal der ersten Förderperiode sind nun auch die Standorte Berlin, Bochum und Graz vertreten: Berlin durch die Aufnahme eines neuen Teilprojektleiters in die Forschergruppe, Bochum und Graz durch die Berufung zweier "molife"-Teilprojektleiter der ersten Förderperiode auf dortige Professuren.

 

Die detaillierte Untersuchung der Diffusion von Lithium-Ionen in Festkörpern ist sowohl für die physikalisch-chemische Grundlagenforschung hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen den atomaren Sprungprozessen und dem langreichweitigen Ionentransport als auch für die anwendungsorientierte Materialforschung im Bereich innovativer Energiespeicher (Batterien, Akkumulatoren) von großer aktueller Bedeutung. Basis der erfolgreichen "molife"-Kooperation ist dabei die umfangreiche und sich ergänzende analytische Ausstattung, die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Synthesemethoden sowie die intensive Einbeziehung von theoretischer Modellierung und Simulation. Weitere Synergieeffekte bei der interdisziplinären Zusammenarbeit ergeben sich aus der Zugehörigkeit beinahe aller "molife"-Teilprojektleiter zum ZFM - Zentrum für Festkörperchemie und Neue Materialien, einem Leibniz Forschungszentrum der Leibniz Universität Hannover.

 

 

 

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Paul Heitjans, Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3187 oder per E-Mail unter heitjanspci.uni-hannover.de gern zur Verfügung.