Geförderte Projekte aus den Programmen Leibniz Young Investigator Grants und Wege in die Forschung II

Die "Leibniz Young Investigator Grants" sind das Nachfolge-Programm zur hochschulinternen Projektförderung "Wege in die Forschung II". Die Grants geben exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit durch eine Projektleitung selbstständig Forschungserfahrung zu sammeln. Eine Auswahl geförderter Projekte finden Sie hier:

ERFOLGREICHE ANTRÄGE AUS DEM JAHR 2018

  • Dr. Dorothee Bühler (Institut für Umweltökonomik und Welthandel)

    Titel:

    Boon or bane of infrastructure investment in the Mekong Region – Using household panel and remote sensing data to analyze the effects for rural households

    Kurzbeschreibung:

    In the last decade the Mekong Region in Southeast Asia has made remarkable progress in reducing poverty. However, rural households continue to generate their income largely from agriculture and environmental resource extraction. In an effort to stimulate economic development and reduce poverty further, governments invest in infrastructure utilizing the natural resources of the Mekong River by building hydroelectric power plants. This expansion in infrastructure brings both benefits as well as challenges for rural households living along the Mekong. While households may benefit from better marked access, energy availability and economic growth it is unclear how the ecosystem changes affect rural livelihoods especially with regards to fish stocks and agricultural activity. The proposed research project aims to identify and analyze the effect of infrastructure developments along the Mekong River and its tributaries on small-scale farming and fishing households in Stung Treng, Cambodia. The project will use socio-economic panel data to analyze the effects of the infrastructure expansion and combine it with measures of environmental degradation and water pollution based on remote sensing and Geographic Information Systems (GIS) data. 

    Laufzeit: 24 Monate

  • Dr. Clemens Hübler (Institut für Statik und Dynamik)

    Titel:
    Fundierte Metamodellbildung stochastischer, geregelter Strukturen am Beispiel von Windenergieanlagen (MetaWind)

    Kurzbeschreibung:
    Smarte Systeme, die zumeist aus dem Bereich der Kommunikationstechnik kommen und auf einer Kombination von vernetzten, regel- oder steuerbaren, sensorischen und intelligenten Teilsystemen bestehen, sind in den Medien in den letzten Jahren allgegenwärtig. Eigentlich gibt es smarte Systeme, schon seit Jahren in verschiedensten Ingenieurbereichen. Im Bauingenieurwesen sind dies zum Beispiel Windenergieanlagen, die vernetzte Elemente der Mess- und Regelungstechnik aufweisen. Für eine wirtschaftliche und zuverlässige Auslegung dieser Systeme ist deren Simulation notwendig. Aufgrund des nichtlinearen, stochastischen und geregelten Verhaltens solcher Systeme kann die erforderliche Rechenleistung unwirtschaftlich hoch sein. In diesem Fall können Ersatzmodelle, sogenannte Metamodelle, zum Einsatz kommen, die das Systemverhalten approximieren. Zwar werden solche Metamodelle heutzutage bereits vielfach eingesetzt, doch ihre Genauigkeit und Effizienz sind bei komplexen Systeme bisher beschränkt oder zumindest kaum umfassend analysiert. Daher adressiert dieses Forschungsvorhaben diese Forschungslücke und entwickelt fundierte Metamodelle für Windenergieanlagen auf Basis eines umfassenden Vergleichs verschiedener Varianten.

    Laufzeit: 24 Monate

  • Dr.-Ing. Marc Müller (Institut für Mehrphasenprozesse)

    Titel:

    Patientenspezifische Implantate aus Eigenblutspenden

    Kurzbeschreibung:

    Erkrankungen des kardiovaskulären Systems sind die Hauptursache aller Todesfälle in Deutschland. Eine effiziente Therapie erkrankter Blutgefäße durch geeignete Implantate stellt dennoch weiterhin eine große Herausforderung dar. Die verfügbaren synthetischen Implantate weisen eine eingeschränkte Bioverträglichkeit auf und bilden die mechanischen Eigenschaften der nativen Gefäße nur eingeschränkt nach.

    Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines standardisierten und automatisierten Prozesses zur Herstellung patientenspezifischer Gefäßimplantate unter Verwendung von Eigenblutspenden ab. Hierzu werden zunächst Prozessschritte entwickelt, welche eine Separation der Blutbestandteile sowie eine Lyse der Thrombozyten beinhalten. Die aufgereinigte Proteinlösung wird mittels polymerer Verarbeitungsverfahren zu einer hochporösen tubulären Trägerstruktur verarbeitet. Hierbei wird ein neuartiges Verfahren zur biologischen Vernetzung der Proteine in den Prozess integriert. Aufbauend auf geeignete mechanische und biologische Prüfverfahren werden die optimalen Prozessparameter festgesetzt. Das Ergebnis stellt schließlich ein komplett körpereigenes und somit patientenspezifisches Implantat dar, welches eine ideale Bioverträglichkeit und Biomechanik besitzt. Abschließend wird ein Konzept zur Herstellung eines Gerätes erarbeitet, welches sämtliche Prozessschritte automatisiert durchführt. Dies stellt die Grundlage zur Translation der entwickelten Technologie in die klinische Anwendung sowie klinische Grundlagenforschung dar.

    Laufzeit: 24 Monate

  • Dr. Heike Wadepohl (Institut für Sonderpädagogik)

    Titel:

    Zielkindbezogene Interaktionsqualität in Kindertageseinrichtungen (ZIK)

    Kurzbeschreibung:

    (Inter-)Nationale Befunde zur Diskussion um die Qualität frühpädagogischer Einrichtungen identifizieren die Gestaltung von Interaktionen bzw. deren Qualität im Kita-Alltag als einen wesentlichen Einflussfaktor auf kindliche sozial-emotionale, motivationale und kognitive Entwicklungsmaße.

    Dabei wird zunehmend auf konkrete Strategien bzw. Interaktionsformate verwiesen, deren Einsatz im Kita-Alltag zu einer Verbesserung der kindlichen Kompetenzen beitragen soll. Eine adaptive, an die individuellen Voraussetzungen des einzelnen Kindes angepasste Verwendung dieser Strategien gilt hierbei nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Heterogenität und damit verbundener unterschiedlicher Entwicklungsniveaus der Kinder in den Kita-Gruppen als zentrale Gelingensbedingung für eine qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit. Umso erstaunlicher ist es, dass die gängigen (quantitativen) Ansätze zur Erfassung der Interaktionsqualität diese individualisierte Perspektive auf das einzelne Kind nur wenig berücksichtigen, sondern zumeist Einschätzungen der Interaktionsqualität auf Ebene der Kindergruppe vornehmen und damit suggerieren, dass jedes Kind an ähnlich vielen Interaktionen innerhalb des „Gruppenraums“ beteiligt ist und von ihnen in gleicher Weise profitiert.

    Hier setzt das ZIK-Forschungsprojekt an mit dem Ziel, die Interaktionsqualität aus einer individualisierten Perspektive zu erfassen. Damit sollen anhand der Beobachtung einzelner Kinder die differenzielle Interaktionsqualität in einer Gruppe charakterisiert und verglichen sowie mögliche Einflussfaktoren auf Seiten der Kinder, der Fachkräfte sowie des Kontexts auf die jeweilige Interaktionsqualität untersucht werden.

    Laufzeit: 24 Monate

ERFOLGREICHE ANTRÄGE AUS DEM JAHR 2017

ERFOLGREICHE ANTRÄGE AUS DEM JAHR 2016

ERFOLGREICHE ANTRÄGE AUS DEM JAHR 2015

ERFOLGREICHE ANTRÄGE DER JAHRE 2008-2014

Erfolgreiche Anträge aus dem Jahr 2014
Erfolgreiche Anträge aus dem Jahr 2013
Erfolgreiche Anträge aus dem Jahr 2012
Erfolgreiche Anträge aus dem Jahr 2011
Erfolgreiche Anträge aus dem Jahr 2010
Erfolgreiche Anträge aus dem Jahr 2009
Erfolgreiche Anträge aus dem Jahr 2008

KONTAKT

Dr. Sonja Detay
Adresse
Brühlstraße 27
30169 Hannover
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110
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