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Preisträgerinnen und Preisträger

Preisträgerinnen und Preisträger

Lehrpreis 2021

LUH-Präsident Prof. Dr. Volker Epping (links) und die Vizepräsidentin für Lehre und Studium der LUH, Prof. Dr. Julia Gillen (rechts) mit den sechs Lehrenden, die am 17.02.2022 mit dem Lehrpreis 2021 ausgezeichnet wurden: Prof. Dr. Richard Hanke-Rauschenbach, Dr. François Conrad, Dipl.-Jurist Maximilian Nussbaum, Dr. des. Katja Politt, Dr. Jens Groß, Dr. Sabine Struckmeier (v.l.n.r.)

KATEGORIE 1: MOTIVATION UND INSPIRATION

  • Dr. Sabine Struckmeier

    (Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, Naturwissenschaftliche Fakultät)

    "Sie zeigt einem, wie man eine wirklich gute Lehrerin werden kann." So begründet eine Studierende, warum Dr. Sabine Struckmeier den Preis für gute Lehre erhalten sollte. Darüber hinaus sei sie freundlich, fair und hilfsbereit sowie jederzeit ansprechbar. Dr. Sabine Struckmeier hat 1988 - unmittelbar nach ihrem Lehramtsstudium - als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Textil- und Bekleidungstechnik und ihre Didaktik an der damaligen Universität Hannover angefangen. 2011 hat sie promoviert und ist seit 2013 verantwortlich für die Didaktik der Lebensmittelwissenschaft. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen Digitale Medien im Unterricht, das forschende Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht, das Experimentieren im Kontext beruflicher Bildung sowie die Nachhaltigkeit in den Naturwissenschaften. 

  • Prof. Dr. Richard Hanke-Rauschenbach

    (Institut für elektrische Energiesysteme, Fakultät für Elektrotechnik und Informatik)

    "Mit seinem Thema - der Energiespeicherung besonders durch Wasserstoff - hat er seinen Platz gefunden, um im kleinen Rahmen immer wieder ein bisschen die Welt zu retten." Das schreibt ein Studierender über Prof. Richard Hanke-Rauschenbach. Andere loben ihn für seine "unglaubliche Energie", für seinen Humor und seine Euphorie. Außerdem hat er einen Instagram-Kanal eingerichtet, der sich explizit an seine Studierenden richtet, anschaulich-witzige Einblicke in Forschung und Lehre gibt und seine Follower mit auf Reisen zu Tagungen und Kongressen nimmt. Nach dem Studium in Leipzig und der Promotion in Magdeburg hat Professor Hanke-Rauschenbach 2014 einen Ruf an die LUH angenommen. Seitdem ist er Professor für elektrische Energiespeichersysteme und leitet das Institut für Energiesysteme. 

  • Dipl.-Jurist Maximilian Nussbaum

    (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie, Juristische Fakultät)

    "Ich habe als Kollege viel von Herrn Nussbaum gelernt. Viel über Lehre, Vermittlung durch Bilder, durch Sprache und durch Motivation." Das Lob für die Lehrtätigkeit von Maximilian Nussbaum ist groß und kommt nicht nur aus dem Kollegenkreis, sondern auch von den Studierenden. Er sei immer bereit zu unterstützen und habe einen Blick für die Schwierigkeiten, die es während eines Studiums geben kann. So schreibt einer der Studierenden: "Er hat meine finanziellen Probleme gesehen und mir geholfen, mich für Stipendien zu bewerben." Maximilian Nussbaum hat sein Jurastudium im Jahr 2020 erfolgreich an der LUH abgeschlossen. Seitdem ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie beschäftigt. 

KATEGORIE 2: STRATEGIE UND TRANSFER

  • Dr. François Conrad

    (Deutsches Seminar, Philosophische Fakultät)

    "Sein Humor zeigt sich in kreativen Präsentationen und Seminartiteln wie Geile Dinge in der Linguistik!", meinen die Studierenden. Als gebürtiger Luxemburger und germanistischer Sprachwissenschaftler befasst sich Dr. François Conrad nicht nur theoretisch mit Sprache, sondern auch praktisch. Insbesondere im Bereich Wissenschaftskommunikation ist er dabei erfolgreich: So hat er mehrfach an Science Slams teilgenommen und wurde im Jahr 2019 Norddeutscher Meister und Deutscher Vize-Meister in dieser Disziplin. Außerdem leitet er ein Projekt zur Stadtsprache Hannovers, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird und das den Studierenden die Möglichkeit bietet, bereits während des Studiums Forschungsarbeit zu leisten und erlernte Methoden praktisch anzuwenden. Besonders gute Arbeiten werden nach Rücksprache in einer eigenen Reihe publiziert. Forschung und Lehre sind so optimal verzahnt. 

KATEGORIE 3: PROFESSIONALISIERUNG UND LEHRKULTUR

  • Dr. Jens Groß

    (Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie, Naturwissenschaftliche Fakultät)

    "Als Kollege hat er immer ein offenes Ohr für Fragen und Tipps für die Umsetzung und Verbesserung meiner Lehrveranstaltungen parat." Diese Einschätzung aus dem Kreis der Lehrenden teilen viele Kolleginnen und Kollegen. "Er leistet einen enormen Beitrag zur Umsetzung und kontinuierlichen Weiterentwicklung des Studiengangs Bachelor Geographie", heißt es weiter in der Begründung für seine Nominierung. Außerdem war er maßgeblich an der erfolgreichen Etablierung des Double Degree Programms mit der Yamagata University Japan beteiligt. Dr. Jens Groß ist Koordinator des Studiengangs Geographie, hat im Jahr 2002 promoviert und vor seiner Tätigkeit am Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie beim Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung in Bremen gearbeitet. 

  • Dr. des. Katja Politt

    (Deutsches Seminar, Philosophische Fakultät)

    "Ihre Lehre zeichnet sich durch gemeinsames Arbeiten, gegenseitige Hilfe und Erklären und nachhaltige, praxisorientierte Aufgaben und Übungen aus." Diese Fähigkeiten charakterisieren aus Sicht der Studierenden Dr. des. Katja Politt. In ihren Veranstaltungen arbeitet die Wissenschaftliche Mitarbeiterin nach dem Inverted Classroom-Konzept, das sie mit dem Feedback der Studierenden kontinuierlich weiterentwickelt hat. Eine zentrale Rolle spielt dabei, dass das didaktische Konzept und die Lernziele der Veranstaltung für die Studierenden transparent sein müssen. Katja Politt macht ihre eigene Lehre zum Forschungsgegenstand und stellt ihre Arbeitsergebnisse anderen Lehrenden zur Verfügung. So bringt sie ihre didaktischen Fragestellungen und Erkenntnisse über einen Blog sowie Veröffentlichungen und Beiträge in lehrbezogene Austauschformate wie z.B. Lehre am Mittag ein und trägt maßgeblich zur kollegialen Austauschkultur in der Lehre an der LUH und auch hochschulübergreifend bei.


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