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Inhalt und Aufbau des Studiums

Studienprofil

Hannover ist der einzige universitäre Standort in Deutschland, an dem die Gartenbauwissenschaften in ganzer Breite in Forschung und Lehre vertreten sind. Neben den klassischen Anbaufächern Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau sowie Baumschule sind die Fachgebiete Phytomedizin, Pflanzengenetik, Biostatistik, Biosystem- und Gartenbautechnik und Pflanzenernährung in umfassender Spannweite vertreten, ergänzt durch relevante Bereiche der Wirtschafts- und Sozial- sowie Bio- und Umweltwissenschaften.
Die verschiedenen Fachrichtungen entwickeln Lehre und Forschung interdisziplinär und international orientiert. Die Leibniz Universität Hannover bietet so ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum zur Entwicklung technisch innovativer aber gleichzeitig nachhaltiger Produktionsketten für die intensiven Kulturen des Gartenbaus.
Eine hervorragende Infrastruktur für grundlegende und angewandte Forschung mit modernen Laboratorien, Freilandflächen, einem Gewächshauszentrum direkt auf dem Campusgelände sowie einer Versuchsstation bieten den Studierenden optimale Voraussetzungen, Theorie und Praxis eng miteinander zu verknüpfen.

Studiendauer

  • Regelstudienzeit: 4 Semester

Studieninhalt

Im Masterstudiengang wird den Studierenden eine vertieft forschungsorientierte und berufsqualifizierende Ausbildung vermittelt, wobei verstärkt die selbständige wissenschaftliche Tätigkeit im Vordergrund steht. Im Fokus steht die Vermittlung von Fähigkeiten zur Optimierung der biologisch-technischen Systeme der gartenbaulichen Produktion auf der Basis eines quantitativen und ganzheitlichen Verständnisses der gartenbaulichen Produktionskette.
Die Möglichkeit der individuellen Zusammenstellung der Wahlpflichtmodule aus den Bereichen der modernen Gartenbauwissenschaften schärft die Profilbildung der Absolventinnen und Absolventen.
Biologisch-technische Theorie, ökonomische Betrachtung und pflanzenbauliche Anwendung werden integriert. Entsprechend dem gewählten Forschungsprofil stehen die Bereiche Biotechnologie, Informations- und Systemtheorie oder Ressourcenökologie und Umweltschutz im Zentrum des Studiums.

Das vorherrschende Bildungsziel des Studiums umfasst daher Forschungskompetenz, Fachwissen und den sachgerechten Umgang mit wissenschaftlichen Methoden.

Der Masterstudiengang bietet die Möglichkeit, ein Promotionsstudium aufzunehmen.

Prüfungsordnungen

Dem Studium liegen bestimmte Ordnungen und Richtlinien zu Grunde.
Dabei geht es im Wesentlichen darum, den inhaltlichen Aufbau des Studiums und die für den Studienabschluss zu erbringenden Leistungen festzulegen, z. B. werden dort die Pflicht-/ Wahl-Fächer geregelt und Informationen über Prüfungsmodalitäten bereitgestellt.

Praktikum

Ein außeruniversitäres Betriebspraktikum ist nicht erforderlich. Der Studiengang beinhaltet ein internes Forschungspraktikum.

Auslandsaufenthalt

Nicht verpflichtend. Ein Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule kann zum Beispiel im Rahmen des Erasmusprogramms der EU absolviert werden.