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Inhalt und Aufbau des Studiums

Studienprofil

Am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover wird das Fach Geschichte in seiner ganzen Breite gelehrt. Dazu gehören die Teilgebiete Alte, Mittelalterliche, Frühneuzeitliche, Neue und Neueste Geschichte. Zum Profil des Faches gehört neben der Berücksichtigung geschlechterspezifischer Fragestellungen die Regional- und Lokalgeschichte, die besonders praxisnah betrieben wird. Hinzu kommt ein Schwerpunkt im Bereich der Historischen Anthropologie. Eine Besonderheit des Historischen Seminars liegt in der Verknüpfung von europäischer und außereuropäischer, lokaler und globaler Geschichte sowie von lebensweltlicher und makrohistorischer Perspektive.

Studiendauer

  • Regelstudienzeit: 6 Semester

Studieninhalt

Neben der Epochengliederung strukturieren regionale Differenzierungen, zum Beispiel Afrikanische oder Karibische Geschichte, und systematische Differenzierungen, zum Beispiel Kulturgeschichte, die geschichtlichen Studiengänge.

Der Bachelorstudiengang und der Masterstudiengang (M. Ed.), der für die Lehrtätigkeit in der Schule qualifiziert, orientieren sich im Einführungsbereich vorwiegend an der Epochengliederung. Im Vertiefungsbereich bestimmt außer den epochalen Schwerpunkten die regionale und systematische Differenzierung den Studieninhalt. Regionale Schwerpunkte des Studiums sind Deutsche Geschichte, Europäische Geschichte und Außereuropäische Geschichte (Afrika, Karibik und Lateinamerika). Als systematische Schwerpunkte werden Globalgeschichte, Gesellschaftsgeschichte, Kulturgeschichte sowie Geschichtskultur, Öffentlichkeit und Medien abgeboten.

Prüfungsordnungen

Dem Studium liegen bestimmte Ordnungen und Richtlinien zu Grunde.
Dabei geht es im Wesentlichen darum, den inhaltlichen Aufbau des Studiums und die für den Studienabschluss zu erbringenden Leistungen festzulegen, z. B. werden dort die Pflicht-/ Wahl-Fächer geregelt und Informationen über Prüfungsmodalitäten bereitgestellt.

Für das Fach Geschichte als Teilbereich eines anderen Studiengangs finden Sie die Prüfungsordnungen in den Online-Informationen zu dem entsprechenden Studiengang.

Praktikum

Im Bachelorstudium müssen zwei jeweils vierwöchige Praktika absolviert werden. Studierende, die einen Masterstudiengang für das Lehramt anschließen wollen, müssen eines der Praktika in der Schule ableisten. Wird nicht der Beruf des Lehrers oder der Lehrerin angestrebt, kann auch ein insgesamt achtwöchiges Praktikum in einem für Historikerinnen und Historiker relevanten Berufsfeld absolviert werden. Auch im Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien sind zwei mehrwöchige Praktika verpflichtende Bestandteile.

Auslandsaufenthalt

Ein Auslandsaufenthalt ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen, insbesondere, wenn der Studienschwerpunkt auf der Außereuropäischen Geschichte liegt. Durch zahlreiche Kooperationen mit ausländischen Hochschulen sind Studienaufenthalte im Ausland, zum Beispiel im Rahmen des Erasmus-Programms der EU, möglich. Im Bereich der Außereuropäischen Geschichte bestehen Kooperationen mit Universitäten und Institutionen in Costa Rica, Jamaica, Mexico, Kuba, Senegal, Südafrika, Kanada oder den USA.