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Inhalt und Aufbau des Studiums

Studienprofil

Die Leibniz Universität Hannover bietet eine ambitionierte juristische Ausbildung mit einer klaren europäischen und internationalen Orientierung, ohne die juristischen Grundlagen zu vernachlässigen. Dazu gehören von Studierenden höherer Semester geleitete Tutorien, studienbegleitende Arbeitsgemeinschaften und ein auf die Erste Prüfung vorbereitendes Examensstudium in den juristischen Kernfächern (HannES – Hannoversches Examensstudium). Die Verbindung von Theorie und Praxis wird durch ein Ehemaligennetzwerk gepflegt. Ein internationaler, studienbegleitender Ergänzungsstudiengang (siehe Rubrik „Europäische Rechtspraxis“) bietet die Möglichkeit zum Studium im Ausland und zum Erwerb des „Certificatum Legum Europae (CLE)“. Zudem hat die Fakultät das ergänzende ADVO-Zertifikatsstudium entwickelt, das den Studierenden unter großer Beteiligung der Anwaltschaft zahlreiche anwaltsorientierte Veranstaltungen bietet und mit einem für die Tätigkeit des Anwalts besonders qualifizierenden Zertifikat abgeschlossen wird. Zudem wird ein das grundständige Studium ergänzender Bachelor-Studiengang IT-Recht und Recht des geistigen Eigentums (LL.B.) angeboten.

Studiendauer

  • Regelstudienzeit: 9 Semester (einschließlich Erste Prüfung)
  • Referendariat: 4 Semester (einschließlich Zweite Staatsprüfung)

Studieninhalt

Im Gegensatz zu den meisten anderen Studiengängen ist die Juristenausbildung und damit auch das Jurastudium stark an staatliche Vorgaben gebunden. Das Deutsche Richtergesetz und die Gesetze der einzelnen Bundesländer zur Juristenausbildung schreiben detailliert die Voraussetzungen der Abschlüsse der Ersten Prüfung und der Zweiten Staatsprüfung vor. Der universitäre Teil der Ausbildung wird mit der Ersten Prüfung abgeschlossen, die sich aus der staatlichen Pflichtfachprüfung (70 Prozent) und der universitären Schwerpunktbereichsprüfung (30 Prozent) zusammensetzt. Als Schwerpunkte (SP) stehen an der Leibniz Universität Hannover Familien- und Erbrecht (SP 1), Arbeit. Unternehmen, Soziales (SP 2), Handel, Wirtschaft und Unternehmen (SP 3), Strafverfolgung und Strafverteidigung (SP 4), Internationales und Europäisches Recht (SP 5), Wirtschaftsverwaltungsrecht und Infrastrukturverwaltung (SP 6), IT-Recht und Geistiges Eigentum (SP 7) und Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht (SP 8) zur Auswahl.
Im Anschluss an die Erste Prüfung, nach welcher sich die Absolventinnen und Absolventen Diplom-Juristinnen und -Juristen nennen dürfen, folgt das zweijährige Referendariat, das die praktische Ausbildung in Verwaltung, Staatsanwaltschaft, Gericht und vor allem in der Anwaltstätigkeit gewährleistet und mit der Zweiten Staatsprüfung abschließt.

Prüfungsordnungen

Dem Studium liegen bestimmte Ordnungen und Richtlinien zu Grunde.
Dabei geht es im Wesentlichen darum, den inhaltlichen Aufbau des Studiums und die für den Studienabschluss zu erbringenden Leistungen festzulegen, z. B. werden dort die Pflicht-/ Wahl-Fächer geregelt und Informationen über Prüfungsmodalitäten bereitgestellt.

Praktikum

Während des Studiums müssen drei Pflichtpraktika zu jeweils vier Wochen abgeleistet werden. Dabei werden die Stationen Gericht, Rechtsanwaltskanzlei / Rechtsabteilung eines Unternehmens und Verwaltung absolviert.

Auslandsaufenthalt

Nicht verpflichtend. Durch Austauschprogramme gibt es jedoch vielfältige Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. In den studienbegleitenden Ergänzungs- sowie Aufbaustudiengängen (siehe „Europäische Rechtspraxis“ und „IT-Recht und Recht des geistigen Eigentums“) sind Auslandsaufenthalte Teil des Studienprogramms.