Informationen zum Coronavirus

Der Krisenstab der Leibniz Universität Hannover beurteilt täglich die aktuelle Lage zur Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und entscheidet, wie die LUH bestmöglich auf die Situation reagieren kann. Die Universitätsleitung informiert die Studierenden und Beschäftigten regelmäßig per E-Mail über die Maßnahmen und bittet sie, sich zusätzlich auf dem Laufenden zu halten: auf dieser Webseite über die Situation an der LUH und in den Medien über Regelungen, die für Deutschland, Niedersachsen und Hannover gelten.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

1. Allgemeines

  • 1.1 Wie setzt sich der Krisenstab der LUH zusammen?

    Dem Krisenstab in der aktuellen Corona-Krise gehören an:

    • der Präsident
    • der Hauptberufliche Vizepräsident
    • die Vizepräsidentin für Lehre und Studium
    • die persönliche Referentin des Präsidenten
    • die Leiterin des Referates Kommunikation und Marketing
    • die Leiterin der Arbeitsmedizin
    • der Leiter der Stabsstelle Arbeitssicherheit
    • der Leiter des Dezernats Gebäudemanagement
    • die Vorsitzende des Personalrates
    • ein Vertreter der Geschäftsführungen der Fakultäten
    • eine studentische Vertretung im Senat


    Im Bedarfsfall werden weitere beratende Personen hinzugezogen, beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter des Studentenwerkes.

  • 1.2 Was passiert, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

    Die durch das Coronavirus hervorgerufene Erkrankung COVID-19 zählt nach dem Infektionsschutzgesetz zu den meldepflichtigen Krankheiten. Nach erfolgtem Abstrich durch eine Hausärztin/einen Hausarzt oder ein privates Testzentrum wird ein positives Testergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet, das ein Tätigkeitsverbot bzw. eine Quarantäne anordnen kann. Die Gebäude der LUH dürfen nicht betreten werden.

    Das Präsidium bittet Mitarbeitende und Studierende in diesem Fall um eine freiwillige Benachrichtigung an die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de).

    Sollten Sie sich zwei Tage vor Symptombeginn bzw. zwei Tage vor Abstrichentnahme-Datum in der Leibniz Universität Hannover aufgehalten haben, befolgen Sie bitte die Anweisungen unter FAQ 1.2.2.

  • 1.2.1 Ist es möglich, sich bei der Betriebsärztin der LUH auf Corona testen zu lassen?

    Nein. Die Aufgaben von Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmedizinern sind rein präventivmedizinisch ausgerichtet und fokussieren auf die Beratung. Diagnose und Behandlung von Erkrankungen zählen nicht zu den Aufgaben. Daher führen Betriebsärzte keine Tests auf das Coronavirus durch - diese erfolgen bei Hausärzten bzw. in Testzentren.

  • 1.2.2 Wie ist vorzugehen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass sich eine auf SARS-CoV-2 positiv getestete Person bzw. eine an COVID-19 erkrankte Person in der Leibniz Universität aufgehalten hat?

    Eine Kontaktpersonenverfolgung erfolgt zwar durch das Gesundheitsamt, das Präsidium bittet jedoch darum, dass die infizierte Person freiwillig die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten (bei Beschäftigten) bzw. das Dezernat 6 Studentische und Akademische Angelegenheiten (Herr Lasse Jacob ,  lasse.jacob@zuv.uni-hannover.de ) (bei Studierenden) informiert, damit intern ohne Zeitverzug eine Information von Kontaktpersonen erfolgen kann. Bitte setzen Sie die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de) in Cc.

    Bitte geben Sie dabei folgende Informationen an:

    • Betreff der Mail: Meldung über SARS-CoV-2-Infektion
    • Ich wurde getestet am...
    • Ich habe Symptome seit...
    • Zwei Tage vor Symptombeginn/Abstrichentnahme habe ich mich von/bis in der Leibniz Universität aufgehalten/ an folgenden Veranstaltungen/Treffen teilgenommen (Titel, Uhrzeit Raum, Lehrperson/Mitarbeitende)
    • Die Dokumentation der Teilnahme erfolgte per Stud.IP/in Papierform (Studierende)
    • Matrikelnummer und LUH-ID (Studierende)
    • Folgende Hygiene- und Abstandsregeln galten/wurden eingehalten (mindestens 1,5 Meter Abstand, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung usw.)

    Sobald das Dezernat 6 (Lasse Jacob) bzw. die Vorgesetzten in Kenntnis gesetzt worden sind, sollten diese mit Einverständnis der infizierten Person das Gesundheitsamt informieren, dass es in ihrem Bereich eine SARS-CoV-2-infizierte Person gibt, sofern das Gesundheitsamt nicht bereits an die LUH herangetreten ist, um die Kontaktpersonenverfolgung und weitere Maßnahmen zu koordinieren. Als Ansprechperson an der Universität können Studierende dem Gesundheitsamt Herrn Lasse Jacob nennen.

    Es sollte eruiert werden, wer zu den engen Kontaktpersonen der infizierten Person gehört, weil diese ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben. Enge Kontaktpersonen sind solche, die mit symptomatischen Personen 2 Tage vor Auftreten der ersten Symptome bis mindestens 14 Tage nach Symptombeginn Kontakt hatten. Bei asymptomatisch (ohne Symptome) positiv getesteten Personen sind die Kontakte 2 Tage vor bis 14 Tage nach Probennahme-Datum (Testung) und bei bekanntem Infektionsdatum ab Tag 3 nach Exposition des Falls bis Tag 19 nach Exposition relevant.

    Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) werden folgende Kriterien für enge Kontaktpersonen berücksichtigt: Abstand zum gemeldeten Fall, Dauer der Exposition, Tragen von Schutzmasken sowie Aufenthalt in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen.

    Nach Definition des RKI gelten Kontaktpersonen zu einem bestätigten Fall bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen:

    • enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz
    • Gespräch mit dem Fall (unabhängig von dessen Dauer) ohne adäquaten Schutz
    • gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske (außerhalb des Arbeitsschutzes) getragen wurde

    Als adäquater Schutz gilt: Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske (Definition wie beim BfArM) durchgehend und korrekt, d.h. enganliegend und sowohl über Mund und Nase, getragen

    Bitte informieren Sie sich hinsichtlich der Risikobewertung und zu Maßnahmen bei engen Kontaktpersonen auf der Homepage des RKI.

    Ist eine Zuordnung der Kontaktperson als enge Kontaktperson nicht eindeutig, ist es sicherer, diese zunächst als enge Kontaktperson einzustufen, bis das Gesundheitsamt entscheidet.

    Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne). Auch das negative Ergebnis eines selbst durchgeführten Antigentests befreit nicht von der Quarantänepflicht. Diese bestimmt allein das Gesundheitsamt. Bei positivem Ergebnis des Antigentests muss eine zeitnahe Information des Gesundheitsamtes erfolgen. Enge Kontaktpersonen sollten auch ihre eigenen engen Kontakte außerhalb der LUH und des Haushalts informieren, mit der Bitte auf Krankheitssymptome zu achten und Kontakte zu minimieren. Bei Auftreten von Symptomen ist eine Selbstisolierung und sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt angezeigt.

    Bitte beachten Sie die jeweils aktuellen Hinweise des Robert Koch-Instituts zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei Infektionen durch SARS-CoV-2. Wichtige Informationsquellen:

  • 1.3 Sind Beschäftigte der LUH bei der COVID-19-Impfung priorisiert?

    Ja, es haben (gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 8 Coronavirus-Impfverordnung) alle Personen, die an Hochschulen tätig sind, mit erhöhter Priorität Anspruch auf eine COVID-19- Schutzimpfung. Dies gilt auch für wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte sowie Lehrbeauftragte. Weitere Informationen finden Sie in FAQ 4.1.

  • 1.4 Ich habe eine Behinderung oder bin chronisch krank. Wo bekomme ich Unterstützung?

    Beschäftigte mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung können sich telefonisch oder per E-Mail an die Schwerbehindertenvertretung wenden. Informationen und die Kontaktdaten stehen auf der Webseite der Schwerbehindertenvertretung. Auskünfte gibt außerdem der Arbeitgeberbeauftragte in Schwerbehindertenangelegenheiten, Uwe Barkow.

    Für Studierende ist die Beauftragte für Studierende mit Handicap Ansprechperson, ihre Kontaktdaten und Informationen finden Sie auf der Webseite Studieren mit Handicap.

  • 1.4.1 Wie können Maßnahmen zum Infektionsschutz barrierefrei umgesetzt werden?

    Damit Menschen mit Behinderung durch die Maßnahmen zum Infektionsschutz sich und andere schützen können, müssen diese Maßnahmen barrierefrei sein. So müssen zum Beispiel Desinfektionsmittel für alle erreichbar sein, Menschen mit Sehbeeinträchtigungen Abstandsmarkierungen wahrnehmen können oder Menschen mit Hörbehinderungen Gesagtes verstehen können, was mit Maske nicht möglich ist. Wie hier und in anderen Situationen Barrierefreiheit umgesetzt werden kann, kann hiernachgelesen werden.

    Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie auch auf der Webseite des Büros für Chancenvielfalt und auf der Webseite Studieren mit Handicap.

  • 1.5 Was muss ich vor dem Antritt einer Urlaubsreise beachten?

    Vor dem Antritt einer Urlaubsreise ist zu beachten, dass man durch einen Aufenthalt vor allem im Ausland, verpflichtet sein kann, eine Quarantäne einzuhalten oder einen negativen Corona-Test vorzuweisen (weitere Informationen dazu in FAQ 8.3.3).

    Personen, die unter Quarantäne stehen, dürfen die Gebäude der LUH nicht betreten. Weitere Informationen zu den Konsequenzen einer Quarantäne für Beschäftigte finden Sie in FAQ 4.6.3.

    Weitere Informationen zu den in Niedersachsen geltenden Regelungen für Reiserückkehrer

  • 1.6 Wie kann ich mich (als Studierender) engagieren?

    Projekt #LernenVernetzt
    Die Leibniz School of Education bringt Lehramtsstudierende mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in der Region Hannover zusammen: Die Studierenden unterstützen beispielsweise bei der Erstellung von Online-Lehrmaterialien und als digitale Lernbegleiter. Weitere Informationen

    Corona Support Hannover - Solidarität statt Hamsterkäufe
    In Hannover hat sich unter Beteiligung von Studierenden und Teilen des AStA der LUH ein Netzwerk für Nachbarn gegründet. Die Initiative "Corona Support Hannover - Solidarität statt Hamsterkäufe" möchte einerseits zwischen hilfsbedürftigen und -bereiten Personen vermitteln, andererseits auch soziale Angebote unterstützen. Weitere Informationen

    Online-Plattform des Zentrums für Hochschulsport
    Das Zentrum für Hochschulsport der LUH bietet eine Onlineplattform, auf der sich Menschen gegenseitig unterstützen können. Hierbei wird die Grundidee des Buddy-Projekts aufgegriffen und ein Service angeboten, der insbesondere Menschen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf Hilfe(n) im Alltag bietet. Weitere Informationen

    Corona School
    Bundesweit hat eine Gruppe Studierender die Webseite Corona School entwickelt, die kostenfrei und digital Schülerinnen und Schüler mit Studierenden zusammenbringt, um Unterstützung beim Verstehen von Unterrichtsmaterialien anzubieten - und so der Aussetzung des Präsenzunterrichts in den Schulen begegnet. Die Corona School ist ein ehrenamtliches Projekt und für die Schülerinnen und Schüler kostenlos. Aufgrund hoher Nachfrage sucht die Corona School weitere Studierende, die sich engagieren und Lernunterstützung anbieten möchten. Weitere Informationen

    Erntehelfer
    Landwirte aus ganz Deutschland suchen dringend Unterstützung - Grund dafür ist der Ausfall der Erntehelfer aus dem Ausland. Weitere Informationen

  • 1.7 Wo kann ich psychologische Unterstützung erhalten?

    Die Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb) unterstützt Studierende und Beschäftigte der LUH bei psychischen Belastungen nach Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung von Hygienebestimmungen in persönlichen Gesprächen, Telefonaten und über ihre Onlineberatung, erreichbar über die Website der ptb.

  • 1.8 Wie erhalten Studierende finanzielle Unterstützung?

    Studierende an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland können zur Linderung von pandemiebedingten Notlagen eine Überbrückungshilfe in Form eines Zuschusses beantragen. Diese Hilfe wird für das Sommersemester 2021 weitergeführt. Antragsberechtigt sind Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert, in Deutschland wohnen und nicht beurlaubt waren. Dies gilt für Studierende aus dem In- und Ausland, ohne Altersbegrenzung. Der Zuschuss wird monatlich zugesagt bis zu einer Höhe von 500 Euro. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Studienkredit bei der KfW aufzunehmen. Dieser ist pandemiebedingt bis Ende des Jahres 2021 zinslos.


    Studierende der Leibniz Universität Hannover, die die Kriterien der Überbrückungshilfe des Bundes nicht erfüllen, können eine einmalige Förderung für Krankenkassenbeiträge, für Miete, Lernmittel, u.ä. aus dem Corona-Nothilfefonds beantragen. Die Leibniz Universitätsgesellschaft, das Alumnibüro und das Hochschulbüro für ChancenVielfalt der LUH möchten dafür Sorge tragen, dass keine Studentin und kein Student durch die Corona-Krise vom Studium ausgeschlossen wird. Der Corona-Nothilfefonds wird aus privaten Spenden finanziert. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Studierende können sich an das Hochschulbüro für ChancenVielfalt wenden: Telefon 0511 762-3774, E-Mail coronahilfe@uni-hannover.de

  • 1.8.1 Ich kann meine Wohnheim-Miete nicht rechtzeitig bezahlen – welche Möglichkeiten habe ich?

    Bei sozialen Härtefällen bietet das Studentenwerk Hannover seinen Mieterinnen und Mietern kulante Ratenzahlungen bei rückständigen Mieten an. Studierende sollen dafür mit der Mietbuchhaltung des Studentenwerks Kontakt aufnehmen.

2. Hygienekonzept

3. Schließungen und Erreichbarkeiten

  • 3.1 Können die Gebäude der LUH und weitere Einrichtungen an den Standorten der LUH betreten werden?

    Bis auf Weiteres sind die Gebäude der LUH nur eingeschränkt zugänglich.

    Allgemein gilt, dass Personen mit COVID-19-verdächtigen Symptomen die Gebäude der LUH nicht betreten dürfen - weitere Informationen dazu finden Sie in FAQ 2.2.

    Personen, die – zum Beispiel aufgrund einer Einreise aus einem Risikogebiet – eine Quarantäne einhalten müssen, dürfen die Gebäude der LUH ebenfalls nicht betreten. Weitere Informationen zum Thema Quarantäne finden Sie in FAQ 8.3.3.

    Beschäftigte und studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte:
    Ein Großteil der Gebäude ist verschlossen und darf nur von Personen mit Schließberechtigung bzw. mit Hausausweis betreten werden. Das Hauptgebäude kann ohne Schließberechtigung von Nebeneingängen nur über den Pförtner gegen Vorlage des Hausausweises betreten werden. Mitarbeitende, die keinen Hausausweis besitzen (z.B. studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte) dürfen das Gebäude in Abstimmung mit ihrem/ihrer Vorgesetzten zur Aufgabenerfüllung betreten.

    Studierende:
    Für Studierende sind die meisten Gebäude in der Regel nicht zugänglich. Studierende, die eine Präsenzveranstaltung an der Universität besuchen, sind dazu angehalten, den Veranstaltungsraum auf direktem Weg aufzusuchen und nach Ende der Veranstaltung das Gebäude unverzüglich wieder zu verlassen. Informationen zur Schnelltest-Pflicht für Studierende finden Sie in FAQ 2.4. Ein zusätzlicher Aufenthalt in den Gebäuden der Universität ist nur in den explizit dafür ausgewiesenen Flächen möglich. Auf dem Conti-Campus sind der CIP-Pool im 2. OG und die Arbeitsplätze im 14. OG für Studierende aller Fakultäten geöffnet. Weitere Arbeitsplätze stehen im Lichthof des Hauptgebäudes zur Verfügung. Weitere Informationen hierzu finden Sie in FAQ 3.1.1.

    Den Fakultäten steht es offen, je nach Bedarf und Möglichkeiten studentische Arbeits-/ Lernräume in den Fakultäten zu öffnen. Voraussetzung ist hierfür ein Hygienekonzept (orientiert an den allgemeinen Hygieneregeln), dessen Umsetzung kontrolliert wird, z.B. durch stud. Hilfskräfte. Zudem muss für den Fall einer Infektion dokumentiert werden, wer sich wann in den wieder geöffneten Räumen aufgehalten hat (über ein Anmeldesystem beispielsweise). 

    Darüber hinaus dürfen das Hauptgebäude und das Hörsaalgebäude am Conti-Campus von Studierenden nach Vorlage des Studierendenausweises ausschließlich zum Validieren der LeibnizCard an den Validierungsstationen (im Hauptgebäude im Sockelgeschoss, Frontseite; am Conti-Campus Gebäude 1507, Foyer; im LUIS Gebäude 1210) betreten werden. Sie müssen danach das Gebäude unverzüglich wieder verlassen. Hier ist das gemeinsame Eintreten immer nur maximal zwei Personen erlaubt. Wenn diese das Gebäude verlassen haben, dürfen maximal zwei weitere eintreten. Weitere Informationen zur Validierung der LeibnizCard finden Sie in FAQ 3.2.1.2.

    Das Betreten von Laborarbeitsplätzen obliegt der Organisation der Fakultäten unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände, Hygienemaßnahmen und Testpflichten.

    Gäste bzw. Besucherinnen und Besucher:
    Gäste und Besucherinnen und Besucher können die Gebäude in der Regel bis auf Weiteres nicht betreten.

    Medienvertreterinnen und Medienvertreter:
    Auch und gerade in Pandemiezeiten möchte die LUH Berichterstattung über die Universität und ihre Themen ermöglichen. Bei Anfragen von Pressevertretern und vor allem Fernsehteams wenden Sie sich bitte an das Referat für Kommunikation und Marketing, um Möglichkeiten für den Zugang zur Universität abzustimmen.

  • 3.1.1 Studentische Arbeitsplätze und Computerpools

    Die meisten studentischen Arbeitsplätze und Computerpools stehen derzeit nicht zur Verfügung. Den Fakultäten steht es jedoch offen, je nach Bedarf und Möglichkeiten studentische Arbeits-/ Lernräume in den Fakultäten zu öffnen. Voraussetzung ist ein Hygienekonzept (orientiert an den allgemeinen Hygieneregeln), dessen Umsetzung kontrolliert wird, z.B. durch stud. Hilfskräfte. Zudem muss für den Fall einer Infektion dokumentiert werden, wer sich wann in den wieder geöffneten Räumen aufgehalten hat (über ein Anmeldesystem beispielsweise).

    Auf dem Conti-Campus sind der CIP-Pool im 2. OG und die Arbeitsplätze im 14. OG für Studierende aller Fakultäten geöffnet. Die Plätze können nach bestätigter Anmeldung in begrenzten Zeiträumen unter Beachtung aller Hygieneregeln genutzt werden.

    Für den CIP-Pool gilt:
    Der Computerpool im 2. OG der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät auf dem Conti-Campus (Geb. 1501) ist dienstags von 12.30 bis 16.30 Uhr, mittwochs von 8.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Es stehen zehn Arbeitsplätze zur Verfügung. Immatrikulierte Studierende der LUH können ihre Buchungsanfrage stellen unter https://www.its-wiwi.uni-hannover.de/platzanfrage.html. Jedem Studierenden können maximal zwei Zeitslots von je einer Stunde pro Woche zugeteilt werden. Das Pool-Team versendet eine Bestätigungsmail mit den zugeteilten Zeitslots sowie Informationen zur Wegeführung und den Hygienevorschriften. Die Bestätigungsmail muss beim Betreten des Gebäudes ausgedruckt oder digital beim Pförtner im EG von Gebäude 1502 auf dem Conti-Campus vorgezeigt werden.

    Für die Arbeitsplätze im 14. OG gilt:
    Im 14. OG des Conti-Hochhauses (Geb. 1502) stehen 46 Arbeitsplätze für immatrikulierte Studierende der LUH zur Verfügung. Diese Plätze können zu folgenden Zeiten für jeweils 4 Stunden am Stück gebucht werden: montags bis donnerstags, jeweils vormittags von 9 bis 13 Uhr und nachmittags von 14.15 bis 18.15 Uhr sowie freitags von 9 bis 17 Uhr. Die Bestätigungsmail muss beim Betreten des Gebäudes ausgedruckt oder digital beim Pförtner im EG von Gebäude 1502 auf dem Conti-Campus vorgezeigt werden. Weitere Informationen zur Buchung und den Vorschriften bei der Nutzung der Arbeitsplätze erhalten Sie hier: https://www.zqs.uni-hannover.de/de/qs/lernraum/buchung/

    Weitere Arbeitsplätze für Studierende aller Fakultäten stehen bis auf Weiteres im Lichthof des Hauptgebäudes zur Verfügung. Für die Buchung dieser studentischen Arbeitsflächen gibt es über das Lernraumbuchungssystem in Stud.IP 3-Stunden-Zeitslots: https://www.zqs.uni-hannover.de/de/qs/lernraum/buchung. Bitte beachten Sie die im Buchungssystem aufgeführten Regeln und die Hinweise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die ordnungsgemäße Abwicklung im Lichthof zuständig sind.

    Auf dem Campus Maschinenbau sind zudem die Saalgemeinschaften des IK-Hauses geöffnet. Ansprechpartner für Studierende aus dem Maschinenbau sind hier die Saalsprecher (saalsprecher.ok-haus@maschbau-hannover.org). Auch hier sind momentan Anmeldungen nötig. Als Ausweichfläche für das aktuell unter Baumaßnahmen stehende OK-Haus (Im Moore 11b) hat die Fakultät für Maschinenbau eine ehemalige Sparkassenfiliale auf dem Engelbostler Damm 71 angemietet. Auch dies ist ein offener, studentischer Arbeitsort, für den aber unter den aktuellen Umständen ebenso Anmeldungen als auch unbedingte Kontaktaufnahme mit den studentischen Verwaltern der Fläche von Nöten sind. Ansprechpartner sind hier Herr Schröder sowie Herr von Maltzahn (c.schroeder@maschbau-hannover.org, vfvmaltzahn@gmail.com).

  • 3.1.1.1 Notebookverleih

    Der Notebookverleih für Studierende des LUIS ist unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Die Ausleihe muss beantragt werden, eine Bestätigung einer Dozentin bzw. eines Dozenten ist aktuell nicht erforderlich.

    Weitere Informationen

  • 3.1.2 TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek

    Die Standorte TIB Technik/Naturwissenschaften (Welfengarten), TIB Conti-Campus, TIB Sozialwissenschaften und TIB Geschichte/Religionswissenschaften sind für die Ausleihe und die eingeschränkte Lesesaalnutzung geöffnet.

    Weitere Informationen

    Wie Sie die Angebote der TIB nutzen sowie online Literatur recherchieren und darauf zugreifen können, erfahren Sie im TIB-Blog:

    Blogbeiträge zu digitalen Angeboten der TIB

  • 3.1.3 Zentrum für Hochschulsport

    Das Zentrum für Hochschulsport (ZfH) ist geschlossen.
    Das ZfH bietet ein Online-Sportprogramm über Youtube an.

    Weitere Informationen

  • 3.1.4 Kindernotfallbetreuung

    Die Kriterien für eine Notbetreuung sind vom Kultusministerium vorgegeben und weichen in Teilen von den Kriterien beim letzten Lockdown ab.

    Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen

    1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist
    2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht sowie
    3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Absatz 1 Satz 1 des Niedersächsischen Schulgesetzes werden.

    Ferner können bei besonderen Härtefällen auch folgende Gesichtspunkte Berücksichtigung finden:

    • drohende Kindeswohlgefährdung
    • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden
    • gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern
    • drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall

    Entscheidend ist der Grundgedanke: „Wo eine anderweitige Betreuung sichergestellt werden kann, sollen Kinder weiterhin möglichst zu Hause betreut werden. Dies trifft zum Beispiel auf Familien zu, wo nur ein Elternteil arbeiten geht, Homeoffice geleistet werden kann oder eine andere Betreuung möglich ist.“

    Die Eltern werden gebeten den Grund für die Nutzung der Notbetreuung mitzuteilen. Dafür benötigen die Kita-Einrichtungen eine Arbeitgeberbescheinigung darüber, dass Sie in einem Unternehmen beschäftigt sind und in welcher Position. Siehe FAQ 4.4

  • 3.1.5 Back-up-Betreuung bei den Leibniz Kids

    Die Kindernotfallbetreuung der LUH, Back-Up-Betreuung bei den Leibniz-Kids, kann von Studierenden und Beschäftigen aktuell nur im Notfall genutzt werden. Die Kapazitäten sind aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingeschränkt. Eltern können ihr Kind direkt bei den Leibniz-Kids anmelden. 

    Kontakt pme-Kindernotfallbetreuung:
    Telefon: 0511 700 200 0

    Außerhalb der Sprechzeiten steht Ihnen eine Service-Hotline kostenfrei zur Verfügung:
    Telefon: 0800 801 007 080

    Sollte bei der Anmeldung eine Bescheinigung über die dringende Notwendigkeit der Betreuung abgefragt werden, wenden Sie sich bitte an den Familienservice der LUH.

    Kontakt: Björn Klages, Referent für den Familienservice
    Telefon: 0511 762 5198 oder per E-Mail familienservice@uni-hannover.de

  • 3.1.6 Mensen

    Die Mensen des Studentenwerks Hannover sind für den Vor-Ort-Verzehr geschlossen. In der Contine, der Mensa Garbsen und der Mensa TiHo-Tower wird Essen zum Mitnehmen angeboten.

    Um Warteschlangen und größere Menschenansammlungen in den Mensen zu vermeiden, gibt es das "Mensaessen to go" ab dem 12. April 2021 nur noch mit Vorbestellung über die App „Studi|Futter“.

    Weitere Informationen

    Die Mensen können nur geöffnet bleiben, wenn sich alle an die Corona-Regeln halten:

    • Medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen
    • In den Schlangen mindestens 1,5 Meter Abstand halten, keine Gruppen bilden
    • Wegweiser beachten und "Einbahnstraßen"-Regelungen befolgen
  • 3.1.7 Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb)

    Die Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb) unterstützt Studierende und Beschäftigte der LUH bei psychischen Belastungen nach Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung von Hygienebestimmungen in persönlichen Gesprächen, Telefonaten und über ihre Onlineberatung, erreichbar über die Website der ptb.

  • 3.1.8 LeibnizShop

    Der LeibnizShop im Sockelgeschoss des Hauptgebäudes bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Bestellungen sind online möglich: https://www.leibnizshop-uni.de/

    Kontakt: Referat für Kommunikation und Marketing

  • 3.2 Wie sind die Beschäftigten der LUH zu erreichen?

    Sofern Beschäftigte im Homeoffice und nicht in den Räumlichkeiten der LUH arbeiten, sind sie per E-Mail und telefonisch zu erreichen. Informieren Sie sich bei Bedarf auch auf den einzelnen Webseiten der für Sie relevanten Einrichtungen und Angebote.

  • 3.2.1 ServiceCenter, Prüfungsamt, Immatrikulationsamt, Studienberatung, Hochschulbüro für Internationales

    Im ServiceCenter, im Akademischen Prüfungsamt, im Immatrikulationsamt, in der Zentralen Studienberatung und im Hochschulbüro für Internationales findet kein Publikumsverkehr statt.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen rund um studentische und akademische Angelegenheiten telefonisch unter +49 511 762 2020 und per E-Mail unter studium@uni-hannover.de oder studienberatung@uni-hannover.de zur Verfügung.

    Bei Fragen und Problemen rund ums Studium oder auch persönlichen, bei der Durchführung des Studiums relevanten Fragen, erreichen Sie die Zentrale Studienberatung unter studienberatung@uni-hannover.de oder telefonisch unter +49 511 762-5580 (Mo-Fr 9-16 Uhr).

    Zu allen Fragen an das Hochschulbüro für Internationales kontaktieren Sie bitte telefonisch oder per E-Mail die jeweilige Mitarbeiterin bzw. den jeweiligen Mitarbeiter. Für allgemeine Anfragen kontaktieren Sie bitte internationaloffice@uni-hannover.de oder +49 511 762-2548.

    Aktuelle Informationen zu den Sprechzeiten des Studentenwerkes (BAföG und Wohnhausverwaltung): www.studentenwerk-hannover.de/news/corona-faq

  • 3.2.1.1 LUH-ID Passwortrücksetzung: Ich habe mein Passwort vergessen, was mache ich jetzt?

    Normalerweise müssen Studierende persönlich im ServiceCenter vorbeikommen, um das Passwort zurücksetzen zu lassen, und dabei ihren Ausweis vorlegen. Aktuell gilt: Aus Datenschutzgründen wird ein Scan/Foto des Personalausweises und des Semestertickets (LeibnizCard) benötigt. Bitte unterschreiben Sie die Kopie und schicken Sie die Dateien per E-Mail an studienberatung@zuv.uni-hannover.de. Dann wird Ihr Passwort zurückgesetzt auf das Initialpasswort (dies erhalten Sie als PDF per E-Mail) und können anschließend ein neues Passwort wählen. So gelangen Sie wieder in Ihren QIS-Account.

  • 3.2.1.2 LeibnizCard: Wie kann ich meine Karte validieren oder eine Ersatzkarte erhalten?

    Studierende dürfen die LeibnizCard ausschließlich an den Validierungsstationen im Hauptgebäude (Sockelgeschoss, Frontseite) und im Hörsaalgebäude am Conti-Campus (Geb. 1507, Foyer) sowie im LUIS (Geb. 1210, hier ausschließlich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr) validieren. Bitte halten Sie sich nicht länger als unbedingt notwendig zur Validierung Ihrer LeibnizCard in den Gebäuden auf und achten Sie auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

    Für die Ausstellung von Ersatzkarten setzen Sie sich bitte per E-Mail mit dem Studierendeninfoservice in Verbindung: studium@uni-hannover.de.

  • 3.2.2 Dezernat Personal und Recht

    Das Dezernat für Personal und Recht ist nur telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Persönliche Termine und Besuche in den Räumlichkeiten des Dezernats sind nicht möglich.

  • 3.2.3 Dezernat für Finanzen

    Das Dezernat für Finanzen ist nur telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Unterlagen können in den Postfächern an der Auskunft (Fach 1 bis 3) eingeworfen werden.

  • 3.2.4 Referat für Kommunikation und Marketing

    Das Referat für Kommunikation ist telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Bitte informieren Sie das Referat in gewohnter Weise bei allen Medienanfragen, vor dem Hintergrund der Pandemie besonders wichtig, da auch da ein Zugang zu den Gebäuden der LUH für Externe ermöglicht werden muss. Das Team unterstützt Sie gerne bei der Organisation mit der Ausstellung einer Drehgenehmigung. E-Mail: kommunikation@uni-hannover.de

  • 3.2.5 Postverteilung

    Für den Austausch der Eingangs- und Ausgangspost (inklusive Hauspost) stehen in den jeweiligen Zustellbereichen (Sachgebiete, Abschnitte, etc.) zwei Postschwingen mit Deckel zur Verfügung. Diese sind so aufzustellen, dass die Kolleginnen und Kollegen der Post- und Botendienste die Post ohne Kontakt zu Personen austauschen können. Die Postzustellung im Hauptgebäude erfolgt bis auf Weiteres einmal täglich.

    Leiterinnen und Leiter von Bereichen, in denen derzeit keine Postzustellung möglich ist, melden dies an heiko.guempel@zuv.uni-hannover.de und erhalten ihre Post zur Abholung in der Poststelle (Raum A114). Aufgrund der engen Platzverhältnisse darf die Poststelle nur einzeln betreten werden.

    Eilige Absendungen können über das Postfach "Verwaltung" vor der Poststelle eingereicht werden.

  • 3.2.6 Materialausgabe

    Die Materialausgabe ist nicht persönlich erreichbar, Bestellungen können nur telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

4. Arbeiten an der LUH

  • 4.1 Werden Beschäftigte der LUH priorisiert gegen COVID-19 geimpft?

    Ja, es haben (gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 8 Coronavirus-Impfverordnung) alle Personen, die an Hochschulen tätig sind, mit erhöhter Priorität Anspruch auf eine COVID-19- Schutzimpfung. Dies gilt auch für wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte sowie Lehrbeauftragte.

    Bitte lassen Sie sich von Ihrer Einrichtungsleitung oder Institutsleitung eine Bestätigung der Tätigkeit an der LUH ausstellen. Eine Vorlage finden Sie hier.

    Sie können ab dem 31. Mai 2021 in einem Impfzentrum einen Termin vereinbaren bzw. sich auf die Warteliste setzen lassen. Oder nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf.

    Weitere Informationen zum "Fahrplan für Terminvergabe an Angehörige der Prioritätsgruppe 3" erhalten Sie in der Presseinformation des niedersächsischen Gesundheitsministeriums.

    Die Wahrnehmung eines Impftermins gilt als Arbeitszeit.

    Für Rückfragen bzgl. Impfungen wenden Sie sich telefonisch an die Impfhotline des Landes Niedersachsen unter 0800 99 88 66 5 in der Zeit von Mo. bis Sa. von 8 bis 20 Uhr oder per Mail Poststelle@ms.niedersachsen.de / Corona-Impfungen@ms.niedersachsen.de an das zuständige Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

  • 4.2 Müssen alle Beschäftigten im Homeoffice arbeiten?

    Die Arbeitsleistung von Beschäftigten der LUH soll aus Fürsorgegesichtspunkten nur noch im für die Aufgabenerledigung notwendigen Umfang in Räumlichkeiten der Universität abgeleistet werden. Vorgesetzte entscheiden in ihren jeweiligen Bereichen darüber, welche Arbeiten in der LUH unbedingt vor Ort ausgeführt werden müssen und welche auch aus dem Homeoffice heraus möglich sind.

    Die Vorgesetzten haben dabei darauf zu achten, dass der Dienstbetrieb im erforderlichen Umfang gewährleistet ist. Insbesondere müssen die Beschäftigten per E-Mail und Telefon erreichbar sein.

    Büros sind nur unter Beachtung der Abstandsregeln und der geltenden Hygienevorgaben zu besetzen. Die Vorgesetzten sind gebeten, auch von den Möglichkeiten der Schichtarbeit Gebrauch zu machen.

    Lehrende, die zur Sicherstellung ihrer digitalen Lehre auf technische Gegebenheiten in der Universität zugreifen müssen (Beispiel stabiles Internet), suchen dazu bitte ihre Dienstzimmer auf.

  • 4.2.1 Was gilt für Beschäftigte, die zu den Corona-Risikogruppen zählen?

    Beschäftigte mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 (gemäß Risikogruppen des Robert-Koch-Instituts), die die Zugehörigkeit zur Risikogruppe durch ein ärztliches Attest nachweisen können, nehmen Rücksprache mit ihren Vorgesetzten und werden je nach Risikograd von den Vorgesetzten in das Homeoffice entsendet oder unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in der Universität eingesetzt.

    Eine Präsenz am Arbeitsplatz ist dann möglich, wenn laut Gefährdungsbeurteilung kein erhöhtes (niedriges) Infektionsrisiko besteht und die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden. Ist das nicht der Fall, sind individuelle Schutzmaßnahmen erforderlich.

    Personen mit ärztlichem Attest können sich auch an Betriebsärztin Dr. Aumüller wenden, die im Rahmen der Wunschvorsorge eine arbeitsmedizinische Empfehlung für den weiteren Einsatz erstellen kann.

  • 4.2.2 Gilt die Dienstvereinbarung zu mobilem Arbeiten?

    Im Einvernehmen mit dem Personalrat sind die Einschränkungen der Dienstvereinbarung zu mobilem Arbeiten (Antragstellung, begrenzte Anzahl an Tagen) für den Zeitraum des Krisenfalls ausgesetzt. Der Zeitraum der mobilen Arbeit sowie die zu erledigenden Aufgaben sind mit den Vorgesetzten abzustimmen.

  • 4.2.3 Was muss ich bezüglich Informationssicherheit und Datenschutz im Homeoffice beachten?

    Der Informationssicherheitsstab der LUH hat Regeln und Hinweise erarbeitet, wie die Kernanforderungen der Informationssicherheit und des Datenschutzes im Homeoffice so gut wie möglich erfüllt werden können. Weitere Informationen im Vademecum

  • 4.3 Können Arbeitstreffen durchgeführt werden?

    Arbeitstreffen mit externen Gästen haben in der Regel online stattzufinden. Es ist sorgfältig zu prüfen, ob eine Präsenz wirklich notwendig ist. Wenn Präsenz unabdingbar ist, gelten die Hygieneregeln der LUH.

    Interne Arbeitstreffen haben ebenfalls in der Regel online stattzufinden. Wenn sie in Präsenz stattfinden müssen, gelten die Regeln des Hygienekonzepts.

  • 4.3.1 Welche Videokonferenzsysteme darf ich nutzen?

    Die LUH stellt mit Jitsi, BigBlueButton, WebEx und DFNconf Kommunikationsdienste bereit, um auch weiterhin gruppen- und gremienorientiert arbeiten zu können. Jitsi und BigBlueButton werden LUH-intern betrieben. WebEx und DFNconf werden außerhalb der LUH betrieben und wurden bei der Stabsstelle Datenschutz der LUH als zentrale IT-Services angezeigt. Andere Tools dürfen genutzt werden, wenn hierbei Aspekte der Informationssicherheit und des Datenschutzes beachtet werden. Bei vertraulichen Angelegenheiten (zum Beispiel Personalangelegenheiten) muss zwingend Jitsi verwendet werden. Vgl. auch FAQ 4.3.2.

  • 4.3.2 Dürfen Bewerbungsgespräche per Videokonferenz durchgeführt werden?

    Vorstellungsgespräche im Rahmen von Stellenbesetzungsverfahren sollen in der Regel per Videokonferenz durchgeführt werden. Als Videokonferenzplattform darf nur Jitsi verwendet werden.

    Leitfaden "Digitale Vorstellungsgespräche im Rahmen von Stellenbesetzungsverfahren" (im Vademecum)

  • 4.4 Ich bin von den Schließungen der Kindertagesstätten und Schulen betroffen – welche Möglichkeiten habe ich?

    Wenn aufgrund der Schließung der Kindertagesstätten und Schulen die Betreuung eines Kindes bis 14 Jahre sichergestellt werden muss und eine anderweitige Betreuung nicht gewährleistet ist, sollte in erster Linie versucht werden, in Absprache mit dem Vorgesetzten von zuhause aus zu arbeiten. Dabei sind auch Arbeitszeitflexibilisierungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.

    Sofern Homeoffice nicht durchführbar oder zweckmäßig ist, kann Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge (Beamtinnen und Beamte) oder Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts bis zu drei Arbeitstage (Tarifbeschäftigte) beantragt werden. Darüber hinaus kann Sonderurlaub ohne Bezüge mit dem Einverständnis der jeweiligen Einrichtung in Anspruch genommen werden, soweit zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Dies muss per E-Mail an die jeweils persönlich zuständigen Sachbearbeitenden im Dezernat Personal und Recht erfolgen.

    Beachten Sie auch die Hinweise unter FAQ "3.1.4 Kindernotfallbetreuung" und "3.1.5 Back-up-Betreuung bei den Leibniz Kids".

    Die Leibniz Universität hannover hält den Lehr- und Forschungsbetrieb aufrecht und damit sind insbesondere die Beschäftigten in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig. Der Familienservice der LUH bescheinigt dies den Eltern, die das Back-up bei den Leibniz Kids nutzen möchten oder die eine Notfallbetreuung in ihrer Betreuungseinrichtung beantragen. Dazu wenden Sie sich an den Familienservice der LUH: familienservice@uni-hannover.de, Telefon 0511 762 5198.

    Außerdem können die Vorgesetzten eine "Bescheinigung über die Unabkömmlichkeit einer/eines Beschäftigten" und die damit verbundene Notwendigkeit der Notfallbetreuung ausstellen. Dafür kann dieses Muster verwendet werden.

    Der Bund hat beschlossen, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch gilt auch für Fälle, in denen eine Betreuung des Kindes zuhause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zu Kinderbetreuungsangeboten eingeschränkt wurde.

    Weitere Informationen zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld

  • 4.5 Ich wohne in einem Kreis, für den die eingeschränkte Bewegungsfreiheit nach der 15-Kilometer-Regel gilt. Erhalte ich von der LUH eine Bescheinigung, um nach Hannover pendeln zu können?

    Wenn Sie aus einem Kreis, für den die 15-Kilometer-Regel gilt, nach Hannover pendeln müssen, nutzen Sie den Hausausweis der LUH zur Legitimation bei Kontrollen durch Polizei oder Ordnungsamt.

    Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu den Möglichkeiten der mobilen Arbeit in FAQ 4.2.

  • 4.5.1 Wie kann bescheinigt werden, dass Beschäftigte während einer nächtlichen Ausgangssperre an der LUH präsent sein müssen – z.B. für akute Arbeiten in Laboren?

    Die jeweiligen Vorgesetzten können eine "Bescheinigung zur Vorlage bei Ausgangssperre" ausstellen, falls die Anwesenheit vor Ort für die Aufrechterhaltung des notwendigen Geschäftsbetriebs erforderlich ist. Hierfür kann eine Mustervorlage im Beschäftigtenportal abgerufen werden.

  • 4.6 Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer SARS-CoV-2-infizierten Person hatte?

    Hatten Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiv getesteten Person, dürfen Sie als Kontaktperson der Kategorie I nach Definition des Robert Koch-Instituts die Gebäude der LUH nicht betreten und müssen auf Maßnahmenanordnungen des Gesundheitsamtes warten - siehe FAQ 1.2.2 Welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen und zu welcher Art der Kontaktpersonen Sie zählen, entnehmen Sie bitte den Informationen des Robert-Koch-Instituts.

  • 4.6.1 Wie verhalte ich mich, wenn eine in meinem Haushalt lebende Person unter Quarantäne gestellt wurde, aber noch kein Testergebnis dieser Person vorliegt?

    Soweit keine Symptome vorliegen und keine Maßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet worden sind, kann die Tätigkeit an der LUH fortgesetzt werden. Auf eine strenge Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist zu achten. Die Zahl der Kontakte zu weiteren Personen sollte auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden und 15 Minuten nicht überschreiten. Wenn möglich, ist das Verbleiben im Homeoffice die sicherste Lösung, bis ein Testergebnis vorliegt.

  • 4.6.2 Was muss ich tun, wenn ich vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werde?

    Hier sind zwei Sachverhalte zu unterscheiden:

    • Sie sind erkrankt und in Quarantäne: Sie erhalten eine Krankschreibung. Es gelten die üblichen Regelungen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
    • Sie sind nicht erkrankt und Quarantäne wird vorsorglich angeordnet: Die Absprache über Möglichkeiten des mobilen Arbeitens erfolgt mit Ihrem Vorgesetzten bzw. Ihrer Vorgesetzten. Ihr Entgelt wird Ihnen nach § 56 Absatz 5 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten von ihrem Arbeitgeber weiterhin für maximal sechs Wochen gezahlt.

    In beiden Fällen müssen Sie Ihren Arbeitgeber über die vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne informieren.

  • 4.6.3 Was gilt, wenn ich aufgrund einer Urlaubsreise unter Quarantäne stehe?

    Wenn Beschäftigte der LUH aufgrund einer Urlaubsreise unter Quarantäne stehen, sind zwei Sachverhalte zu unterscheiden:

    Im Fall einer vor Urlaubsantritt nicht absehbaren Quarantäne im Auslandsurlaub oder nach Rückkehr aus diesem gilt, dass im Falle einer Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause während der Quarantäne ein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge bzw. des Entgelts besteht. Die Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause kann dabei nur durch die wahrzunehmende Tätigkeit oder durch besondere Umstände (wie z.B. eine Quarantäne im Ausland) begründet werden.

    Im Fall einer absehbaren Quarantäne muss vor Reiseantritt mit der Referats- und Abteilungsleitung geklärt werden, ob während der Quarantäne Arbeiten von zu Hause möglich ist. Alternativ muss sonst der Zeitraum der Quarantäne durch Erholungsurlaub oder anderweitige Freistellung, z.B. in Form von Mehrzeitausgleich oder durch unbezahlten Sonderurlaub, abgedeckt werden.

    Weitere Informationen für tarifbeschäftigtes Personal und für Beamtinnen und Beamte.

  • 4.7 Darf ich meine geplante Dienstreise antreten?

    Dienstreisen sind grundsätzlich nicht genehmigungsfähig. Dienstreisen ins Inland und Ausland benötigen eine Zustimmung durch das Präsidium (einzureichen über Frau Sandra Cohrs, Dezernat 5, an den Hauptberuflichen Vizepräsidenten).

  • 4.8 Was gilt für wissenschaftliches Personal in der Qualifizierungsphase?

    Wegen der Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs wurde die Höchstbefristungsgrenze für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase befindet, verlängert. Beschäftigungsverhältnisse zur Qualifizierung, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestanden haben, können zusätzlich um sechs Monate verlängert werden. Eine Verlängerungsmöglichkeit um weitere sechs Monate gilt auch für Arbeitsverhältnisse, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet wurden. Ein Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung kann nicht abgeleitet werden.

    Weitere Informationen

    Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre/n zuständige/n Personalsachbearbeiter/in.

  • 4.9 Wie kann ich mich im Homeoffice fortbilden?

    Momentan wird von allen Beschäftigten eine enorme Umstellung gefordert – für viele vom Arbeitsalltag vor Ort auf eine digitale Arbeitswelt im Homeoffice. Das Team der Personalentwicklung der LUH unterstützt dies mit Informationen und Angeboten.

    Fortlaufend aktualisierte Tipps und Online-Angebote zur Weiterbildung

    Aktuelle Informationen zum Lehrbetrieb einiger externer Weiterbildungsanbieter sowie Informationen zum Online-Angebot finden Sie unter folgenden Links:


    Kontakt: personalentwicklung@zuv.uni-hannover.de 

     

     

  • 4.10 Wie bleibe ich an meinen Arbeitsplatz zu Hause gesund?

    Auf der Seite Gesund @ home finden Sie Informationen und Hinweise rund um das Thema Gesundheit. Praktische Handlungshilfen und Tipps zu Ergonomie, Vermeidung von Stress und Belastungen, Bewegung und Entspannung sowie weiteren Themen sollen Sie bei der Arbeit von zu Hause aus unterstützen. Des Weiteren gibt die Seite Auskunft über interne und externe Beratungsstellen und ausgewählte Notrufnummern.

    Kontakt: gesundheit@zuv.uni-hannover.de

5. Lehre

  • 5.1 Wie verläuft die Lehre im Sommersemester 2021?

    Das Sommersemester muss überwiegend durch Online-Lehre realisiert werden.

    Angebote in Laboren und Projektstudium sowie Feldarbeiten für Übungen sind, jeweils unter Wahrung der entsprechend anzupassenden Hygienekonzepte, im Moment möglich - wenn es ansonsten zu einer Verlängerung der Studienzeit führen könnte. Für die teilnehmenden Studierenden besteht eine Schnelltest-Pflicht - weitere Informationen dazu in FAQ 2.4.

    Auch Studienprojekte und Abschlussarbeiten sowie die Bachelor- und Master-Vorbereitung in studentischen Gruppen können aktuell unter den genannten Vorkehrungen grundsätzlich durchgeführt werden. Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 wird entschieden, ob diese Angebote ggf. in Hinblick auf die Gruppengröße erweitert werden können.

    Überschreitet die Region Hannover an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz von 165, so ist ab dem übernächsten Tag für die LUH die Durchführung von Präsenzlehre untersagt. Auch studentische Laborarbeiten, Praktika und Exkursionen sind dann nicht mehr zulässig. Nicht betroffen sind Abschlussarbeiten und Prüfungen.

    Wenn der Inzidenzwert für die Region Hannover stabil unter 50 liegt (sieben Tage), soll Präsenz vornehmlich für Studierende der Studieneingangsphase wieder möglich gemacht werden.

    Maßgeblich sind die veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts für die Region Hannover.

  • 5.1.1 Welche Möglichkeiten haben Lehrende, um Online-Angebote aufzubauen und wo erhalten sie Unterstützung?

    Gemeinsam erstellt mit dem E-Learning-Service der Zentralen Einrichtung für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium (ZQS) sowie mit der Hochschuldidaktik (SG 11) finden Lehrende unter folgendem Link eine Zusammenstellung der Möglichkeiten und Tools eines Off-Campus-Betriebs sowie Hinweise dazu, welche Supportmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. Diese Übersicht wird ständig erweitert.

    Lehre online

  • 5.1.2 Welche Online-Angebote können Studierende nutzen und wo erhalten sie Unterstützung?

    Auf folgender Website finden Studierende eine Zusammenstellung der Angebote und Tools eines Off-Campus-Betriebs sowie Hinweise dazu, welche Supportmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Diese Übersicht des E-Learning-Service der ZQS (ZQS/elsa) wird ständig erweitert.

    Studium online

    Lesen Sie auch die Hinweise zur Nutzung studentischer Arbeitsplätze und Computerpools (FAQ 3.1.1), zum Notebookverleih für Studierende (FAQ 3.1.1.1) und zur Öffnung von Lesesälen (FAQ 3.1.2).

  • 5.1.3 Wo finde ich Informationen zu Lehrveranstaltungen in StudIP, ob sie online oder in Präsenz stattfinden?

    Alle Veranstaltungen, die in Präsenz stattfinden, sollten dem Titel vorangestellt einen entsprechenden Eintrag aufweisen. Also zum Beispiel „Präsenz_Vorlesung: XYZ“. Außerdem lässt sich das in der Detailansicht der Stud.IP-Veranstaltung einsehen: Alle Veranstaltungen, die keinen entsprechenden Zusatz zur Präsenz aufweisen, sind online stattfindende Veranstaltungen. Näheres zur Konzeption der jeweiligen Veranstaltungen lässt sich ebenfalls in der Detailansicht der Veranstaltung aus der Beschreibung entnehmen. Sofern das nicht der Fall ist, wenden Sie sich bitte an die verantwortlichen Lehrpersonen um eventuelle Unklarheiten zu beseitigen.

  • 5.2 Finden Sprechstunden mit Lehrenden statt?

    Sprechstunden mit Lehrenden können prinzipiell per Telefon, E-Mail oder Videokonferenzsysteme erfolgen, wodurch keine Präsenz in den Räumen der LUH nötig ist.

  • 5.3 Finden Fach-/Schulpraktika statt?

    Fach- bzw. Schulpraktika sind aktuell unter besonderen Umständen möglich. Falls Praktika nicht in vollem Umfang oder gar nicht abgeleistet werden können, sollen sich die Studierenden bzgl. möglicher äquivalenter Veranstaltungen oder Umplanungen im Studienverlauf an das jeweilige Institut bzw. die Lehrperson wenden. Für Fragen rund um Schulpraktika steht außerdem die Leibniz School of Education sowohl Studierenden als auch Lehrenden beratend zur Seite (zur zentralen Praktikumsvergabe).

  • 5.4 Was ist bei der Planung von Exkursionen zu beachten?

    Eintägige, gemäß Prüfungsordnung erforderliche Exkursionen (ohne Übernachtungen) sind unter Wahrung der entsprechend anzupassenden Hygienekonzepte im Moment möglich, wenn es ansonsten zu einer Verlängerung der Studienzeit führen könnte. Für die teilnehmenden Studierenden besteht eine Schnelltest-Pflicht - weitere Informationen dazu in FAQ 2.4.

    Für diese wie für alle anderen Exkursionen gilt, dass sie einer Einzelfallprüfung unterliegen. Hier ist analog zu dem für Dienstreisen vorgesehenen Verfahren (siehe FAQ 4.7) zu verfahren. Bitte richten Sie Ihren Antrag auf Durchführung einer Exkursion unter Angabe der Rahmendaten (und insbesondere der Information, ob es sich um eine Pflichtexkursion handelt) sowie unter Beifügung des von der Stabsstelle Arbeitssicherheit genehmigten angepassten Hygienekonzepts an Frau Cohrs, Dezernat 5, zur Vorlage beim Präsidium.

    Reisen in Hochinzidenzgebiete werden grundsätzlich nicht genehmigt.

  • 5.5 Finden Sprachkurse und Beratungen des Leibniz Language Centre statt?

    Ja, es finden Blockkurse, Tandem- und Schreibberatungen statt.

    Die Online-Einstufungstests für Deutsch, Englisch und Spanisch und die Anmeldezeiten bleiben bestehen, auch die Beratungswoche findet (online) statt (Informationen auf https://www.llc.uni-hannover.de). Für die "Bevorzugte Kursanmeldung" gibt es ein Online-Verfahren (ausfüllbare pdf-Datei), das auf der Webseite des Leibniz Language Centre erklärt wird.

    Das LLC versucht, den Studierenden Möglichkeiten zu bieten, nicht nur ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, sondern auch in den Kursangeboten wie bisher ECTS-Punkte zu erwerben. Es ist dabei möglich, dass die Prüfungsleistungen geändert werden; Informationen hierzu gibt es rechtzeitig vor Kursbeginn auf der LLC-Webseite und in den Modulbeschreibungen.

  • 5.6 Können Leistungspunkte im Bereich Schlüsselkompetenzen erworben werden?

    Ja, die ZQS/Schlüsselkompetenzen bietet Seminare mit Leistungspunkten in Online-Formaten an.

    Studierende und Mitarbeitende der Studiengänge können sich bei Fragen zum Seminarprogramm an das Team von ZQS/Schlüsselkompetenzen wenden.

    Darüber hinaus können im Wintersemester 2020/2021 im Rahmen von virtuellen Praxisprogrammen Leistungspunkte im Bereich Schlüsselkompetenzen erworben werden. Eine Übersicht der Programme finden Sie hier.

  • 5.7 Dürfen bei Präsenzveranstaltungen an der LUH Kontaktdaten erhoben werden?

    Auf Grundlage der Niedersächsischen Corona-Verordnung dürfen Kontaktdaten im Rahmen von Präsenzveranstaltungen verpflichtend erhoben und verarbeitet werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in FAQ 10.1.2.

6. Prüfungen

  • 6.1 Rechtliches zu Online-Klausuren

    Durch die Umstellung von Präsenz- auf Online-Klausuren ergeben sich zahlreiche rechtliche Fragen – einen Überblick erhalten Sie in dieser Zusammenstellung rechtlicher Fragen und Antworten.

    Handreichungen zu den Aufsichtsprüfungen als elektronischen Fernprüfungen finden sich hier.

  • 6.1.1 Was gilt, wenn ich mich in Quarantäne befinde oder aus persönlichen Gründen nicht zu einer Präsenzprüfung erscheinen kann?

    Wenn ein/e zu Prüfende/r an einer Präsenzprüfung nicht teilnehmen kann, weil sie/er sich in Quarantäne aufgrund einer eigenen Corona-Erkrankung oder der Corona-Erkrankung einer Kontaktperson befindet, so ist dies als Rücktritt gem. § 15 MPO zu werten. Es gelten die gleichen rechtlichen Grundsätze wie bei anderen eigenen Erkrankungen bzw. anderen persönlichen Gründe (z. B. Erkrankungen Familienmitglieder, Reisebeschränkungen). Die Prüfung wird in solchen Fällen gem. § 15 MPO nicht als Versuch gewertet. Eine erneute Teilnahmemöglichkeit an der betreffenden Prüfung kann erst am nächsten regulären Prüfungstermin stattfinden. Ein Anspruch auf das Anbieten einer alternativen Online-Prüfung statt einer Präsenzprüfung besteht nicht.

  • 6.1.2 Was gilt für Härtefallregelungen bzw. Nachteilsausgleiche (§ 16 der MPO)?

    Alle Gründe, die im Fall einer Antragstellung geltend gemacht werden und nicht auf einer (eigenen) Erkrankung basieren, müssen ein erhebliches Gewicht haben, damit die Nachteilsausgleichsregelung angewendet werden kann. Der Antrag muss einer Einzelfallprüfung unterzogen werden, deren Anwendung gut begründet sein muss. Es gilt der Gleichheitsgrundsatz, eine Ausnahmeregelung ist nicht ohne Nachweis der besonderen Härte zu gewähren.

    Wenn ein Arzt attestiert, dass eine Studierende/ein Studierender krankheitsbedingt keine Maske tragen darf, muss dieser/diesem die Möglichkeit der Ableistung einer Klausur ohne Maske eingeräumt werden. Hier sind Räumlichkeiten der LUH vorzuhalten, die nach Maßgabe der geltenden Hygienevorschriften auszustatten sind.

  • 6.2 Finden aktuell Prüfungen statt?

    Die Prüfungsphase des Sommersemesters 2021 beginnt am 25. Juli 2021. Die Lehrenden werden gebeten, auch für diese Phase möglichst viele Prüfungen auf Online-Formate umzustellen.

    In den Präsenzprüfungen besteht die Verpflichtung zum Tragen einer OP-Maske oder einer FFP2-Maske. Ohne entsprechende Maske ist eine Teilnahme an einer Präsenzprüfung nicht möglich. Diese Prüfungen dürfen maximal zwei Stunden dauern (Schreibzeit).

    Bitte informieren Sie sich auch auf der Website Ihrer jeweiligen Fakultät.

  • 6.2.1 Welche Hygieneregeln gelten bei Prüfungen?
  • 6.2.2 Wie kann ich mich für Prüfungen anmelden?

    Informationen zu den Melde- und Prüfungszeiträumen finden Sie auf den Seiten des Akademischen Prüfungsamtes

  • 6.2.3 Darf ich für Präsenzklausuren anreisen?

    Auf Basis Ihres Status als Studierende/r der LUH dürfen Sie an Prüfungen teilnehmen und dazu nach Hannover an die LUH anreisen, sofern Sie keine Krankheitssymptome aufweisen (s. dazu FAQ 1.2, 2.2). Die Anreise zu einer Präsenzklausur gilt nicht als private Reise und fällt nicht unter die Kontaktbeschränkungen, die für den privaten Bereich gelten.

    Augenblicklich lässt die Situation im öffentlichen Nah- und Fernverkehr auch angesichts voll aufrecht erhaltener Fahrpläne eine An- und Abreise zu Prüfungsterminen zu.

  • 6.2.4 Dürfen Prüfende die Prüfungsformen verändern?

    Wenn es möglich und sinnvoll ist, sollen Prüfende die ursprünglich vorgesehene Prüfungsform der Präsenzklausur abwandeln, sofern dies im Rahmen der in der Prüfungsordnung vorgesehenen Prüfungsformen möglich ist. Der Bearbeitungszeitraum ist dabei genau festzulegen.

    Im Zuge der Verabschiedung einer Rahmenprüfungsordnung zur Abmilderung der COVID-19-Auswirkungen auf Lehre und Studium konnten und können Fakultäten bzw. Prüfungsausschüsse Prüfungsformen ändern, sofern dies im Rahmen der in der Prüfungsordnung vorgesehenen Prüfungsformen möglich ist. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrem zuständigen Studiendekanat, ob es eine Alternative zur Präsenzklausur gibt.

  • 6.2.5 Was gilt für schriftliche Studien- und Prüfungsleistungen?

    Sollten Studien- und Prüfungsleistungen aufgrund der Einschränkungen im Lehrbetrieb (z.B. Arbeit in Laboren) nicht abgeschlossen werden können, gilt dies nicht als Fehlversuch. Betroffene Studierende wenden sich an ihr jeweiliges Institut bzw. die Lehrenden, um genaue zeitliche und organisatorische Absprachen zu treffen.

    Sollten Studierende eine angefangene Prüfungsleistung trotz Fristverlängerung abbrechen wollen, entscheidet der jeweilige Prüfungsausschuss über den Einzelfall.

    Die Themenausgabe für noch nicht begonnene schriftliche Prüfungsleistungen kann durch die Prüfenden unter Nennung des Themas, Datum der Ausgabe und Datum der Abgabe – ebenso wie die Bestätigung der Ausgabe durch den/die Studierende – per E-Mail erfolgen.

  • 6.2.6 In meinem Bachelor-/Mastermodul ist als Prüfungsleistung eine Präsentation vorgesehen. Gibt es eine alternative Prüfungsform?

    Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Prüfer / Ihrer Prüferin in Verbindung, um ggf. Alternativprüfungen durchzuführen.

  • 6.2.7 Ändern sich die Korrekturfristen?

    Aufgrund der aktuellen Herausforderungen für Prüfungen und der Online-Lehre können sich die Korrekturfristen für Prüfungs- und Studienleistungen verlängern.

    Prüfende verständigen sich darüber in den Instituten und haben dabei im Blick, dass Studierende bei außeruniversitär gesetzten Fristen für Leistungsnachweise (BAföG, Stipendien, Jobangebote) auf Benotungen angewiesen sind.

    Studierende, die auf die Korrektur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt angewiesen sein, teilen dies der Lehrperson mit und machen ihre Situation transparent.

  • 6.2.8 Können Klausureinsichten durchgeführt werden?

    Klausureinsichten sind möglich, wenn dabei die Hygieneregeln, die für die Klausurdurchführung gelten (siehe FAQ 2.1), entsprechend zur Anwendung kommen.

  • 6.3 Welche Auswirkungen ergeben sich für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten?

    Vor dem Hintergrund des seit dem 16. Dezember 2020 angeordneten Lockdown und der damit verbundenen Einschränkungen empfiehlt das Präsidium nachdrücklich und dringlich, orientiert an den jeweiligen Gegebenheiten der Fakultäten, eine pauschale Fristverlängerung so rasch wie möglich einzuführen. Empfohlen wird eine Pauschalverlängerung im Umfang von rund einem Drittel der vorgesehenen Bearbeitungszeit. Das Präsidium stellt zudem auch anheim, die Fristen für die Bearbeitung von Hausarbeiten entsprechend angemessen zu verlängern. Bezüglich der für Sie maßgeblichen Fristverlängerung setzen Sie sich bitte mit Ihrer zuständigen Studiengangskoordinatorin oder dem Studiengangskoordinator Ihrer Fakultät in Verbindung.

    Über weitere Verlängerungen der Bearbeitungszeit für Abschlussarbeiten entscheidet der Prüfungsausschuss in Einzelfällen auf individuellen Antrag. Setzen Sie sich bitte hierzu mit Ihrem zuständigen Prüfungsausschuss in Verbindung.

    Die Abgabe der Abschlussarbeit erfolgt grundsätzlich elektronisch, z.B. per E-Mail an die Prüfenden. Klären Sie bitte mit dem Prüfenden die Detailfragen und inwieweit eine Papierversion erforderlich und gewünscht ist. Sollte eine zusätzliche Papierversion seitens der Prüfenden gewünscht werden oder erforderlich sein, muss sichergestellt sein, dass die elektronische Version und eine später abgegebene Papierversion identisch sind. Wird eine nachgereichte Papierversion über den Postversand vorgelegt, sollte das fristgerechte Absenden der Arbeit förmlich bescheinigt werden.

    Studierende, die bei der Abschlussarbeit auf Experimente, Labormessungen und weitere Datenerhebungen angewiesen sind und diese aktuell nicht in der geplanten Form durchführen können, halten individuell Rücksprache mit ihren Prüfenden, um beispielsweise über eine thematische Anpassung der Arbeit zu beraten.

    Dies gilt gleichermaßen für geplante und noch nicht begonnene Abschlussarbeiten.

  • 6.3.1 Ich möchte meine Abschlussarbeit anmelden. Was ist zu beachten?

    Die Anmeldung zur Abschlussarbeit kann grundsätzlich per E-Mail erfolgen. Achten Sie bitte darauf, dass der Beginn Ihrer Bearbeitungszeit erfasst ist. Senden Sie den von der Prüferin / vom Prüfer bestätigten Antrag mit dem ausgegebenen Thema an den zuständigen Sachbearbeitenden des Akademischen Prüfungsamtes per E-Mail als pdf-Anhang und postalisch.

  • 6.4 Finden Disputationen im Rahmen von Promotionen statt?

    Die Forschungsdekanate und Promotionskommissionen sind angehalten, für die an der jeweiligen Fakultät laufenden Promotionsverfahren Regelungen zu treffen. 

7. Einschreibung und Rückmeldung

8. Internationales

  • 8.1 Findet internationale Mobilität statt?

    Mobilitäten nach Hannover und von Hannover ins Ausland können unter Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes stattfinden.  In Corona-Risikogebiete darf nicht gefahren werden. Auslandsdienstreisen bedürfen einer gesonderten Genehmigung durch die Hochschulleitung.

    Personen aus Corona-Risikogebieten, die nach Hannover kommen, müssen sich an die vorgeschriebenen Einreiseregeln halt und den Fall einer Quarantäne bei ihrer Planung berücksichtigen (siehe FAQ 8.3.3).

  • 8.2 Auslandsaufenthalte von LUH-Studierenden und -Beschäftigten

    Weitere Informationen und Beratung erhalten Studierende und Beschäftigte, die sich aktuell für Studienaufenthalte oder Praktika im Ausland aufhalten oder Auslandsaufenthalte geplant haben, im Hochschulbüro für Internationales.

    Bitte nehmen Sie zu allen Fragen per Telefon oder E-Mail Kontakt mit der jeweiligen Ansprechperson des Hochschulbüros für Internationales auf. Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich an: internationaloffice@uni-hannover.de oder Telefon: +49 511-762 2548.

    Bei Fragen zu Erasmus+ Praktika wenden Sie sich bitte an das Büro für EU-Auslandspraktika.

  • 8.2.1 Ich bin aktuell im Ausland. Was muss ich beachten?

    Das Auswärtige Amt hat spezielle, im Zusammenhang mit COVID-19 stehende Regelungen für die Einreise nach Deutschland sowie für Reisen ins Ausland getroffen. Beachten Sie dabei, dass sich die Situation in einzelnen Ländern sehr dynamisch und unvorhersehbar entwickelt. Flugverbindungen nach Deutschland werden je nach Land nur sehr eingeschränkt oder gar nicht angeboten.

    Tragen Sie sich in jedem Fall in die Krisenvorsorgeliste für deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger des Auswärtigen Amtes ein. Hierüber versendet die deutsche Auslandsvertretung im Bedarfsfall Sicherheitshinweise. Bitte tragen Sie sich aus der Liste wieder aus, wenn Sie nach Deutschland zurückkehren.

    Halten Sie sich zur aktuellen Sicherheitslage auf dem Laufenden: Sie können beispielsweise die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes länderspezifisch als E-Mail-Newsletter abonnieren und/oder die entsprechende App installieren. Lesen Sie unabhängige Nachrichten und erkundigen Sie sich in Ihrem Umfeld.

    Notieren bzw. speichern Sie sich vorsorglich die Telefon- und Notfallrufnummer der nächsten deutschen Auslandsvertretung. Die Telefonnummern finden Sie auf der Webseite der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung.

    Für ausländische Geförderte in einem Drittland, die nicht mehr an die deutsche Heimathochschule zurückreisen können (z.B. durch ein Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger), hat die Rückreise in das Heimatland oberste Priorität.

  • 8.2.2 Kann ich mein Erasmus-Auslandssemester vorerst virtuell beginnen, wenn meine Gasthochschule den Lehrbetrieb mithilfe von Online-Kursen aufrechterhält?

    Vorausgesetzt, von der Gasteinrichtung werden Kurse angeboten, die zur Erreichung der Lernziele beitragen, kann virtuelle Mobilität im Erasmus-Programm durchgeführt werden.

    Bereits zu Beginn des virtuellen Zeitraums werden Lizenzen für den Online Linguistic Support (OLS) zur Verfügung stehen, damit Sie Ihre Sprachkenntnisse weiterentwickeln können und sich bestmöglich auf Ihre virtuelle wie auch physische Mobilität vorbereiten können.

    Da während der virtuellen Phase der Mobilität im Heimatland keine auslandsbedingten Mehrkosten anfallen, erfolgt keine finanzielle Förderung für diesen Zeitraum. Sobald die physische Mobilitätsphase beginnt, d.h. mit der Ankunft im Gastland, können Sie den regulären Zuschuss für den Auslandsaufenthalt erhalten.

  • 8.2.3 Ich bin im Rahmen von Erasmus+ im Ausland, aber meine Kurse wurden abgesagt, weil die Gasthochschule geschlossen wurde. Ich habe dennoch beschlossen, im Ausland zu bleiben. Kann ich mein Erasmus-Stipendium behalten?

    Wenn Sie im Zielland bleiben und:

    a) noch immer Ausgaben haben, die direkt und ausschließlich mit Ihrem Aufenthalt in diesem Land verbunden sind, wie Miete und Strom etc.

    und/oder
    b) Sie an virtuellen Lernformaten teilnehmen (wenn die Einrichtung im Zielland diese als Alternative zu den ursprünglich geplanten Aktivitäten zur Verfügung gestellt hat), können Sie Ihren Zuschuss behalten.

    Darüber hinaus können Sie möglicherweise einen (geringeren) zusätzlichen Zuschuss erhalten, um den zusätzlichen Zeitraum abzudecken, den Sie aufgrund des Covid-19-Ausbruchs im Ausland verbringen müssen und der über Ihre ursprüngliche Planung hinausgeht.

    Für nähere Informationen wenden Sie sich an den Erasmus-Hochschulkoordinator Andree Klann, E-Mail andree.klann@zuv.uni-hannover.de .

  • 8.3 Internationale Studierende in Hannover

    Weitere Informationen und Beratung erhalten internationale Studierende, die sich aktuell in Hannover aufhalten oder einen Aufenthalt in Hannover geplant haben, im Hochschulbüro für Internationales. Bitte nehmen Sie zu allen Fragen per Telefon oder E-Mail Kontakt mit der jeweiligen Ansprechperson des Hochschulbüros für Internationales auf. Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich an: internationaloffice@uni-hannover.de oder Telefon: +49 511-762 2548.

  • 8.3.1 Wie kann ich meine Aufenthaltsberechtigung verlängern?

    Die Ausländerbehörde und die Einbürgerungsbehörde im HannoverServiceCenter (HSC) am Schützenplatz 1 sind für den Kundenverkehr ohne Termin geschlossen. Anliegen werden vorrangig telefonisch, postalisch oder per E-Mail bearbeitet. Die Terminvereinbarung kann telefonisch unter 0511/168 32 33 7 oder per E-Mail an 32.33.7@hannover-stadt.de erfolgen.

    Für Personen, die ihre DSH-Prüfung bereits geschrieben haben, jetzt aber ihre mündliche Prüfung nicht mehr absolvieren können: Unter Vorlage eines entsprechenden Nachweises wird das für die Aufenthaltsberechtigung "nicht negativ ausgelegt".

    Weitere Informationen

  • 8.3.2 Ich möchte aus dem Ausland nach Hannover anreisen – ist das prinzipiell möglich?

    Nach Angaben des Bundesministeriums des Inneren sind Einreisen zum Zweck der Aufnahme eines Studiums sowie Studienaufenthalte für einzelne Semester möglich. Dies ist mit entsprechendem Zulassungsbescheid der Hochschule nachzuweisen. Ein Nachweis der Präsenzpflicht ist demnach nicht erforderlich.

    Die Entscheidung, ob Studierende oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland nach Hannover anreisen, liegt in deren Eigenverantwortung bzw. ist abhängig von den geltenden behördlichen Bestimmungen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt zu den Modalitäten bei einer Einreise nach Deutschland auf den Webseiten des Auswärtigen Amts sowie über die aktuellen Einreisebestimmungen für Ihr Land nach Deutschland bei der jeweiligen Deutschen Botschaft/Konsulat in Ihrem Heimatland. Beachten Sie hierbei auch das Beförderungsverbot für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten. In vielen Fällen gilt derzeit zudem eine häusliche Quarantäne für Personen, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen (siehe FAQ 8.3.3).

  • 8.3.3 Muss ich nach der Einreise nach Deutschland in Quarantäne oder einen Corona-Test absolvieren?

    Es bestehen Test- und Quarantäne-Pflichten für Einreisende aus Risikogebieten.

    Es werden drei Kategorien von Risikogebieten unterschieden:

    1. normale Risikogebiete
      Bei der Einreise aus einem normalen Risikogebiet besteht eine Pflicht zur Testung entweder höchstens 48 Stunden vor der Einreise ODER unmittelbar nach der Einreise.

    2. Hochinzidenzgebiete
      Bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet muss bereits bei der Einreise ein negatives Testergebnis mitgeführt werden. Dieser Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Hiervon betroffen ist, wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten hat.

    3. Virusvarianten-Gebiete
      Für Virusvarianten-Gebiete besteht ein Beförderungsverbot: Beförderungsunternehmen, z.B. Flug- oder Bahngesellschaften, dürfen keine Personen aus den betroffenen Ländern nach Deutschland befördern. Die Beförderung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen möglich, insbesondere für Personen mit Wohnsitz und bestehendem Aufenthaltsrecht in Deutschland. Bei der Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet muss bereits bei der Einreise ein negatives Testergebnis mitgeführt werden. Dieser Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Hiervon betroffen ist, wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten hat.

    Weitere Informationen zur Unterscheidung der Kategorien, den betroffenen Ländern und den Testpflichten

    Genesene und geimpfte Personen werden grundsätzlich Getesteten gleichgestellt. Wer einen entsprechenden Nachweis erbringen kann, braucht kein negatives Testergebnis vorzuweisen. Ausnahme: Die Einreise aus Virusvariantengebieten. Hier wird weiterhin nur der Testnachweis anerkannt. Für die Einreise aus einem einfachen Risikogebiet gilt: Getestete, geimpfte und genese Personen müssen nicht in Quarantäne, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen können. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet kommt, kann durch einen Test nach fünf Tagen nach Einreise bei entsprechend negativem Ergebnis vorzeitig aus der Quarantäne entlassen werden. Das ist nicht möglich, wenn Reisende sich die letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

    WICHTIG: Reisende, die aus einem Risikogebiet (gilt für alle drei Kategorien) kommen, müssen vor Einreise nach Deutschland ein digitales Einreiseformular ausfüllen. Hierbei erfolgt automatisch eine Weitergabe der Daten an das zuständige Gesundheitsamt.

    Hier finden Sie eine Übersicht über die digitale Einreiseanmeldung

    In Niedersachsen gelten folgende Quarantäne-Pflichten: Einreisende aus Risikogebieten (gilt für alle drei Kategorien) müssen nach der Einreise eine 14-tägige häusliche Quarantäne einhalten. Für Einreisende aus normalen Risikogebieten gilt: Um die 14-tägige Quarantäne zu verkürzen, kann ein weiterer Test durchgeführt werden, frühestens jedoch am 5. Tag nach Einreise nach Deutschland. Bei negativem Ergebnis kann die Quarantäne vorzeitig verlassen werden. So lange kein negativer Test vorliegt, müssen die Einreisenden in häuslicher Quarantäne bleiben. Tests können derzeit in Hannover in der Regel bei Hausärzten oder in Infektionspraxen sowie bei privaten Anbietern (zum Beispiel am Hauptbahnhof) durchgeführt werden. Einreisende aus Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten können die Quarantänedauer nicht verkürzen.

    Weitere Informationen in der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung

    Studierenden, die in ein Wohnheim des Studentenwerks einziehen, müssen berücksichtigen, dass der Einzug im Wohnheim nur beim Vorzeigen eines negativen Corona-Tests möglich ist.

    Wenn eine Quarantäne eingehalten werden muss, kann das Hochschulbüro für Internationales keine Versorgung gewährleisten.

    Tipps zur Versorgung und zu Aktivitäten während einer Quarantäne

  • 8.3.4 Kann ich in den Semesterferien in mein Heimatland reisen?

    Die Entscheidung, ob internationale Studierende, die bereits in Hannover sind, während der Semesterferien in ihr Heimatland reisen, liegt in deren Eigenverantwortung bzw. ist abhängig von den geltenden behördlichen Bestimmungen sowohl im Heimatland als auch in Deutschland. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Einreiseregelungen für Ihr Land beim Auswärtigen Amt Ihres Heimatlandes und bezüglich der Wiedereinreise nach Deutschland bei der Deutschen Botschaft/Konsulat in Ihrem Heimatland und auf den Webseiten des Auswärtigen Amts in Deutschland.

    Bitte bedenken Sie, dass sich die Lage (und damit auch die Reiserichtlinien) sowohl in Ihrem Heimatland als auch in Deutschland kurzfristig ändern und dadurch eine Rückkehr nach Deutschland erschwert werden kann.

    Darüber hinaus gilt in vielen Fällen derzeit eine häusliche Quarantäne für Personen, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen (siehe dazu FAQ 8.3.3). Eine Reise in Ihr Heimatland kann zudem Ihr Ansteckungsrisiko mit Covid 19 erhöhen. Bitte bedenken Sie auch dies bei Ihren Plänen und wägen Sie ab, ob eine Reise zu diesem Zeitpunkt notwendig ist.

  • 8.3.5 Meine DSH-Prüfung fällt aus. Kann ich mich trotzdem immatrikulieren?

    Leider ist eine Immatrikulation ohne vollständige Sprachnachweise rechtlich nicht erlaubt. 

    Falls Sie eine Verlängerung Ihrer Zulassung beantragen möchten, wenden Sie sich bitte an das Team Admission. Die Ansprechpersonen für Ihren Studiengang finden Sie unter www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/dezernate/dezernat-6/i-amt/mitarbeit/

  • 8.3.6 Wie kann ich – trotz der geforderten sozialen Distanz – Kontakt mit anderen Studierenden knüpfen und wer hilft mir bei Fragen?

    Das Hochschulbüro für Internationales bietet zahlreiche Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten für internationale und lokale Studierende an. Aufgrund der Kontakteinschränkungen finden diese Angebote derzeit nur online statt. Sollten es die Lockerungen erlauben, werden diese Schritt für Schritt wieder in die analoge Welt übertragen.

9. Forschung

  • 9.1 Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf Projekte aus, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden?

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Regelungen getroffen, um ihre Förderung an die aktuelle Situation anzupassen und den Geförderten und Projektbeschäftigten Sicherheit zu geben. Dies betrifft unter anderem die Verlängerung von Bewilligungs- und Abrechnungszeiträumen sowie entstehende Mehrbedarfe. Weitere Informationen

  • 9.1.1 Was gilt für Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Fellows, die über die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert werden?

    Auch hierfür hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft Regelungen kommuniziert. Für Stipendiatinnen und Stipendiaten, die beispielsweise durch die Reisebeschränkungen ihre Auslandsaufenthalte nicht wie geplant antreten oder abschließen können, kann es eine Verlängerung und Überbrückungen von bis zu drei Monaten geben. Zusätzlich entstehende Kosten für Fellows können als Projektausgabe abgerechnet werden. Weitere Informationen

  • 9.2 Welche Regelungen gibt es bei Projekten, die unter dem EU-Programm Horizon 2020 gefördert werden?

    Sollte es aufgrund der aktuellen Situation zu Problemen bei der Projektdurchführung kommen, gilt es in erster Instanz, das Gespräch mit der für das Projekt zuständigen Ansprechperson bei der Kommission (Project Officer) zu suchen. So können einzelfallabhängig bspw. Fristverlängerungen, Umstrukturierungen der Projektplanung oder nötige Mittelverschiebungen diskutiert werden.

    Die Europäische Kommission hat angekündigt, Projekten eine möglichst große Flexibilität bei der Durchführung ihres Forschungsvorhabens zu ermöglichen. Hierunter fallen:

    • Kostenneutrale Projektverlängerungen um bis zu 6 Monate
    • Verschiebung von Deadlines zur Einreichung von Deliverables und Berichten
    • Anpassung von Projekt-Zeitplänen und Tasks

    In begründeten Fällen kann zudem die im Fördervertrag vorhandene „Force majeure“-Klausel (Höhere Gewalt) Anwendung finden. Diese tritt ein, wenn aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, die außerhalb des Wirkungsgrades des Mittelempfängers liegen, Projektpflichten nicht erfüllt werden können (bspw. bei Stornokosten einer nicht angetretenen Reise). Auch hier gilt es, die Anwendbarkeit im Einzelfall mit der bzw. dem für das Projekt zuständigen Project Officer zu besprechen.

    Nach aktuellem Stand gilt jedoch grundsätzlich, dass die maximale Projektfördersumme („maximum grant amount“) nicht erhöht werden kann.

    Weitere Informationen finden sich in den regelmäßig aktualisierten FAQ der Europäischen Kommission.

    Ansprechpartnerinnen im EU-Hochschulbüro der LUH:

    Elke Buchholz (elke.buchholz@zuv.uni-hannover.de)
    Gina Di Dio (gina.didio@zuv.uni-hannover.de)

  • 9.3 Was gilt für Projekte, die über das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden? Gibt es Fristverlängerungen für aktuelle Ausschreibungen des Bundes?

    Sollte es aufgrund der aktuellen Situation zu Problemen bei der Projektdurchführung kommen, sollten Sie das Gespräch mit dem für das Projekt zuständigen Projektträger suchen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einige aktuelle Hinweise über Erleichterungen bei der Projektveröffentlichung veröffentlicht.

    Einige Bundesministerien haben darüber hinaus die Einreichungsfristen für aktuelle Ausschreibungen verändert. Weitere Informationen finden Sie stets unter "Bekanntmachungen" auf den Seiten der Förderberatung des Bundes.

  • 9.4 Welche Regelungen gibt es bei Projekten, die vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert werden?

    Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat folgende Regelungen getroffen:

    Die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, wird auf Antrag per E-Mail verlängert.

    Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich nun verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden.

    Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollen nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.

10. Veranstaltungen

ANSPRECHPERSONEN AN DER LUH

Leitung Kommunikation und Marketing / Pressesprecherin der LUH

Mechtild Freiin von Münchhausen
Adresse
Welfengarten 1
30167 Hannover
Gebäude
Raum
Adresse
Welfengarten 1
30167 Hannover
Gebäude
Raum

Betriebsärztin

Dr. Ellen Aumüller
Adresse
Wilhelm-Busch-Straße 22
30167 Hannover
Gebäude
Raum
103
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Wilhelm-Busch-Straße 22
30167 Hannover
Gebäude
Raum
103

Bei arbeitsrechtlichen Fragen: Leitung des Dezernats Personal und Recht

Dr. Nicole Neuvians
Adresse
Welfengarten 1A
30167 Hannover
Gebäude
Raum
206
Adresse
Welfengarten 1A
30167 Hannover
Gebäude
Raum
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