Informationen zum Coronavirus

Der Krisenstab der Leibniz Universität Hannover beurteilt die aktuelle Lage zur Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und entscheidet, wie die LUH bestmöglich auf die Situation reagieren kann. Die Universitätsleitung informiert die Studierenden und Beschäftigten regelmäßig per E-Mail über die Maßnahmen und bittet sie, sich zusätzlich auf dem Laufenden zu halten: auf dieser Webseite über die Situation an der LUH und in den Medien über Regelungen, die für Deutschland, Niedersachsen und Hannover gelten.

DEM KRISENSTAB GEHÖREN AN:

  • der Präsident
  • der Hauptberufliche Vizepräsident
  • die Vizepräsidentin für Lehre und Studium
  • die persönliche Referentin des Präsidenten
  • die Leiterin des Referates Kommunikation und Marketing
  • die Leiterin der Arbeitsmedizin
  • der Leiter der Stabsstelle Arbeitssicherheit
  • der Leiter des Dezernats Gebäudemanagement
  • die Vorsitzende des Personalrates
  • ein Vertreter der Geschäftsführungen der Fakultäten
  • eine studentische Vertretung im Senat

Im Bedarfsfall werden weitere beratende Personen hinzugezogen, beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter des Studentenwerkes.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

1. 3G-Regel

  • 1.1 An der LUH gilt die 3G-Regel. Was bedeutet das?

    Für alle Personen, die die Gebäude der LUH betreten, gilt die 3G-Regel. Das heißt, dass nur gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt haben. Die Hochschulleitung appelliert eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein jeder und jedes Einzelnen, gerade auch in Hinblick auf die vulnerablen Gruppen an der Universität.

    Lehrende erhalten weitere Informationen in der

  • 1.2 Wann gelte ich als vollständig geimpft?

    Zum Nachweis der Impfung: benötigt wird ein Impfnachweis im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung.

    Nach § 2 Nummer 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) und § 2 Nummer 10 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) liegt ein Nachweis eines vollständigen Impfschutzes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 vor, wenn die zugrundeliegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren der beim Paul-Ehrlich-Institut aufgeführten Impfstoffe erfolgt ist, und

    • a) entweder aus der hier veröffentlichten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind oder
    • b) bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis besteht.

    Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorliegen.

    Weitere Informationen beim Robert Koch-Institut

  • 1.2.1 Wann gelte ich als geboostert?

    Als geboostert gelten alle Personen, die eine Auffrischungsimpfung nachweisen können. Als mit einer Auffrischungsimpfung versehen gelten nach der Niedersächsischen Absonderungsverordnung Personen

    • mit einem vollständigen Impfschutz (zweifache Impfung) plus Auffrischungsimpfung
    • mit einem vollständigen Impfschutz (zweifache Impfung) plus Genesenennachweis


    Eine Auffrischungsimpfung erfordert unabhängig von den Impfstoffarten immer drei Impfungen mit einem Abstand von mindestens drei Monaten zwischen zweiter und dritter Impfung und bei Genesenen entsprechend zwei Impfungen plus Genesenennachweis.

  • 1.2.2 Wo kann ich mich impfen lassen?

    Alle Studierenden und Beschäftigten der LUH und des Studentenwerks Hannover sowie die Bürgerinnen und Bürger der Region können sich in der Hauptmensa am Schneiderberg (Callinstraße 23, 30167 Hannover) impfen lassen. Verimpft werden die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und von Moderna. Die aktuellen Öffnungszeiten

    Möglichkeiten sich impfen zu lassen, bestehen aktuell außerdem bei Hausärztinnen / Hausärzten und bei den mobilen Impfteams der Region Hannover.

    Bitte beachten: Wenn Sie für die Wahrnehmung eines Impftermins ohne gültigen Impf- oder Genesenenstatus die Gebäude der LUH betreten müssen, ist hierfür ein negatives Testergebnis notwendig, siehe FAQ 1.4.

  • 1.2.3 Welche Impfstoffe sind in Deutschland anerkannt?

    Bei der Anerkennung von Impfungen aus dem Ausland hält sich die LUH an die Vorgaben des Paul-Ehrlich-Instituts. Eine Übersicht der anerkannten Impfstoffe finden Sie hier.

  • 1.2.4 Was kann ich tun, wenn meine im Ausland erhaltene Impfung in Deutschland nicht anerkannt wird oder ich im Ausland bisher nur eine Erstimpfung erhalten habe?

    Wenn der Impfstoff aus Ihrem Heimatland nicht in Deutschland anerkannt ist oder Sie schon eine Erstimpfung im Heimatland erhalten haben und eine Zweitimpfung in Hannover benötigen, wenden Sie sich bitte zur Beratung an einen Hausarzt/eine Hausärztin oder an das Gesundheitsamt.

    Für den Zugang zu den Gebäuden der LUH benötigen Personen ohne vollständige Impfung ein tagesaktuelles negatives Testergebnis.

    Übersicht der Testzentren in der Stadt und der Region Hannover

  • 1.2.5 Zählt die Wahrnehmung eines Impftermins als Arbeitszeit?

    Ja, die Wahrnehmung eines Impftermins zählt als Arbeitszeit.

  • 1.3 Wann gelte ich als genesen?

    Als genesen gilt, wer eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hatte und dies mit einem positiven PCR-Test nachweisen kann. Ein Genesenenzertifikat gilt ab dem 28. Tag nach dem positiven PCR-Test und für eine Dauer von drei Monaten nach dem Test.

  • 1.4 Wann gelte ich als getestet?

    Als Testnachweis gilt ausschließlich eine Testung bei Hausarzt/Hausärztin oder einem Testzentrum bzw. eine offizielle Bescheinigung (ggf. auch des Gesundheitsamts, konzessionierter Apotheken etc.). Der Test darf nicht älter sein als 24 Stunden (Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test).

    Tests aus anderen Institutionen/Betrieben (einschließlich Schulen) werden nicht anerkannt. Ein Test zur Eigenanwendung ist nicht ausreichend. Auch privat von medizinischem Personal durchgeführte Tests werden nicht akzeptiert.

  • 1.4.1 Wo kann ich mich testen lassen?

    Kostenfreie Corona-Tests können derzeit in Hannover in der Regel bei Hausärzten, in Apotheken sowie bei Testzentren von privaten Anbietern durchgeführt werden. Übersicht der Testzentren in der Stadt und der Region Hannover

    Ein Test im Abschnitt Arbeitsmedizin der LUH ist nicht möglich. Die Aufgaben von Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmedizinern sind rein präventivmedizinisch ausgerichtet und fokussieren auf die Beratung. Diagnose und Behandlung von Erkrankungen zählen nicht zu den Aufgaben. Daher führen Arbeitsmediziner keine Tests auf das Coronavirus durch.

  • 1.4.2 Zählt die Wahrnehmung eines Testtermins als Arbeitszeit?

    Nein, die Wahrnehmung eines Testtermins zählt nicht als Arbeitszeit.

  • 1.4.3 Was passiert, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

    Die durch das Coronavirus hervorgerufene Erkrankung COVID-19 zählt nach dem Infektionsschutzgesetz zu den meldepflichtigen Krankheiten. Nach erfolgtem Abstrich durch eine Hausärztin/einen Hausarzt oder ein privates Testzentrum wird ein positives Testergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet. Die positiv getestete Person muss sich unverzüglich selbst isolieren. Die Gebäude der LUH dürfen nicht betreten werden.

    Das Präsidium bittet Mitarbeitende und Studierende in diesem Fall um eine freiwillige Benachrichtigung an die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de).

    Sollten Sie sich zwei Tage vor Symptombeginn bzw. zwei Tage vor Abstrichentnahme-Datum in der Leibniz Universität Hannover aufgehalten haben, befolgen Sie bitte die Anweisungen unter FAQ 2.2.1.

  • 1.5 Ändern sich durch die 3G-Regel das Abstandsgebot und die Maskenpflicht?

    Da die 3G-Regel gilt, kann in den Räumen der LUH (auch Lehrräume, Büros, Fachratsräume etc.) auf Abstand verzichtet werden.

    Es muss jedoch eine FFP2-Maske getragen werden. Weitere Informationen zur Maskenpflicht in FAQ 2.1.1.

  • 1.6 Müssen trotz Einhaltung der 3G-Regel im Lehrbetrieb Kontaktdaten erhoben werden?

    Eine Kontaktverfolgung ist für Universitäten nicht verbindlich, da sie als öffentlich-rechtliche Einrichtungen Aufgaben im öffentlichen Interesse erfüllen. Eine Kontaktverfolgung ist über das Kontakttracing-Plugin auf Stud.IP möglich.

    Wenn ein positiver Corona-Fall innerhalb der Lehre der LUH bekannt wird (z.B. über Meldung des Gesundheitsamts bei Dezernat 6), werden die Lehrenden über das Dezernat (Herr Lasse Jacob) informiert. Sie werden dann gebeten, die Information, dass ein positiver Corona-Fall vorliegt, an die Studierenden der konkreten Lehrveranstaltung weiterzugeben. Die Studierenden werden aufgefordert, sich unverzüglich zu testen bzw. testen zu lassen. Für weitere Informationen s. auch FAQ 2.2.

2. Hygienekonzept

  • 2.1 Welche Hygieneregeln gelten an der LUH?

    Das Präsidium hat in Abstimmung mit dem Krisenstab der LUH ein übergeordnetes Hygienekonzept der LUH zum Schutz vor Infektionen mit SARS-CoV-2 beschlossen.

    Ebenfalls beschlossen ist ein Hygienekonzept für Klausuren und mündliche Prüfungen.

    Auf Grundlage des übergeordneten Hygienekonzeptes werden zudem Hygienekonzepte für die einzelnen Einrichtungen an der LUH unter Berücksichtigung der jeweiligen spezifischen Begebenheiten entwickelt.

    Beachten Sie auch die Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

  • 2.1.1 Muss ich an der LUH einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

    Ja, in allen Gebäuden gilt auf allen Verkehrsflächen eine Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz, auch wenn 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können. In den Gebäuden der LUH müssen FFP2-Masken oder Masken eines vergleichbaren Schutzniveaus getragen werden.

    In allen Lehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen besteht die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, unabhängig von bestehenden Abständen. Ausnahme: Lehrende können die Maske abnehmen, wenn der Abstand von mindestens 1,5 Metern zum Auditorium sichergestellt ist. In kleineren Lehrveranstaltungen kann auf Masken verzichtet werden, sofern der 2G-plus-Status auf Basis eines freiwilligen Nachweises festgestellt wurde, auch wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

    Studierende und Beschäftigte, die aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind, müssen ihr Attest direkt nach Erhalt zur Prüfung der Arbeitsmedizinerin der LUH, Dr. Ellen Aumüller, vorlegen (Kontakt).

    Für studentische Arbeitsflächen gilt: Sobald ein Gruppenarbeitsplatz von mehr als einer Person genutzt wird, müssen alle Personen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

    Am Arbeitsplatz oder bei Arbeitstreffen kann der Mund-Nasen-Schutz abgesetzt werden, sobald der Platz eingenommen ist. Wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, besteht auch dort weiterhin die Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz. 

    In Arbeitssitzungen und Gremiensitzungen kann auf Masken verzichtet werden, sofern der 2G-plus-Status auf Basis eines freiwilligen Nachweises festgestellt wurde, auch wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

    Für das aufsichtsführende Personal, vor allem bei Präsenzprüfungen, und für diejenigen Beschäftigten, die Masken im dienstlichen Kontext bei Kontakt mit anderen Personen benötigen, werden auf Nachfrage FFP2-Masken zur Verfügung gestellt. Diese werden über die Leitungen der Einheiten verteilt.

    Auch die Bibliotheksgebäude der TIB, die Räumlichkeiten der Mensen und des Zentrums für Hochschulsport dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden.

  • 2.1.2 Was ist bei der Lüftung von Räumlichkeiten zu beachten?

    Büros sollen mindestens alle 60 Minuten, Seminarräume alle 20 Minuten stoßgelüftet werden. Die Dauer der Stoßlüftung soll im Sommer 10 Minuten betragen, im Frühling und Herbst 5 Minuten und im Winter 3 Minuten. Seminarräume sind vor und nach der Veranstaltung zu lüften.

    Bei den in Nutzerverantwortung liegenden Seminarräumen und Büroräumen ist mittels eines CO2-Messgerätes selbstständig der Lüftungsbedarf zu ermitteln und entsprechend den in den im Folgenden hinterlegten Hinweisen das Lüftungsverhalten zu optimieren.

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Lüftung und dem Anhang 1 Merkblatt Lüftung.

    Weitere Informationen zum Einsatz von mobilen Luftfiltern

  • 2.1.3 Gibt es Vorlagen für Hinweisschilder?
  • 2.2 Wie wird an der LUH mit Corona-Verdachtsfällen umgegangen?

    Personen mit Zeichen eines Atemwegsinfekts (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen) oder eines Allgemeininfekts mit Kopf- und Gliederschmerzen oder mit einer Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns sowie Personen mit Symptomen einer Magen-Darm-Entzündung mit Durchfall mit Verdacht auf eine SARS-CoV-2 Infektion, insbesondere nach einem vermutlichen Kontakt mit einer infizierten oder vermutlich infizierten Person, dürfen die Gebäude der LUH nicht betreten und sollten unverzüglich telefonischen Kontakt zum Hausarzt/zur Hausärztin aufnehmen und sich in ärztliche Behandlung begeben. Das Präsidium bittet im Fall eines positiven Testergebnisses um eine freiwillige gesonderte Meldung. Bitte beachten Sie dazu FAQ 1.4.3 sowie ggf. 2.2.1.

  • 2.2.1 Wie ist vorzugehen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass sich eine auf SARS-CoV-2 positiv getestete Person bzw. eine an COVID-19 erkrankte Person in der Leibniz Universität aufgehalten hat?

    Das Präsidium bittet darum, dass die infizierte Person die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten (bei Beschäftigten) bzw. das Dezernat 6 Studentische und Akademische Angelegenheiten (Herr Lasse Jacob, lasse.jacob@zuv.uni-hannover.de ) (bei Studierenden) informiert, damit intern ohne Zeitverzug eine Information von Kontaktpersonen erfolgen kann. Bitte setzen Sie die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de) in Cc.

    Bitte geben Sie dabei folgende Informationen an:

    • Betreff der Mail: Meldung über SARS-CoV-2-Infektion
    • Ich wurde getestet am...
    • Ich habe Symptome seit...
    • Zwei Tage vor Symptombeginn/Abstrichentnahme habe ich mich von/bis in der Leibniz Universität aufgehalten/ an folgenden Veranstaltungen/Treffen teilgenommen (Titel, Uhrzeit Raum, Lehrperson/Mitarbeitende)
    • Matrikelnummer und LUH-ID (Studierende)
    • Folgende Hygiene- und Abstandsregeln galten/wurden eingehalten (mindestens 1,5 Meter Abstand, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes usw.)

    Sobald das Dezernat 6 (Lasse Jacob) bzw. die Vorgesetzten in Kenntnis gesetzt worden sind, sollten diese mit Einverständnis der infizierten Person das Gesundheitsamt informieren, dass es in ihrem Bereich eine SARS-CoV-2-infizierte Person gibt, sofern das Gesundheitsamt nicht bereits an die LUH herangetreten ist, um die Kontaktpersonenverfolgung und weitere Maßnahmen zu koordinieren. Als Ansprechperson an der Universität können Studierende dem Gesundheitsamt Herrn Lasse Jacob nennen.

    Es sollte eruiert werden, wer zu den engen Kontaktpersonen der infizierten Person gehört, weil diese ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben. Enge Kontaktpersonen sind solche, die mit symptomatischen Personen 2 Tage vor Auftreten der ersten Symptome bis mindestens 14 Tage nach Symptombeginn Kontakt hatten. Bei asymptomatisch (ohne Symptome) positiv getesteten Personen sind die Kontakte 2 Tage vor bis 14 Tage nach Probennahme-Datum (Testung) und bei bekanntem Infektionsdatum ab Tag 3 nach Exposition des Falls bis Tag 19 nach Exposition relevant.

    Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) werden folgende Kriterien für enge Kontaktpersonen berücksichtigt: Abstand zum gemeldeten Fall, Dauer der Exposition, Tragen von Schutzmasken sowie Aufenthalt in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen.

    Informieren Sie sich bitte auf der Webseite des RKI über die jeweils gültige Definition von Kontaktpersonen und die daraus resultierenden erforderlichen Maßnahmen bei engen Kontakten.

    Enge Kontaktpersonen müssen sich zunächst unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne), wenn sie COVID-19-verdächtige Symptome haben, auch wenn sie vollständig gegen COVID-19 geimpft oder von COVID-19 genesen sind. Nehmen Sie telefonisch Kontakt zum Hausarzt auf, um einen PCR-Test durchführen zu lassen. Das weitere Vorgehen richtet sich nach dem PCR-Testergebnis. Ein negatives Ergebnis eines selbst durchgeführten Antigentests befreit nicht von der Quarantänepflicht. Nicht absondern müssen Sie symptomfreie Personen, die eine Auffrischimpfung (Booster) haben, vor maximal drei Monaten ihre zweite Impfung erhalten haben oder die vor maximal drei Monaten genesen sind bzw. eine Einzelimpfung nach Genesung erhalten haben. Bei Auftreten von Symptomen müssen Sie sich selbst sofort isolieren und Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnehmen. Ein PCR-Test ist angezeigt (s.o.). Sie sollten Ihre Kontaktpersonen ab zwei Tage vor Symptombeginn innerhalb und außerhalb der LUH informieren, damit diese ihrerseits Kontakte minimieren.

  • 2.2.2 Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer SARS-CoV-2-infizierten Person hatte?

    Hatten Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiv getesteten Person, dürfen Sie als enge Kontaktperson nach Definition des Robert Koch-Instituts die Gebäude der LUH nicht betreten, wenn Sie keine Auffrischimpfung (Booster) haben, Ihre Zweitimpfung, Genesung oder Impfung nach Genesung mehr als drei Monate zurückliegt bzw. wenn Symptome von COVID-19 auftreten. Bei Auftreten von Symptomen ist ein PCR-Test angezeigt. Das Gesundheitsamt ist zu kontaktieren – siehe FAQ 2.2.1. Welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen und zu welcher Art der Kontaktpersonen Sie zählen, entnehmen Sie bitte den Informationen des Robert-Koch-Instituts.

  • 2.2.3 Wie verhalte ich mich, wenn eine in meinem Haushalt lebende Person unter Quarantäne gestellt wurde, aber noch kein Testergebnis dieser Person vorliegt?

    Soweit bei Ihnen keine Symptome vorliegen und keine Maßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet worden sind, kann die Tätigkeit an der LUH fortgesetzt werden. Auf eine strenge Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist zu achten. Die Zahl der Kontakte zu weiteren Personen sollte auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden. Bei unvermeidbaren Kontakten sollten ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten, eine FFP2-Maske getragen und eine Kontaktdauer von 10 Minuten nicht überschritten werden. Wenn möglich, ist das Verbleiben im Homeoffice für Beschäftigte die sicherste Lösung, bis ein Testergebnis vorliegt.

  • 2.3 Erhalten Beschäftigte kostenfreie Schnelltests?

    Die LUH ist auf die Bereitstellung von kostenfreien Schnelltests durch das Land Niedersachsen angewiesen. Die zur Verfügung gestellten Testkits werden über den Vorgesetzten/die Vorgesetzte an Beschäftigte verteilt, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten.

    Geimpfte oder genesene Beschäftigte, die sich zur eigenen Sicherheit zusätzlich weiterhin testen möchten, können ihre Tests zuhause selbst durchführen. Nicht-geimpfte und nicht-genesene Beschäftigte müssen für die Erfüllung der 3G-Regel einen offiziellen Testnachweis erbringen, siehe FAQ 1.4. Dies gilt ebenso für die Erfüllung der 2G-plus-Regel.

    Fällt der Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2 positiv aus, verhalten Sie sich bitte wie folgt:

    Begeben Sie sich sofort in häusliche Selbstisolierung und vermeiden weitere Kontakte zu anderen Personen.

    Es sollte ein Test in einem Testzentrum und gemacht werden. Fällt auch dieser positiv aus, muss ein PCR-Bestätigungstest durchgeführt werden. Hierfür rufen Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt an und teilen Sie ihr/ihm mit, dass Ihr Schnelltest auf SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist. Diese/dieser wird Ihnen mitteilen, ob sie/er einen PCR-Test bei Ihnen durchführen kann. Falls Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt nicht erreichen oder sie/er überlastet ist, informieren Sie sich bitte auf den Internetseiten des Landes Niedersachsen und/oder auf der Webseite der KVN, wo ein PCR-Test möglich ist. Rufen Sie die entsprechende Arztpraxis bzw. das Testzentrum an und besprechen das Procedere. Fahren Sie nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin.

    Im Fall eines positiven Bestätigungstests meldet die Teststelle das Ergebnis und Ihre Daten an das Gesundheitsamt.

    Das Präsidium der LUH bittet darum, dass Sie die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten (bei Beschäftigten) informieren, damit intern ohne Zeitverzug eine Information von Kontaktpersonen erfolgen kann. Gehen Sie wie in FAQ 2.2.1 genannt vor.

    Personen mit positivem Testergebnis dürfen die Gebäude der LUH nicht betreten.

  • 2.4 Ich habe weitere Fragen zur Hygiene an der LUH – an wen kann ich mich wenden?

    Fragen zum übergeordneten Hygienekonzept und allgemein zur Hygiene an der LUH beantwortet die Stabsstelle Arbeitssicherheit. Hier erhalten die Einrichtungen der LUH auch Beratung bei der Erstellung ihrer eigenständigen Hygienekonzepte.

3. Zugang und Erreichbarkeiten

  • 3.1 Können die Gebäude der LUH und weitere Einrichtungen an den Standorten der LUH betreten werden?

    Für für alle Personen, welche die Gebäude der LUH betreten, gilt die 3G-Regel. D.h., dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt haben. Weitere Informationen in FAQ-Kapitel 1.

    Personen mit COVID-19-verdächtigen Symptomen oder mit positivem Testergebnis dürfen die Gebäude der LUH nicht betreten - weitere Informationen dazu finden Sie in FAQ 2.2.

    Personen, die - zum Beispiel aufgrund einer Einreise - eine Quarantäne einhalten müssen, dürfen die Gebäude der LUH ebenfalls nicht betreten. Weitere Informationen zum Thema Quarantäne finden Sie in FAQ 8.3.2.

  • 3.1.1 TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek
  • 3.1.2 Zentrum für Hochschulsport

    In allen Innenräumen, auf den Gängen sowie in den Sanitäranlagen und Umkleidekabinen gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Zum Sporttreiben kann die Maske abgelegt werden.

    Weitere Informationen

  • 3.1.3 Back-up-Betreuung bei den Leibniz Kids

    Die Kindernotfallbetreuung der LUH, die Back-Up-Betreuung bei den Leibniz-Kids, kann von Studierenden und Beschäftigen bei sämtlichen Engpässen von Krankheit der Tagesmutter bis hin zur Überbrückung wichtiger Lern- und Prüfungsphasen genutzt werden. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Eltern können ihre Kinder direkt bei den Leibniz-Kids anmelden.

    Kontakt pme-Kindernotfallbetreuung:
    Telefon: 0511 700 200 0

    Außerhalb der Sprechzeiten steht Ihnen eine Service-Hotline kostenfrei zur Verfügung:
    Telefon: 0800 801 007 080

    Sollte bei der Anmeldung eine Bescheinigung über die dringende Notwendigkeit der Betreuung abgefragt werden, wenden Sie sich bitte an den Familienservice der LUH.

    Kontakt: Björn Klages, Referent für den Familienservice
    Telefon: 0511 762 5198 oder per E-Mail familienservice@uni-hannover.de 

  • 3.1.4 Mensen

    Einen Überblick über geöffnete und geschlossene Mensen gibt es beim Studentenwerk Hannover.

    In den Mensen gilt die 3G-Regel. Weitere Informationen

    Außerdem müssen in den Mensen FFP2-Masken getragen werden.

     

     

  • 3.1.5 Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb)

    Die Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb) unterstützt Studierende und Beschäftigte der LUH bei psychischen Belastungen nach Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung von Hygienebestimmungen in persönlichen Gesprächen, Telefonaten und über ihre Onlineberatung, erreichbar über die Website der ptb.

  • 3.1.6 LeibnizShop

    Der LeibnizShop im Sockelgeschoss des Hauptgebäudes ist geöffnet. Hier finden Sie die aktuellen Öffnungszeiten.

    Bestellungen sind auch online möglich: www.leibnizshop-uni.de

    Kontakt: Referat für Kommunikation und Marketing

  • 3.1.7 Raum der Stille

    Der Raum der Stille im Hauptgebäude ist ab 1. Mai 2022 wieder geöffnet. Es gilt, wie in allen Räumlichkeiten, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

  • 3.2 Wie sind die Beschäftigten der LUH zu erreichen?

    Sofern Beschäftigte im Homeoffice und nicht in den Räumlichkeiten der LUH arbeiten, sind sie per E-Mail und telefonisch zu erreichen.

  • 3.2.1 ServiceCenter, Prüfungsamt, Immatrikulationsamt, Studienberatung, Hochschulbüro für Internationales, Studentenwerk

    Der Empfangsbereich des ServiceCenters ist für folgende Anliegen wieder geöffnet:

    • Hilfe bei der Orientierung an der LUH
    • Ausdruck von Immatrikulationsbescheinigungen vergangener Semester
    • Ausdruck von Studiendatenblättern (z.B. zur Vorlage beim Landesjustizprüfungsamt)
    • Ausdruck von Beitragsquittungen
    • Aushändigung von (Ersatz-)LeibnizCards

     

    Das Akademische Prüfungsamt und das Immatrikulationsamt sind weiterhin per E-Mail und Telefon erreichbar: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen rund um studentische und akademische Angelegenheiten telefonisch unter +49 511 762 2020 und per E-Mail unter studium@uni-hannover.de zur Verfügung.

    Zentrale Studienberatung

    Bei Fragen und Problemen rund ums Studium oder auch persönlichen Anliegen im Zusammenhang mit der Durchführung des Studiums, erreichen Sie die Zentrale Studienberatung unter studienberatung@uni-hannover.de oder telefonisch unter +49 511 762-5580 (Mo-Fr 9-16 Uhr).

    Die Beratungsgespräche werden telefonisch, persönlich oder per Video angeboten und individuell mit Ihnen vereinbart.

    Die Infothek im Hauptgebäude ist Mo-Fr von 10-14 Uhr geöffnet. Die studentischen Hilfskräfte der Zentralen Studienberatung bieten hier Unterstützung z.B. bei der Studienbewerbung, bei organisatorischen Fragen rund ums Studium, bei Fragen zu den Onlinediensten sowie bei der Suche nach passenden Ansprechpartnern.
    Unterstützung erhalten Sie ebenfalls telefonisch unter 0511 762-5580 (Mo-Fr 9-16 Uhr) oder per E-Mail an studienberatung@uni-hannover.de.

     

    Hochschulbüro für Internationales

    Zu allen Fragen an das Hochschulbüro für Internationales kontaktieren Sie bitte telefonisch oder per E-Mail die jeweilige Mitarbeiterin bzw. den jeweiligen Mitarbeiter. Für allgemeine Anfragen kontaktieren Sie bitte internationaloffice@uni-hannover.de oder +49 511 762-2548.

    Studentenwerk

    Aktuelle Informationen zu den Sprechzeiten des Studentenwerkes (BAföG und Wohnhausverwaltung): www.studentenwerk-hannover.de

  • 3.2.1.1 LUH-ID Passwortrücksetzung: Ich habe mein Passwort vergessen, was mache ich jetzt?

    Um das Passwort zurückzusetzen, wird aus Datenschutzgründen ein Scan/Foto des Personalausweises und des Semestertickets (LeibnizCard) benötigt. Bitte unterschreiben Sie die Kopie und schicken Sie die Dateien per E-Mail an studienberatung@zuv.uni-hannover.de. Dann wird Ihr Passwort zurückgesetzt auf das Initialpasswort (dies erhalten Sie als PDF per E-Mail) und Sie können anschließend ein neues Passwort wählen. So gelangen Sie wieder in Ihren QIS-Account.

  • 3.2.2 Dezernat für Finanzen

    Das Dezernat für Finanzen ist telefonisch und per E-Mail sowie nach Terminabsprache auch persönlich zu erreichen. Ausgenommen hiervon ist bis auf Weiteres die Zahlstelle im SG 52.

  • 3.2.3 Postverteilung

    Die Postzustellung im Hauptgebäude erfolgt bis auf Weiteres einmal täglich.

    Leiterinnen und Leiter von Bereichen, in denen derzeit keine Postzustellung möglich ist, melden dies an heiko.guempel@zuv.uni-hannover.de und erhalten ihre Post zur Abholung in der Poststelle (Raum A114). Aufgrund der engen Platzverhältnisse darf die Poststelle nur einzeln betreten werden.

    Eilige Absendungen können über das Postfach "Verwaltung" vor der Poststelle eingereicht werden.

  • 3.2.4 Materialausgabe

    Die Materialausgabe ist persönlich erreichbar, Bestellungen können aber auch telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

4. Arbeiten an der LUH

  • 4.1 Arbeiten die Beschäftigten in Präsenz oder im Homeoffice?

    An der LUH ist am 1. April 2022 eine neue Dienstvereinbarung über Homeoffice und mobiles Arbeiten in Kraft getreten. Weitere Informationen im Beschäftigtenportal.

    Für eine Übergangszeit bis September 2022 kann weiterhin in Absprache mit den Vorgesetzten ohne Antragstellungen von Möglichkeiten des Homeoffice und der mobilen Arbeit Gebrauch gemacht werden. Die Vorgesetzten haben dabei darauf zu achten, dass der Dienstbetrieb im vollen Umfang gewährleistet ist. Insbesondere müssen die Beschäftigten per E-Mail und Telefon erreichbar sein.

  • 4.1.1 Was muss ich bezüglich Informationssicherheit und Datenschutz im Homeoffice beachten?

    Der Informationssicherheitsstab der LUH hat Regeln und Hinweise erarbeitet, wie die Kernanforderungen der Informationssicherheit und des Datenschutzes im Homeoffice so gut wie möglich erfüllt werden können. Weitere Informationen im Vademecum

  • 4.1.2 Wie bleibe ich an meinen Arbeitsplatz zu Hause gesund?

    Auf der Seite Gesund @ work finden Sie Informationen und Hinweise rund um das Thema Gesundheit. Praktische Handlungshilfen und Tipps zu Ergonomie, Vermeidung von Stress und Belastungen, Bewegung und Entspannung sowie weiteren Themen sollen Sie bei der Arbeit von zu Hause aus unterstützen. Des Weiteren gibt die Seite Auskunft über interne und externe Beratungsstellen und ausgewählte Notrufnummern.

    Kontakt: gesundheit@zuv.uni-hannover.de

  • 4.2 Können Arbeitstreffen durchgeführt werden?

    Bei Arbeitstreffen in den Gebäuden der LUH - sowohl mit internen als auch mit externen Teilnehmenden - gilt die 3G-Regel.

    Sollen Arbeitstreffen ohne Maskenpflicht stattfinden, kann dies bei freiwilligem Nachweis der2G-plus-Regel erfolgen.

  • 4.2.1 Welche Videokonferenzsysteme darf ich nutzen?

    Die LUH stellt mit Jitsi, BigBlueButton, WebEx und DFNconf Kommunikationsdienste bereit, um gruppen- und gremienorientiert arbeiten zu können. Jitsi und BigBlueButton werden LUH-intern betrieben. WebEx und DFNconf werden außerhalb der LUH betrieben und wurden bei der Stabsstelle Datenschutz der LUH als zentrale IT-Services angezeigt. Andere Tools dürfen genutzt werden, wenn hierbei Aspekte der Informationssicherheit und des Datenschutzes beachtet werden. Bei vertraulichen Angelegenheiten (zum Beispiel Personalangelegenheiten) muss zwingend Jitsi oder WebEx verwendet werden. Vgl. auch FAQ 4.2.2.

    Im Beschäftigtenportal finden Sie LUH-Hintergründe für die Verwendung in Videokonferenzen

  • 4.2.2 Dürfen Bewerbungsgespräche per Videokonferenz durchgeführt werden?

    Vorstellungsgespräche im Rahmen von Stellenbesetzungsverfahren können per Videokonferenz durchgeführt werden. Als Videokonferenzplattform darf nur Jitsi oder WebEx verwendet werden. Sie können auch in Präsenz durchgeführt werden, sofern die 3G- und die Abstands- und Hygieneregeln der LUH eingehalten werden.

    Leitfaden "Digitale Vorstellungsgespräche im Rahmen von Stellenbesetzungsverfahren" (im Vademecum)

  • 4.3 Was gilt, wenn ich unter Quarantäne stehe?

    Das Nds. Sozialministerium hat vorgegeben, dass Entgeltfortzahlungen aufgrund einer Quarantäne/Absonderung für ungeimpfte Personen in der Regel nicht mehr erfolgen sollen.

    Gemäß § 1 Abs. 3 der Niedersächsischen Verordnung zur Absonderung von mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Hausstandsangehörigen und Kontaktpersonen (Niedersächsische SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung) vom 21. September 2021 kann eine Impfung eine Absonderung für Kontaktpersonen vermeiden.

    Diese landesweite Verfahrensweise betrifft alle Tarifbeschäftigten des Landes Niedersachsen.

  • 4.3.1 Was gilt, wenn ich aufgrund einer Urlaubsreise unter Quarantäne stehe?

    Wenn Beschäftigte der LUH aufgrund einer Urlaubsreise unter Quarantäne stehen, sind zwei Sachverhalte zu unterscheiden:

    Im Fall einer vor Urlaubsantritt nicht absehbaren Quarantäne im Auslandsurlaub oder nach Rückkehr aus diesem gilt, dass im Falle einer Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause während der Quarantäne ein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge bzw. des Entgelts besteht. Die Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause kann dabei nur durch die wahrzunehmende Tätigkeit oder durch besondere Umstände (wie z.B. eine Quarantäne im Ausland) begründet werden.

    Im Fall einer absehbaren Quarantäne muss vor Reiseantritt mit der Referats- und Abteilungsleitung geklärt werden, ob während der Quarantäne Arbeiten von zu Hause möglich ist. Alternativ muss sonst der Zeitraum der Quarantäne durch Erholungsurlaub oder anderweitige Freistellung, z.B. in Form von Mehrzeitausgleich oder durch unbezahlten Sonderurlaub, abgedeckt werden.

    Weitere Informationen für tarifbeschäftigtes Personal und für Beamtinnen und Beamte.

  • 4.4 Darf ich meine geplante Dienstreise antreten?

    Dienstreisen ins In- und Ausland benötigen eine Zustimmung durch die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten.

    Dienstreisen ins Inland können unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden.

    Dienstreisen in ein Hochrisikogebiet dürfen ausschließlich Personen mit dritter Impfung (Booster) genehmigt werden.

    Dienstreisen in ein Virusvariantengebiete sind nicht genehmigungsfähig.

5. Lehrbetrieb

  • 5.1 Wie läuft die Lehre im Sommersemester 2022?

    Das Sommersemester 2022 soll in Präsenz stattfinden. Die Lehrenden sind nachdrücklich darum gebeten, zusätzlich zur Präsenzlehre die Möglichkeiten des Streamings, der Hybridlehre, des Einsatzes von Vorlesungsaufzeichnungen aus den vorherigen Semestern oder andere denkbare Alternativformate zu nutzen.

    Lehre grundsätzlich in Präsenz durchzuführen, ist als verbindliche Vorgabe des Präsidiums zu verstehen, die sich darauf begründet, für die Studierendenschaft ein studierbares Angebot zu ermöglichen.

    Reine Online-Formate sind damit weiterhin grundsätzlich möglich, sie dürfen aber den Präsenz-Studienbetrieb nicht beeinträchtigen. Sollten Formate hochschuldidaktisch begründet online geplant sein, dann ist darauf zu achten, dass diese so umgesetzt werden, dass eine Teilnahme für die Studierenden auch mit anschließenden Präsenzveranstaltungen organisatorisch leistbar bleibt. Die Durchführung von Online-Veranstaltungen bedarf grundsätzlich der Genehmigung durch die jeweilige Fakultätsleitung.

    Weitere Antworten in der Handreichung für Lehrende und im Dokument "Auf dem Weg zur Präsenzlehre 2.0".

  • 5.1.1 Welche Möglichkeiten haben Lehrende, um Online-Angebote aufzubauen und wo erhalten sie Unterstützung?

    Lehrende finden unter folgendem Link eine Zusammenstellung der Möglichkeiten und Tools eines Off-Campus-Betriebs sowie Hinweise dazu, welche Supportmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. Diese Übersicht wurde vom E-Learning-Service der Zentralen Einrichtung für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium (ZQS) sowie der Hochschuldidaktik (SG 11) erstellt.

    Lehre online

  • 5.1.2 Welche Online-Angebote können Studierende nutzen und wo erhalten sie Unterstützung?

    Auf folgender Website finden Studierende eine Zusammenstellung der Angebote und Tools eines Off-Campus-Betriebs sowie Hinweise dazu, welche Supportmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Diese Übersicht wurde vom E-Learning-Service der ZQS (ZQS/elsa) erstellt.

    Studium online

  • 5.1.3 Notebookverleih

    Der Notebookverleih für Studierende des LUIS ist unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Die Ausleihe muss beantragt werden, eine Bestätigung einer Dozentin bzw. eines Dozenten ist aktuell nicht erforderlich.

    Weitere Informationen

  • 5.2 Finden Sprechstunden mit Lehrenden statt?

    Sprechstunden mit Lehrenden können in Präsenz, per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz erfolgen. Finden sie in Präsenz statt, so gelten die Hygieneregeln der LUH.

  • 5.3 Finden Fach-/Schulpraktika statt?

    Fach- bzw. Schulpraktika sind aktuell unter besonderen Umständen möglich. Falls Praktika nicht in vollem Umfang oder gar nicht abgeleistet werden können, sollen sich die Studierenden bzgl. möglicher äquivalenter Veranstaltungen oder Umplanungen im Studienverlauf an das jeweilige Institut bzw. die Lehrperson wenden. Für Fragen rund um Schulpraktika steht außerdem die Leibniz School of Education sowohl Studierenden als auch Lehrenden beratend zur Seite (zur zentralen Praktikumsvergabe).

  • 5.4 Was ist bei der Planung von Exkursionen zu beachten?

    Gemäß Prüfungsordnung erforderliche Exkursionen sind unter Wahrung der entsprechend anzupassenden Hygienekonzepte möglich, wenn es ansonsten zu einer Verlängerung der Studienzeit führen könnte. Ein Hygienekonzept ist vorab mit der Arbeitssicherheit abzustimmen. Es gilt, wie auch sonst im Lehrbetrieb, die 3G-Regel.

6. Prüfungen

  • 6.1 Rechtliches zu Online-Klausuren

    Bei Online-Klausuren ergeben sich zahlreiche rechtliche Fragen – einen Überblick erhalten Sie in dieser Zusammenstellung rechtlicher Fragen und Antworten.

    Handreichungen zu den Aufsichtsprüfungen als elektronischen Fernprüfungen finden sich hier.

  • 6.1.1 Was gilt, wenn ich mich in Quarantäne befinde oder aus persönlichen Gründen nicht zu einer Präsenzprüfung erscheinen kann?

    Wenn ein/e zu Prüfende/r an einer Präsenzprüfung nicht teilnehmen kann, weil sie/er sich in Quarantäne aufgrund einer eigenen Corona-Erkrankung oder der Corona-Erkrankung einer Kontaktperson befindet, so ist dies als Rücktritt gem. § 15 MPO zu werten. Es gelten die gleichen rechtlichen Grundsätze wie bei anderen eigenen Erkrankungen bzw. anderen persönlichen Gründe (z. B. Erkrankungen Familienmitglieder, Reisebeschränkungen). Die Prüfung wird in solchen Fällen gem. § 15 MPO nicht als Versuch gewertet. Eine erneute Teilnahmemöglichkeit an der betreffenden Prüfung kann erst am nächsten regulären Prüfungstermin stattfinden. Ein Anspruch auf das Anbieten einer alternativen Online-Prüfung statt einer Präsenzprüfung besteht nicht.

  • 6.1.2 Was gilt für Härtefallregelungen bzw. Nachteilsausgleiche (§ 16 der MPO)?

    Studierende, die wegen einer chronischen Erkrankung oder Behinderung einen Nachteil beim Erbringen von Prüfungsleistungen haben, können einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Sollte ein Nachteil aufgrund anderer Gründe bestehen, so kann ggf. ein Härteantrag gestellt werden. Alle Anträge müssen durch Atteste belegt werden und werden einer Einzelfallprüfung unterzogen. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Studienfachberaterinnen oder -berater, die Zentrale Studienberatung oder informieren Sie sich bei Fragen zur Prüfungsorganisation mit familiären Aufgaben.

    Wenn ein Arzt attestiert, dass ein Studierender krankheitsbedingt keine Maske tragen darf, muss diesem die Möglichkeit der Ableistung einer Klausur ohne Maske eingeräumt werden. Hier sind Räumlichkeiten der LUH vorzuhalten, die nach Maßgabe der geltenden Hygienevorschriften auszustatten sind. Die betroffenen Studierenden müssen ihr Attest zur Prüfung der Betriebsärztin vorlegen, siehe FAQ 2.1.1.

  • 6.2 Wie kann ich mich für Prüfungen anmelden?

    Informationen zu den Melde- und Prüfungszeiträumen finden Sie auf den Seiten des Akademischen Prüfungsamtes

  • 6.3 Welche Hygieneregeln gelten bei Prüfungen?

    In den Präsenzprüfungen besteht die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske (siehe auch FAQ 2.1.1). Ohne entsprechende Maske ist eine Teilnahme an einer Präsenzprüfung nicht möglich. Diese Prüfungen dürfen maximal zwei Stunden dauern (Schreibzeit).

    Es gilt das Hygienekonzept für Klausuren und mündliche Prüfungen. Weitere Informationen finden Sie in FAQ-Kapitel 2. 

    Handreichung für Aufsichtsführende bei Präsenzklausuren

  • 6.4 Dürfen Prüfende die Prüfungsformen verändern?

    Prüfende können auch im Sommersemester die ursprünglich vorgesehene Prüfungsform der Präsenzklausur abwandeln, sofern dies im Rahmen der in der Prüfungsordnung vorgesehenen Prüfungsformen möglich ist. Der Bearbeitungszeitraum ist dabei genau festzulegen.

    Im Zuge der Verabschiedung einer Rahmenprüfungsordnung zur Abmilderung der COVID-19-Auswirkungen auf Lehre und Studium konnten und können Fakultäten bzw. Prüfungsausschüsse Prüfungsformen ändern, sofern dies im Rahmen der in der Prüfungsordnung vorgesehenen Prüfungsformen möglich ist. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrem zuständigen Studiendekanat, ob es eine Alternative zur Präsenzklausur gibt.

  • 6.5 Welche Auswirkungen ergeben sich für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten?

    Eine pauschale Fristverlängerung von Bearbeitungszeiten bei schriftlichen Arbeiten (z.B. Studien-, Haus- oder Abschlussarbeiten gibt es grundsätzlich nicht.

    Über Verlängerungen der Bearbeitungszeit in diesem Fällen entscheidet das für den jeweiligen Studiengang zuständige Gremium (Prüfungsausschuss oder Studiendekanat) in Einzelfällen auf individuellen Antrag. Setzen Sie sich bitte hierzu mit Ihrem zuständigen Gremium in Verbindung.

    Die Abgabe der Abschlussarbeit kann weiterhin elektronisch erfolgen, z.B. per E-Mail an die Prüfenden. Klären Sie bitte mit der/dem Prüfenden die Detailfragen und inwieweit eine Papierversion erforderlich und gewünscht ist. Sollte eine zusätzliche Papierversion seitens der Prüfenden gewünscht werden oder erforderlich sein, muss sichergestellt sein, dass die elektronische Version und eine später abgegebene Papierversion identisch sind. Wird eine nachgereichte Papierversion über den Postversand vorgelegt, sollte das fristgerechte Absenden der Arbeit förmlich bescheinigt werden.

    Dies gilt gleichermaßen für geplante und noch nicht begonnene Abschlussarbeiten.

  • 6.5.1 Ich möchte meine Abschlussarbeit anmelden. Was ist zu beachten?

    Die Anmeldung zur Abschlussarbeit kann grundsätzlich per E-Mail erfolgen. Achten Sie bitte darauf, dass der Beginn Ihrer Bearbeitungszeit erfasst ist. Senden Sie den von der Prüferin / vom Prüfer bestätigten Antrag mit dem ausgegebenen Thema an den zuständigen Sachbearbeitenden des Akademischen Prüfungsamtes per E-Mail als pdf-Anhang und postalisch.

  • 6.6 Können Klausureinsichten durchgeführt werden?

    Klausureinsichten sind möglich, wenn dabei die Hygieneregeln, die für die Durchführung von Lehrveranstaltungen gelten (siehe FAQ 2.1), entsprechend zur Anwendung kommen.

  • 6.7 Finden Disputationen im Rahmen von Promotionen statt?

    Die Forschungsdekanate und Promotionskommissionen sind angehalten, für die an der jeweiligen Fakultät laufenden Promotionsverfahren Regelungen zu treffen. 

7. Einschreibung und Rückmeldung

  • 7.1 Ich kann die erforderlichen 150 Leistungspunkte für meine Einschreibung in den Masterstudiengang wegen der Verschiebung von Prüfungen nicht fristgerecht erbringen. Kann ich mich dennoch in den Master einschreiben?

    Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage ist leider nicht möglich. Eine Entscheidung über Ausnahmen zu der 150-Punkte-Regelung obliegt dem jeweiligen Zulassungsausschuss.

    Wenn der Zulassungsausschuss eine Ausnahme gewährt, erhalten Sie zeitnah Ihren Zulassungsbescheid. Andernfalls erhalten Sie einen Ablehnungsbescheid. Wenn Sie eine Zulassung erhalten haben, beachten Sie bitte die aus immatrikulationsrechtlicher Sicht wichtigen Informationen:

    Das Immatrikulationsamt empfiehlt Ihnen nicht, sich mit weniger als mindestens 150 Leistungspunkten in den gewählten Studiengang zu immatrikulieren, da Sie innerhalb des Wintersemesters den vollständigen Bachelorabschluss erarbeiten und nachweisen müssen, Ausnahmen oder Fristverlängerungen sind nicht möglich. Hieraus erwächst für Sie eine zusätzliche Prüfungsbelastung für das Wintersemester. Daher legen wir Ihnen nahe, sich, wenn möglich, zum Sommersemester 2022 mit den erforderlichen Leistungspunkten erneut zu bewerben. Sollten Sie im Wintersemester bereits Prüfungsleistungen aus dem gewählten Masterstudiengang ablegen wollen, ist dies grundsätzlich möglich. Sprechen Sie hierzu gerne die für Ihren Studiengang zuständige Koordinatorin oder den zuständigen Koordinator an.

  • 7.2 LeibnizCard (Studierendenkarte): Wie kann ich eine Ersatzkarte erhalten?

    Für die Ausstellung von Ersatzkarten setzen Sie sich bitte per E-Mail mit dem Studierendeninfoservice in Verbindung: studium@uni-hannover.de 

  • 7.2.1 Ich bin neu eingeschrieben und habe meine LeibnizCard noch nicht erhalten, wie gehe ich vor?

    Kontaktieren Sie bitte studium@uni-hannover.de. Bitte haben Sie Verständnis, dass es hier keine allgemein gültige Antwort gibt. Eine genauere Klärung wird mit Ihnen per E-Mail stattfinden.

  • 7.3 Kann ich meinen Antrag auf Beurlaubung per E-Mail einreichen?

    Ja, Sie können Ihren eigenhändig unterschriebenen Beurlaubungsbogen per E-Mail einreichen. Bitte schicken Sie den vollständig ausgefüllten Antrag im Anhang einer E-Mail an  studierendenverwaltung@uni-hannover.de  mit dem Betreff „Antrag auf Beurlaubung / Ihre Matrikelnummer“. Bitte verwenden Sie Ihre an der LUH hinterlegte E-Mail-Adresse und hängen Sie der E-Mail die erforderlichen Nachweise an.

  • 7.4 Wie setzt sich der Semesterbeitrag für das Sommersemester 2022 zusammen?

    Der Semesterbeitrag zum Sommersemester 2022 setzt sich aus folgenden einzelnen Beiträgen zusammen:

    • 115,00 Euro für das Studentenwerk
    • 225,41 Euro für die SemesterCard (Semesterticket GVH+ landesweites Semesterticket)
    • 13,09 Euro für die Studierendenschaft
    • 0,91 Euro für die Fahrradwerkstätten
    • 75,00 Euro als Verwaltungskostenbeitrag
    • 2,00 Euro für das Kulturticket
    • 2,20 Euro für den Semesterticketausfallfonds


    Diese Beiträge werden von den jeweiligen Institutionen durch Beitragsordnungen beschlossen bzw. sind teilweise sogar per Gesetz festgelegt. Das Immatrikulationsamt leitet die Beitragsposten anteilig an die einzelnen Institutionen (z.B. an das Studentenwerk, den AStA und das Land Niedersachsen) weiter.

    Sollten Sie weitere Fragen zu den Kosten für das Semesterticket haben, so wenden Sie sich bitte an den AStA.

  • 7.5 Die Regelstudienzeit in Niedersachsen wird auf Grund der Corona-Pandemie um ein bis vier Semester angehoben. Was bedeutet das für mich?

    Der Landtag hat beschlossen, für Studierende, die im Zeitraum vom Sommersemester 2020 bis Wintersemester 2021/2022 für ein Semester immatrikuliert waren, die Regelstudienzeit um ein Semester anzuheben („Individuelle Regelstudienzeit“).

    Für Studierende, die im selben Zeitraum für mindestens zwei bzw. drei oder vier Semester immatrikuliert waren, gilt eine um zwei bzw. drei oder vier Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.

  • 7.5.1 Welche Auswirkungen hat die Verlängerung der Regelstudienzeit auf meinen BAföG-Anspruch?

    Zur Vorlage im BAföG-Amt können Sie im Online-Portal für Studierende (QIS) eine Studienzeit- / Immatrikulationsbescheinigung / Bescheinigung nach § 9 BAföG herunterladen, der bereits die Verlängerung der Regelstudienzeit um bis zu drei Semester integriert. An der Umsetzung der Verlängerung der Regelstudienzeit um bis zu vier Semester wird derzeit gearbeitet.

  • 7.6 Die Regelstudienzeit in Niedersachsen wird um ein bis vier Semester angehoben. Ich habe einen Langzeitstudiengebührenbescheid für das SoSe2022 erhalten. Muss ich die Langzeitstudiengebühren trotz der Anhebung der Regelstudienzeit entrichten?

    Ja. Die Regelstudienzeiterhöhung ist systemseitig bereits für bis zu drei Semesterumgesetzt und wird bei der Berechnung Ihres Studienguthabens berücksichtigt. An der Umsetzung der Verlängerung der Regelstudienzeit um bis zu vier Semester wird derzeit gearbeitet. Sollte sich daraus ergeben, dass zum Sommersemester 2022 noch keine Langzeitgebührenpflicht eintritt, wird der Langzeitstudiengebührenbescheid aufgehoben und es erfolgt eine Erstattung der Langzeitstudiengebühren.

    Bitte beachten Sie FAQ 7.6.1.

  • 7.6.1 Ich zahle bereits Langzeitstudiengebühren. Kann ich mich auf Grund der aktuellen Situation von den Langzeitstudiengebühren befreien lassen?

    Wenn Sie in der Zeit vom Sommersemester 2020 bis zum Wintersemester 2021/2022 aufgrund der Corona-Pandemie an Ihrem Studienfortschritt gehindert waren, haben Sie die Möglichkeit, einen Antrag auf Erlass der Langzeitstudiengebühren nach §14 Abs. 2 NHG zu stellen. Bitte beachten Sie, dass die Antragstellung fristgerecht (Antragstellung bis spätestens einen Monat nach Vorlesungsende des Semesters) erfolgen muss und erst bei nachweislicher Hinderung am Studienfortschritt möglich ist.

    Damit Ihr Antrag bearbeitet werden kann, formulieren Sie bitte ein Anschreiben (formlos) und legen Sie ausführlich dar, welche schwerwiegenden Folgen durch die Corona-Pandemie in Bezug auf Ihr Studium eingetreten sind. Gehen Sie dabei gezielt auf die Konsequenzen zum Beispiel für Ihre Gesundheit, Arbeit und Ihr Zeitmanagement bezüglich der Erbringung der Leistungsnachweise ein.

    Senden Sie den Antrag formlos per E-Mail an semesterbeitrag@zuv.uni-hannover.de.

  • 7.7 Kann ich meinen Antrag auf Exmatrikulation per E-Mail einreichen?

    Ja, Sie können Ihren eigenhändig unterschriebenen Antrag auf Exmatrikulation per E-Mail einreichen. Bitte schicken Sie den vollständig ausgefüllten Antrag im Anhang einer E-Mail an studierendenverwaltung@uni-hannover.de  mit dem Betreff "Exmatrikulationsantrag". Der Antrag muss von Ihrer an der LUH hinterlegten E-Mail-Adresse gesendet werden. Bitte senden Sie den Antrag im PDF-Format.

    Sollten Sie Ihre LeibnizCard noch nicht für das nächste Semester validiert haben, so ist ein Foto oder Scan der Karte ausreichend. Sollten Sie sie bereits für das nächste Semester validiert haben, so kann der Differenzbetrag dennoch erstattet werden, wenn Sie zeitnah nach der Exmatrikulation einen Scan oder ein Foto Ihrer neu validierten Karte einsenden an studierendenverwaltung@uni-hannover.de . Auf diesem Scan muss der wiederbeschreibbare Streifen sichtbar sein, so dass die Ungültigkeit Ihres Semestertickets deutlich wird. Sollten Ihnen beide Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, so müssen Sie die Karte postalisch einsenden.

  • 7.7.1 Warum habe ich trotz Exmatrikulation noch keine Exmatrikulationsbescheinigung erhalten?

    Wenn Sie wegen „bestandener Prüfung“, „endgültig nicht bestandener Prüfung“ oder aufgrund „fehlender Rückmeldung“ exmatrikuliert wurden, wird Ihnen die Exmatrikulationsbescheinigung erst nach ca. zwei Monaten zugestellt. Sollten Sie diese zeitnah benötigen (etwa für eine Immatrikulation an einer anderen Hochschule), ist ein Antrag auf Exmatrikulation Ihrerseits nötig.

8. Internationales

  • 8.1 Findet internationale Mobilität statt?

    Mobilitäten nach Hannover und von Hannover ins Ausland können unter Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes stattfinden. Für Auslandsdienstreisen beachten Sie bitte FAQ 4.4.

    Personen aus Corona-Risikogebieten, die nach Hannover kommen, müssen sich an die vorgeschriebenen Einreiseregeln halten und den Fall einer Quarantäne bei ihrer Planung berücksichtigen (siehe FAQ 8.3.2).

  • 8.2 Auslandsaufenthalte von LUH-Studierenden und -Beschäftigten

    Weitere Informationen und Beratung erhalten Studierende und Beschäftigte, die sich aktuell für Studienaufenthalte oder Praktika im Ausland aufhalten oder Auslandsaufenthalte geplant haben, im Hochschulbüro für Internationales.

    Bitte nehmen Sie zu allen Fragen per Telefon oder E-Mail Kontakt mit der jeweiligen Ansprechperson des Hochschulbüros für Internationales auf. Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich an: internationaloffice@uni-hannover.de oder Telefon: +49 511-762 2548.

    Bei Fragen zu Erasmus+ Praktika wenden Sie sich bitte an das Büro für EU-Auslandspraktika.

  • 8.3 Internationale Studierende in Hannover

    Weitere Informationen und Beratung erhalten internationale Studierende, die sich aktuell in Hannover aufhalten oder einen Aufenthalt in Hannover geplant haben, im Hochschulbüro für Internationales. Bitte nehmen Sie zu allen Fragen per Telefon oder E-Mail Kontakt mit der jeweiligen Ansprechperson des Hochschulbüros für Internationales auf. Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich an: internationaloffice@uni-hannover.de oder Telefon: +49 511-762 2548.

  • 8.3.1 Ich möchte aus dem Ausland nach Hannover anreisen – ist das prinzipiell möglich?

    Nach Angaben des Bundesministeriums des Inneren sind Einreisen zum Zweck der Aufnahme eines Studiums oder von Forschungstätigkeiten sowie Studienaufenthalte für einzelne Semester möglich. Dies ist mit entsprechendem Zulassungsbescheid der Hochschule oder vom Institut ausgestelltem Einladungsschreiben nachzuweisen. Ein Nachweis der Präsenzpflicht ist demnach nicht erforderlich.

    Die Entscheidung, ob Studierende oder Forschende aus dem Ausland nach Hannover anreisen, liegt in deren Eigenverantwortung bzw. ist abhängig von den geltenden behördlichen Bestimmungen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt zu den Modalitäten bei einer Einreise nach Deutschland auf den Webseiten des Auswärtigen Amts sowie über die aktuellen Einreisebestimmungen für Ihr Land nach Deutschland bei der jeweiligen Deutschen Botschaft/Konsulat in Ihrem Heimatland. Beachten Sie hierbei auch das Beförderungsverbot für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten. In vielen Fällen gilt derzeit zudem eine häusliche Quarantäne für Personen, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen (siehe FAQ 8.3.2).

  • 8.3.2 Was muss ich beachten, wenn ich nach Deutschland einreise?

    Es gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

    Die wichtigsten Regelungen im Überblick (für Begriffsdefinitionen, Ausnahmen und detaillierte Regelungen, lesen Sie bitte die oben verlinkte Verordnung):

    Grundsätzlich müssen alle Einreisenden ab zwölf Jahren über einen negativen Testnachweis, einen Genesenen-Nachweis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung verfügen - unabhängig davon, von wo aus und auf welchem Weg sie einreisen.

    Reisende, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen vor Einreise nach Deutschland ein digitales Einreiseformular ausfüllen. Hierbei erfolgt automatisch eine Weitergabe der Daten an das zuständige Gesundheitsamt.

    Außerdem bestehen weitergehende Test- und Quarantäne-Pflichten für Einreisende aus Ländern der beiden Kategorien Hochrisiko- und Virusvariantengebiete. Relevant ist jeweils der Status des Landes bzw. der Region zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland.

    1) Hochrisikogebiete

    • Bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet muss entweder ein negatives Testergebnis oder ein gültiger Genesenen- bzw. Impfnachweis mitgeführt werden.
    • Prinzipiell müssen sich Einreisende aus Hochrisikogebieten für zehn Tage in Quarantäne begeben. Diese Pflicht entfällt für geimpfte und genesene Personen ab dem Zeitpunkt, wenn sie ihren Nachweis über das Einreiseportal www.einreiseanmeldung.de hochladen. Es wird empfohlen, den Nachweis vor der Einreise hochzuladen, da Geimpfte und Genesene die Quarantäne nicht antreten müssen. Die Quarantänepflicht für Nicht-Geimpfte oder Nicht-Genesene endet, sobald sie einen negativen Testnachweis über das Einreiseportal übermitteln. Eine Testung zur frühzeitigen Beendigung der Quarantäne ist jedoch frühestens fünf Tage nach der Einreise möglich.

    2) Virusvarianten-Gebiete

    • Für Virusvarianten-Gebiete besteht ein Beförderungsverbot: Beförderungsunternehmen, z.B. Flug- oder Bahngesellschaften, dürfen keine Personen aus den betroffenen Ländern nach Deutschland befördern. Die Beförderung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen möglich, insbesondere für Personen mit Wohnsitz und bestehendem Aufenthaltsrecht in Deutschland.
    • Bei der Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet muss bei der Einreise ein negatives PCR-Testergebnis mitgeführt werden. Ein Impf- bzw. Genesenen-Nachweis kann diesen Test nicht ersetzen.
    • Es muss nach Einreise eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Es gibt keine Ausnahmen für Genesene oder Getestete, und die Quarantäne kann nicht verkürzt werden.


    Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der bei der Einreise maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Bei Virusvariantengebieten muss ein PCR-Test nachgewiesen werden.

    Informationen, wann der Impfschutz als vollständig anerkannt wird, stellt das Paul-Ehrlich-Institut bereit.

    Der Genesenenstatus ist drei Monate gültig - siehe FAQ 1.3.

    Weitere Informationen zur Unterscheidung der Risikogebiets-Kategorien, zu den betroffenen Ländern und Regionen sowie zu den Test- und Quarantänepflichten beim Robert Koch Institut

    Weitere Informationen in den FAQ des Landes Niedersachsen

    Tests (z.B. zur vorzeitigen Beendigung einer Quarantäne) können derzeit in Hannover in der Regel bei Hausärzten oder in Infektionspraxen sowie bei privaten Anbietern durchgeführt werden. Übersicht der Testzentren in der Stadt und der Region Hannover

    Studierenden, die in ein Wohnheim des Studentenwerks einziehen, müssen berücksichtigen, dass der Einzug im Wohnheim nur beim Vorzeigen eines negativen Corona-Tests, eines Impf- oder Genesenennachweises möglich ist.

    Wenn eine Quarantäne eingehalten werden muss, kann das Hochschulbüro für Internationales keine Versorgung gewährleisten.

  • 8.3.3 Kann ich in den Semesterferien in mein Heimatland reisen?

    Die Entscheidung, ob internationale Studierende, die bereits in Hannover sind, während der Semesterferien in ihr Heimatland reisen, liegt in deren Eigenverantwortung bzw. ist abhängig von den geltenden behördlichen Bestimmungen sowohl im Heimatland als auch in Deutschland. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Einreiseregelungen für Ihr Land beim Auswärtigen Amt Ihres Heimatlandes und bezüglich der Wiedereinreise nach Deutschland bei der Deutschen Botschaft/Konsulat in Ihrem Heimatland und auf den Webseiten des Auswärtigen Amts in Deutschland.

    Bitte bedenken Sie, dass sich die Lage (und damit auch die Reiserichtlinien) sowohl in Ihrem Heimatland als auch in Deutschland kurzfristig ändern und dadurch eine Rückkehr nach Deutschland erschwert werden kann.

    Darüber hinaus gilt in vielen Fällen derzeit eine häusliche Quarantäne für Personen, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen (siehe dazu FAQ 8.3.2). Eine Reise in Ihr Heimatland kann zudem Ihr Ansteckungsrisiko mit Covid 19 erhöhen. Bitte bedenken Sie auch dies bei Ihren Plänen und wägen Sie ab, ob eine Reise zu diesem Zeitpunkt notwendig ist.

9. Veranstaltungen

ANSPRECHPERSONEN AN DER LUH

Leitung Kommunikation und Marketing / Pressesprecherin der LUH

Mechtild Freiin von Münchhausen
Mechtild Freiin von Münchhausen

Betriebsärztin

Dr. Ellen Aumüller
Dr. Ellen Aumüller

Bei arbeitsrechtlichen Fragen: Leitung des Dezernats Personal und Recht

Dr. Nicole Neuvians
Dr. Nicole Neuvians