Informationen zum Coronavirus

Der Krisenstab der Leibniz Universität Hannover beurteilt die aktuelle Lage zur Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und entscheidet, wie die LUH bestmöglich auf die Situation reagieren kann. Die Universitätsleitung informiert die Studierenden und Beschäftigten regelmäßig per E-Mail über die Maßnahmen und bittet sie, sich zusätzlich auf dem Laufenden zu halten: auf dieser Webseite über die Situation an der LUH und in den Medien über Regelungen, die für Deutschland, Niedersachsen und Hannover gelten.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

1. Allgemeines

  • 1.1 Wie setzt sich der Krisenstab der LUH zusammen?

    Dem Krisenstab in der aktuellen Corona-Krise gehören an:

    • der Präsident
    • der Hauptberufliche Vizepräsident
    • die Vizepräsidentin für Lehre und Studium
    • die persönliche Referentin des Präsidenten
    • die Leiterin des Referates Kommunikation und Marketing
    • die Leiterin der Arbeitsmedizin
    • der Leiter der Stabsstelle Arbeitssicherheit
    • der Leiter des Dezernats Gebäudemanagement
    • die Vorsitzende des Personalrates
    • ein Vertreter der Geschäftsführungen der Fakultäten
    • eine studentische Vertretung im Senat


    Im Bedarfsfall werden weitere beratende Personen hinzugezogen, beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter des Studentenwerkes.

  • 1.2 Was passiert, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

    Die durch das Coronavirus hervorgerufene Erkrankung COVID-19 zählt nach dem Infektionsschutzgesetz zu den meldepflichtigen Krankheiten. Nach erfolgtem Abstrich durch eine Hausärztin/einen Hausarzt oder ein privates Testzentrum wird ein positives Testergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet, das ein Tätigkeitsverbot bzw. eine Quarantäne anordnen kann. Die Gebäude der LUH dürfen nicht betreten werden.

    Das Präsidium bittet Mitarbeitende und Studierende in diesem Fall um eine freiwillige Benachrichtigung an die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de).

    Sollten Sie sich zwei Tage vor Symptombeginn bzw. zwei Tage vor Abstrichentnahme-Datum in der Leibniz Universität Hannover aufgehalten haben, befolgen Sie bitte die Anweisungen unter FAQ 1.2.2.

  • 1.2.1 Ist es möglich, sich bei der Betriebsärztin der LUH auf Corona testen zu lassen?

    Nein. Die Aufgaben von Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmedizinern sind rein präventivmedizinisch ausgerichtet und fokussieren auf die Beratung. Diagnose und Behandlung von Erkrankungen zählen nicht zu den Aufgaben. Daher führen Betriebsärzte keine Tests auf das Coronavirus durch - diese erfolgen bei Hausärzten bzw. in Testzentren.

  • 1.2.2 Wie ist vorzugehen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass sich eine auf SARS-CoV-2 positiv getestete Person bzw. eine an COVID-19 erkrankte Person in der Leibniz Universität aufgehalten hat?

    Eine Kontaktpersonenverfolgung erfolgt zwar durch das Gesundheitsamt, das Präsidium bittet jedoch darum, dass die infizierte Person freiwillig die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten (bei Beschäftigten) bzw. das Dezernat 6 Studentische und Akademische Angelegenheiten (Herr Lasse Jacob, lasse.jacob@zuv.uni-hannover.de ) (bei Studierenden) informiert, damit intern ohne Zeitverzug eine Information von Kontaktpersonen erfolgen kann. Bitte setzen Sie die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de) in Cc.

    Bitte geben Sie dabei folgende Informationen an:

    • Betreff der Mail: Meldung über SARS-CoV-2-Infektion
    • Ich wurde getestet am...
    • Ich habe Symptome seit...
    • Zwei Tage vor Symptombeginn/Abstrichentnahme habe ich mich von/bis in der Leibniz Universität aufgehalten/ an folgenden Veranstaltungen/Treffen teilgenommen (Titel, Uhrzeit Raum, Lehrperson/Mitarbeitende)
    • Die Dokumentation der Teilnahme erfolgte per Stud.IP/in Papierform (Studierende)
    • Matrikelnummer und LUH-ID (Studierende)
    • Folgende Hygiene- und Abstandsregeln galten/wurden eingehalten (mindestens 1,5 Meter Abstand, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes usw.)

    Sobald das Dezernat 6 (Lasse Jacob) bzw. die Vorgesetzten in Kenntnis gesetzt worden sind, sollten diese mit Einverständnis der infizierten Person das Gesundheitsamt informieren, dass es in ihrem Bereich eine SARS-CoV-2-infizierte Person gibt, sofern das Gesundheitsamt nicht bereits an die LUH herangetreten ist, um die Kontaktpersonenverfolgung und weitere Maßnahmen zu koordinieren. Als Ansprechperson an der Universität können Studierende dem Gesundheitsamt Herrn Lasse Jacob nennen.

    Es sollte eruiert werden, wer zu den engen Kontaktpersonen der infizierten Person gehört, weil diese ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben. Enge Kontaktpersonen sind solche, die mit symptomatischen Personen 2 Tage vor Auftreten der ersten Symptome bis mindestens 14 Tage nach Symptombeginn Kontakt hatten. Bei asymptomatisch (ohne Symptome) positiv getesteten Personen sind die Kontakte 2 Tage vor bis 14 Tage nach Probennahme-Datum (Testung) und bei bekanntem Infektionsdatum ab Tag 3 nach Exposition des Falls bis Tag 19 nach Exposition relevant.

    Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) werden folgende Kriterien für enge Kontaktpersonen berücksichtigt: Abstand zum gemeldeten Fall, Dauer der Exposition, Tragen von Schutzmasken sowie Aufenthalt in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen.

    Nach Definition des RKI gelten Kontaktpersonen zu einem bestätigten Fall bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen:

    • enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz
    • Gespräch mit dem Fall (unabhängig von dessen Dauer) ohne adäquaten Schutz
    • gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske (außerhalb des Arbeitsschutzes) getragen wurde

    Als adäquater Schutz gilt: Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske (Definition wie beim BfArM) durchgehend und korrekt, d.h. enganliegend und sowohl über Mund und Nase, getragen

    Bitte informieren Sie sich hinsichtlich der Risikobewertung und zu Maßnahmen bei engen Kontaktpersonen auf der Homepage des RKI.

    Ist eine Zuordnung der Kontaktperson als enge Kontaktperson nicht eindeutig, ist es sicherer, diese zunächst als enge Kontaktperson einzustufen, bis das Gesundheitsamt entscheidet.

    Enge Kontaktpersonen müssen sich zunächst unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne), bis das Gesundheitsamt Kontakt mit ihnen aufgenommen hat, auch wenn sie vollständig gegen COVID-19 geimpft oder von COVID-19 genesen sind. Das weitere Vorgehen bestimmt allein das Gesundheitsamt. Ein negatives Ergebnis eines selbst durchgeführten Antigentests befreit ebenfalls nicht von der Quarantänepflicht. Enge Kontaktpersonen sollten auch ihre eigenen engen Kontakte außerhalb der LUH und des Haushalts informieren, mit der Bitte auf Krankheitssymptome zu achten und Kontakte zu minimieren. Bei Auftreten von Symptomen ist eine Selbstisolierung und sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt angezeigt.

    Bitte beachten Sie die jeweils aktuellen Hinweise des Robert Koch-Instituts zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei Infektionen durch SARS-CoV-2. Wichtige Informationsquellen:

  • 1.3 Wann gelte ich als vollständig geimpft?

    Zum Nachweis der Impfung benötigt wird ein Impfnachweis im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung.

    Nach § 2 Nummer 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) und § 2 Nummer 10 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) liegt ein Nachweis eines vollständigen Impfschutzes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 vor, wenn die zugrundeliegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren der beim Paul-Ehrlich-Institut aufgeführten Impfstoffe erfolgt ist, und

    1. entweder aus der hier veröffentlichten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind oder
    2. bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis besteht.


    Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorliegen.

  • 1.4 Darf der Impfstatus der Beschäftigten von den Vorgesetzten oder Einrichtungen erhoben werden?

    Der Impfstatus darf aus datenschutzrechtlichen Gründen zurzeit weder abgefragt noch dokumentiert werden.

    Ab dem 4. Oktober 2021 gilt für alle Personen, welche die Gebäude der LUH betreten, die 3G-Regel. D.h., dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt haben – dies gilt auch für Beschäftigte. Weitere Informationen dazu in der Mail des Präsidenten vom 3. September 2021

  • 1.4.1 Zählt die Wahrnehmung eines Impftermins als Arbeitszeit?

    Ja, die Wahrnehmung eines Impftermins zählt als Arbeitszeit.

  • 1.5 Ich habe eine Behinderung oder bin chronisch krank. Wo bekomme ich Unterstützung?

    Beschäftigte mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung können sich telefonisch oder per E-Mail an die Schwerbehindertenvertretung wenden. Informationen und die Kontaktdaten stehen auf der Webseite der Schwerbehindertenvertretung. Auskünfte gibt außerdem der Arbeitgeberbeauftragte in Schwerbehindertenangelegenheiten, Uwe Barkow.

    Für Studierende ist die Beauftragte für Studierende mit Handicap Ansprechperson, ihre Kontaktdaten und Informationen finden Sie auf der Webseite Studieren mit Handicap.

  • 1.5.1 Wie können Maßnahmen zum Infektionsschutz barrierefrei umgesetzt werden?

    Damit Menschen mit Behinderung durch die Maßnahmen zum Infektionsschutz sich und andere schützen können, müssen diese Maßnahmen barrierefrei sein. So müssen zum Beispiel Desinfektionsmittel für alle erreichbar sein, Menschen mit Sehbeeinträchtigungen Abstandsmarkierungen wahrnehmen können oder Menschen mit Hörbehinderungen Gesagtes verstehen können, was mit Maske nicht möglich ist. Wie hier und in anderen Situationen Barrierefreiheit umgesetzt werden kann, kann hiernachgelesen werden.

    Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie auch auf der Webseite des Büros für Chancenvielfalt und auf der Webseite Studieren mit Handicap.

  • 1.6 Wo erhalten Schwangere und Stillende Beratung?

    Schwangere und stillende Studentinnen und Mitarbeiterinnen werden vor Herausforderungen gestellt, die mit Vorgesetzten und Lehrenden individuell gelöst werden können. Zur Beratung zum Mutterschutzgesetz, zu Gefährdungsbeurteilungen sowie Arbeits- bzw. Studienplanung melden Sie sich bitte beim Familienservice der LUH: familienservice@uni-hannover.de

  • 1.7 Was muss ich vor dem Antritt einer Urlaubsreise beachten?

    Vor dem Antritt einer Urlaubsreise ist zu beachten, dass man durch einen Aufenthalt vor allem im Ausland, verpflichtet sein kann, eine Quarantäne einzuhalten oder einen negativen Corona-Test vorzuweisen (weitere Informationen dazu in FAQ 8.3.3).

    Personen, die unter Quarantäne stehen, dürfen die Gebäude der LUH nicht betreten. Weitere Informationen zu den Konsequenzen einer Quarantäne für Beschäftigte finden Sie in FAQ 4.4.3.

    Weitere Informationen zu den in Niedersachsen geltenden Regelungen für Reiserückkehrer

  • 1.8 Wo kann ich psychologische Unterstützung erhalten?

    Die Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb) unterstützt Studierende und Beschäftigte der LUH bei psychischen Belastungen nach Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung von Hygienebestimmungen in persönlichen Gesprächen, Telefonaten und über ihre Onlineberatung, erreichbar über die Website der ptb.

  • 1.9 Wie erhalten Studierende finanzielle Unterstützung?

    Informationen zu finanzieller Unterstützung für Studierende in der Corona-Krise finden Sie hier.

  • 1.9.1 Ich kann meine Wohnheim-Miete nicht rechtzeitig bezahlen – welche Möglichkeiten habe ich?

    Bei sozialen Härtefällen bietet das Studentenwerk Hannover seinen Mieterinnen und Mietern kulante Ratenzahlungen bei rückständigen Mieten an. Studierende sollen dafür mit der Mietbuchhaltung des Studentenwerks Kontakt aufnehmen.

2. Hygienekonzept

  • 2.1 Welche Hygieneregeln gelten an der LUH?

    Das Präsidium hat in Abstimmung mit dem Krisenstab der LUH ein übergeordnetes Hygienekonzept der LUH zum Schutz vor Infektionen mit SARS-CoV-2 beschlossen.

    Ebenfalls beschlossen ist ein Hygienekonzept für Klausuren und mündliche Prüfungen.

    Auf Grundlage des übergeordneten Hygienekonzeptes werden zudem Hygienekonzepte für die einzelnen Einrichtungen an der LUH unter Berücksichtigung der jeweiligen spezifischen Begebenheiten entwickelt.

    So gibt es beispielsweise ein Hygienekonzept für die Durchführung von Veranstaltungen im Lichthof des Hauptgebäudes, das im Veranstaltungsmanagement und in der Stabsstelle Arbeitssicherheit erhältlich ist.

    Beachten Sie auch die Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

  • 2.1.1 Muss ich an der LUH einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

    Ja, in allen Gebäuden gilt auf allen Verkehrsflächen eine Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz (medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske), auch wenn 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können.

    Diese gilt, bis beispielsweise der Arbeitsplatz, der Platz bei Arbeitstreffen oder der Platz im Hörsaal eingenommen ist. Wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, besteht auch dort weiterhin die Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz.

    Für studentische Arbeitsflächen gilt: Sobald ein Gruppenarbeitsplatz von mehr als einer Person genutzt wird, müssen alle Personen ein Mund-Nasen-Schutz tragen (medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske).

    In Präsenzprüfungen besteht die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder einer FFP2-Maske. Weitere Informationen in FAQ 6.2.1.

    Für das aufsichtsführende Personal, vor allem bei Präsenzprüfungen, und für diejenigen Beschäftigten, die Masken im dienstlichen Kontext bei Kontakt mit anderen Personen benötigen, werden medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken sowie Schnelltests zur Verfügung gestellt. Diese werden über die Leitungen der Einheiten verteilt.

    Die Bibliotheksgebäude der TIB und die Räumlichkeiten der Mensen dürfen nur mit medizinischen Gesichtsmasken oder FFP2-Masken betreten werden. 

  • 2.1.2 Was ist bei der Lüftung von Räumlichkeiten zu beachten?

    Büros sollen mindestens alle 60 Minuten, Seminarräume alle 20 Minuten stoßgelüftet werden. Die Dauer der Stoßlüftung soll im Sommer 10 Minuten betragen, im Frühling und Herbst 5 Minuten und im Winter 3 Minuten. Seminarräume sind vor und nach der Veranstaltung zu lüften.

    Bei den in Nutzerverantwortung liegenden Seminarräumen und Büroräumen ist mittels eines CO2-Messgerätes selbstständig der Lüftungsbedarf zu ermitteln und entsprechend den in den im Folgenden hinterlegten Hinweisen das Lüftungsverhalten zu optimieren.

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Lüftung und dem Anhang 1 Merkblatt Lüftung.

  • 2.1.3 Gibt es Vorlagen für Hinweisschilder?
  • 2.2 Wie wird an der LUH mit Corona-Verdachtsfällen umgegangen?

    Personen mit Zeichen eines Atemwegsinfekts (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen) oder eines Allgemeininfekts mit Kopf- und Gliederschmerzen oder mit einer Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns sowie Personen mit Symptomen einer Magen-Darm-Entzündung mit Durchfall mit Verdacht auf eine SARS-CoV-2 Infektion, insbesondere nach einem vermutlichen Kontakt mit einer infizierten oder vermutlich infizierten Person, dürfen die Gebäude der LUH nicht betreten und sollten unverzüglich telefonischen Kontakt zum Hausarzt/zur Hausärztin aufnehmen und sich in ärztliche Behandlung begeben. Sollten Sie auf SARS-CoV-2 getestet werden und liegt ein positives Testergebnis vor, erfolgt eine Kontaktpersonenverfolgung und Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt. Das Präsidium bittet Sie in diesem Fall um eine freiwillige gesonderte Meldung. Bitte beachten Sie dazu FAQ 1.2 sowie ggf. 1.2.2.

  • 2.3 Muss vor Betreten der LUH ein Schnelltest auf SARS-CoV-2 durchgeführt werden?

    Bis zum 30. September 2021 gilt:

    Studierende dürfen Laborpraktika, andere praktische Übungen und Exkursionen nur mit einem negativen Corona-Test, geimpft oder mit Genesenennachweis durchführen. Die Studierenden sind gebeten, die kostenlosen Bürgertests wahrzunehmen. Die Fakultäten sollen zudem Testkapazitäten in Form von Schnelltests bereitstellen.

    Einen Überblick über die Testzentren in Hannover und Umgebung gibt es bei der Region Hannover.

    Mit dieser Formularvorlagekönnen Betroffene eine negative Testung mit Unterschrift versichern. Diese kann auch über das Smartphone nachgewiesen werden. Als ergänzende Legitimation gelten Studierendenausweis, Personalausweis (Lichtbild). Das Testergebnis darf nicht älter sein als 24 Stunden; der Test soll zweimal pro Woche durchgeführt werden.

    Von der Testpflicht ausgenommen sind geimpfte und genesene Personen nach den Regelungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV). Anstelle des Testnachweises muss in diesen Fällen ein Impf- bzw. Genesenennachweis vorgelegt werden. Für genauere Informationen siehe § 2 SchAusnahmV (PDF).


    Ab dem 4. Oktober 2021 gilt für alle Personen, welche die Gebäude der LUH betreten, die 3G-Regel. D.h., dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt haben – dies gilt auch für Studierende. Weitere Informationen dazu in der Mail des Präsidenten vom 3. September 2021

  • 2.3.1 Schnelltest auf SARS-CoV-2 zur Eigenanwendung für Beschäftigte der Leibniz Universität

    Das Präsidium stellt Beschäftigten, die in der LUH vor Ort arbeiten, Schnelltests zur Selbstanwendung zur Verfügung. Die Tests werden zu Hause vor Arbeitsbeginn durchgeführt und ausgewertet. Es stehen zwei Tests pro Woche für Beschäftigte zur Verfügung, die nicht im Homeoffice sind und zweimal und mehr in der Woche an der Universität arbeiten. Ein Test steht Beschäftigten zur Verfügung, die nicht im Homeoffice arbeiten und nur einmal in der Woche vor Ort sind. Testangebote sind nicht erforderlich, soweit durch geeignete Schutzmaßnahmen ein gleichwertiger Schutz sicherstellt oder ein bestehender gleichwertiger Schutz nachgewiesen werden kann. Beschafft werden die Testkits über die zentrale Verwaltung; die Verteilung erfolgt über die jeweiligen Vorgesetzten.

    Sollte der Test negativ ausfallen, können Sie unter Einhaltung der bisherigen Hygienemaßnahmen hinsichtlich SARS-CoV-2 Ihre Tätigkeit an der LUH wie gewohnt aufnehmen.

    Fällt der Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2 positiv aus, verhalten Sie sich bitte wie folgt:

    Bitte begeben Sie sich sofort in häusliche Selbstisolierung und vermeiden weitere Kontakte zu anderen Personen.

    Es ist dringend zu empfehlen, einen PCR-Bestätigungstest durchführen zu lassen. Hierfür rufen Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt an und teilen Sie ihr/ihm mit, dass Ihr Selbsttest auf SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist. Diese/dieser wird Ihnen mitteilen, ob sie/er einen PCR-Test bei Ihnen durchführen kann. Falls Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt nicht erreichen oder sie/er überlastet ist, informieren Sie sich bitte auf den Internetseiten des Landes Niedersachsen und/oder auf der Webseite der KVN, wo ein PCR-Test möglich ist. Rufen Sie die entsprechende Arztpraxis bzw. das Testzentrum an und besprechen das Procedere. Fahren Sie nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin.

    Im Fall eines positiven Bestätigungstests meldet die Teststelle das Ergebnis und Ihre Daten an das Gesundheitsamt, das zur Veranlassung weiterer Maßnahmen auf Sie zukommt.

    Obwohl die Kontaktpersonen-Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt erfolgt, bittet das Präsidium der LUH darum, dass Sie freiwillig die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten (bei Beschäftigten) informieren, damit intern ohne Zeitverzug eine Information von Kontaktpersonen erfolgen kann. Gehen Sie wie in FAQ 1.2.2 genannt vor.

    Relevante Kontaktpersonen sind solche, die mit symptomatischen Personen innerhalb von 2 Tagen vor Symptombeginn Kontakt hatten. Bei asymptomatisch (ohne Symptome) positiv getesteten Personen sind die Kontakte ab 2 Tagen vor der Abstrichentnahme (Testung) relevant.

    Weitere Informationen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

    https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Testunghinweise-zur-testung-auf-corona-198156.html

  • 2.4 Ich habe weitere Fragen zur Hygiene an der LUH – an wen kann ich mich wenden?

    Fragen zum übergeordneten Hygienekonzept und allgemein zur Hygiene an der LUH beantwortet die Stabsstelle Arbeitssicherheit. Hier erhalten die Einrichtungen der LUH auch Beratung bei der Erstellung ihrer eigenständigen Hygienekonzepte.

3. Zugang und Erreichbarkeiten

  • 3.1 Können die Gebäude der LUH und weitere Einrichtungen an den Standorten der LUH betreten werden?

    Allgemein gilt, dass Personen mit COVID-19-verdächtigen Symptomen die Gebäude der LUH nicht betreten dürfen - weitere Informationen dazu finden Sie in FAQ 2.2.

    Personen, die - zum Beispiel aufgrund einer Einreise - eine Quarantäne einhalten müssen, dürfen die Gebäude der LUH ebenfalls nicht betreten. Weitere Informationen zum Thema Quarantäne finden Sie in FAQ 8.3.3.

    Die studentischen Arbeitsflächen sind geöffnet. Die temporär eingerichteten Arbeitsplätze im Lichthof des Hauptgebäudes können noch bis zunächst Ende September 2021 genutzt werden. Sobald ein Gruppenarbeitsplatz von mehr als einer Person genutzt wird, müssen alle Personen einen Mund-Nasen-Schutz tragen (medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske).

    Das Betreten von Laborarbeitsplätzen obliegt der Organisation der Fakultäten unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände, Hygienemaßnahmen und Testpflichten.

    Ab dem 4. Oktober 2021 gilt für alle Personen, welche die Gebäude der LUH betreten, die 3G-Regel. D.h., dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt haben. Weitere Informationen dazu in der Mail des Präsidenten vom 3. September 2021

  • 3.1.1 TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek

    Die Standorte TIB Technik/Naturwissenschaften (Welfengarten), TIB Conti-Campus, TIB Geschichte/Religionswissenschaft und TIB Sozialwissenschaften sind für die Ausleihe und die eingeschränkte Lesesaalnutzung geöffnet.

    Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und der Auslastung

  • 3.1.2 Zentrum für Hochschulsport

    Das Zentrum für Hochschulsport (ZfH) bietet ein Online-Sportprogramm über Youtube sowie Möglichkeiten zum individuellen Sporttreiben auf dem SportCAMPUS und Outdoor-Kurse in Präsenz an.

    Außerdem ist das Fitnessstudio CAMPUSFit wieder geöffnet.

    Weitere Informationen

  • 3.1.3 Kindernotfallbetreuung

    Nach aktuellem Stand gilt für die Kinderbetreuung in Hannover das Szenario A. Das Szenario A bedeutet, dass die Kindertagesstätten den Regelbetrieb wieder aufnehmen. Für die Eltern bedeutet dies, dass der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang wieder angeboten wird. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln müssen weiterhin eingehalten werden.

  • 3.1.4 Back-up-Betreuung bei den Leibniz Kids

    Die Kindernotfallbetreuung der LUH, die Back-Up-Betreuung bei den Leibniz-Kids, kann von Studierenden und Beschäftigen aktuell wieder bei sämtlichen Engpässen von Krankheit der Tagesmutter bis hin zur Überbrückung wichtiger Lern- und Prüfungsphasen genutzt werden. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Eltern können ihre Kinder direkt bei den Leibniz-Kids anmelden.

    Kontakt pme-Kindernotfallbetreuung:
    Telefon: 0511 700 200 0

    Außerhalb der Sprechzeiten steht Ihnen eine Service-Hotline kostenfrei zur Verfügung:
    Telefon: 0800 801 007 080

    Sollte bei der Anmeldung eine Bescheinigung über die dringende Notwendigkeit der Betreuung abgefragt werden, wenden Sie sich bitte an den Familienservice der LUH.

    Kontakt: Björn Klages, Referent für den Familienservice
    Telefon: 0511 762 5198 oder per E-Mail familienservice@uni-hannover.de 

  • 3.1.5 Mensen

    Die Mensen Contine, Garbsen, Caballus und TiHo-Tower bieten neben dem To-Go- auch einen Vor-Ort-Verzehr im Speisesaal an. Auch die Cafeteria Sprengelstube ist geöffnet.

    Für den Vor-Ort-Verzehr ist eine Buchung über die App "Studi|Futter" erforderlich.

    Weitere Informationen

    In allen Mensen gilt:

    • medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske tragen
    • In den Schlangen mindestens 1,5 Meter Abstand halten, keine Gruppen bilden
    • Wegweiser beachten und "Einbahnstraßen"-Regelungen befolgen
  • 3.1.6 Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb)

    Die Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende (ptb) unterstützt Studierende und Beschäftigte der LUH bei psychischen Belastungen nach Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung von Hygienebestimmungen in persönlichen Gesprächen, Telefonaten und über ihre Onlineberatung, erreichbar über die Website der ptb.

  • 3.1.7 LeibnizShop

    Der LeibnizShop im Sockelgeschoss des Hauptgebäudes ist geöffnet. Hier finden Sie die aktuellen Öffnungszeiten.

    Bestellungen sind auch online möglich: www.leibnizshop-uni.de

    Kontakt: Referat für Kommunikation und Marketing

  • 3.2 Wie sind die Beschäftigten der LUH zu erreichen?

    Sofern Beschäftigte im Homeoffice und nicht in den Räumlichkeiten der LUH arbeiten, sind sie per E-Mail und telefonisch zu erreichen.

  • 3.2.1 ServiceCenter, Prüfungsamt, Immatrikulationsamt, Studienberatung, Hochschulbüro für Internationales

    Das ServiceCenter, das Akademische Prüfungsamt, das Immatrikulationsamt, die Zentrale Studienberatung und das Hochschulbüro für Internationales sind per E-Mail und Telefon erreichbar. Im Ausnahmefall sind Einzelfallberatungen in Präsenz möglich.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen rund um studentische und akademische Angelegenheiten telefonisch unter +49 511 762 2020 und per E-Mail unter studium@uni-hannover.de oder studienberatung@uni-hannover.de zur Verfügung.

    Bei Fragen und Problemen rund ums Studium oder auch persönlichen, bei der Durchführung des Studiums relevanten Fragen, erreichen Sie die Zentrale Studienberatung unter studienberatung@uni-hannover.de oder telefonisch unter +49 511 762-5580 (Mo-Fr 9-16 Uhr).

    Zu allen Fragen an das Hochschulbüro für Internationales kontaktieren Sie bitte telefonisch oder per E-Mail die jeweilige Mitarbeiterin bzw. den jeweiligen Mitarbeiter. Für allgemeine Anfragen kontaktieren Sie bitte internationaloffice@uni-hannover.de oder +49 511 762-2548.

    Aktuelle Informationen zu den Sprechzeiten des Studentenwerkes (BAföG und Wohnhausverwaltung): www.studentenwerk-hannover.de/news/corona-faq

  • 3.2.1.1 LUH-ID Passwortrücksetzung: Ich habe mein Passwort vergessen, was mache ich jetzt?

    Normalerweise müssen Studierende persönlich im ServiceCenter vorbeikommen, um das Passwort zurücksetzen zu lassen, und dabei ihren Ausweis vorlegen. Aktuell gilt: Aus Datenschutzgründen wird ein Scan/Foto des Personalausweises und des Semestertickets (LeibnizCard) benötigt. Bitte unterschreiben Sie die Kopie und schicken Sie die Dateien per E-Mail an studienberatung@zuv.uni-hannover.de. Dann wird Ihr Passwort zurückgesetzt auf das Initialpasswort (dies erhalten Sie als PDF per E-Mail) und können anschließend ein neues Passwort wählen. So gelangen Sie wieder in Ihren QIS-Account.

  • 3.2.2 Dezernat für Finanzen

    Das Dezernat für Finanzen ist nur telefonisch und per E-Mail sowie nach Terminabsprache auch persönlich zu erreichen. Ausgenommen hiervon ist bis auf Weiteres die Zahlstelle im SG 52.

  • 3.2.3 Postverteilung

    Die Postzustellung im Hauptgebäude erfolgt bis auf Weiteres einmal täglich.

    Leiterinnen und Leiter von Bereichen, in denen derzeit keine Postzustellung möglich ist, melden dies an heiko.guempel@zuv.uni-hannover.de und erhalten ihre Post zur Abholung in der Poststelle (Raum A114). Aufgrund der engen Platzverhältnisse darf die Poststelle nur einzeln betreten werden.

    Eilige Absendungen können über das Postfach "Verwaltung" vor der Poststelle eingereicht werden.

  • 3.2.4 Materialausgabe

    Die Materialausgabe ist nicht persönlich erreichbar, Bestellungen können nur telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

4. Arbeiten an der LUH

  • 4.1 Arbeiten die Beschäftigten in Präsenz oder im Homeoffice?

    Bis zum 30. September 2021 gelten folgende Regelungen:

    • Nutzung der Einzelbüros in Präsenz ist grundsätzlich vorrangig gewünscht, es sei denn, dass durch die weiteren räumlichen Gegebenheiten die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden können.

    • Nutzung der Mehrpersonenbüros ist nur möglich, soweit die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Ebenso muss eine ausreichende Lüftung gewährleistet sein (siehe Hygienekonzept und Unterlage Lüftungen in FAQ-Kapitel 2).

      Erläuterungen zur Nutzung von Mehrpersonenbüros:
      Unter Berücksichtigung der Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen ist auch die Nutzung von Doppel- bzw. Mehrpersonenbüros mit mehreren Personen möglich. Ob im konkreten Fall eine Mehrfachnutzung eines Büros / mehrerer Büros eines Bereiches aus Infektionsschutzsicht angezeigt ist, muss unter Einbeziehung der Stabsstelle Arbeitssicherheit geklärt werden.

    • Nutzung von Homeoffice als weitere den Infektionsschutz unterstützende Maßnahme, wenn die im Folgenden genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

      Erläuterungen zur Nutzung von Homeoffice:
      Können die Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen nicht eingehalten werden, ist eine Gruppenbildung mit Homeoffice (wie im Folgenden beschrieben) als unterstützende Maßnahme empfehlenswert. Die konkrete Ausgestaltung obliegt der/den zuständigen Führungskräften in Absprache mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit.

      Homeoffice kann weiterhin als unterstützendes Mittel zur Umsetzung der Hygienevorschriften dienen, wenn die Arbeitsleistung von zu Hause aus erbracht werden kann und dienstliche Belange wie etwa der Servicegedanke oder anderes dem nicht entgegenstehen. Das heißt konkret, dass die Organisationseinheiten, die bisher überwiegend oder ausschließlich im Homeoffice tätig waren, in der Form zum Normalbetrieb zurückkehren, dass jederzeit eine mindestens anteilige Besetzung vor Ort gewährleistet ist (soweit dies dem Regelbetrieb vor Corona entspricht). Einrichtungsindividuelle Wechselmodelle in jeglicher Form sind zur Einhaltung der Hygienevorschriften gewollt und sind zum Nachvollziehen möglicher Infektionsketten zu verschriftlichen. Es gilt weiterhin, dass Homeoffice nur dann ermöglicht werden kann, wenn die dienstlichen Arbeitsaufträge von zu Hause wahrgenommen werden können. Das heißt, es muss sowohl der Arbeitsplatz an sich für Homeoffice geeignet sein, als auch alle anderen technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen unter Beachtung der Informationssicherheitsrichtlinie der Universität und der Datenschutzrichtlinie gegeben sein. Insbesondere müssen die Beschäftigten per E-Mail und Telefon erreichbar sein.

      Ein Anspruch auf Homeoffice besteht nicht. Für die Gewährung von Homeoffice sind selbstverständlich die urlaubsbedingten Abwesenheiten von Kolleginnen und Kollegen und die Sicherstellung des Dienstbetriebes zu berücksichtigen.

     

    Zum Wintersemester 2021/2022 geht die LUH grundsätzlich in den Präsenzbetrieb zurück. Ab dem 4. Oktober 2021 gilt für alle Personen, welche die Gebäude der LUH betreten, die 3G-Regel – auch für die Beschäftigten. D.h., dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt haben. Weitere Informationen dazu in der Mail des Präsidenten vom 3. September 2021

  • 4.1.1 Was gilt für Beschäftigte, die zu den Corona-Risikogruppen zählen?

    Für Beschäftigte mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 (gemäß Risikogruppen des Robert-Koch-Instituts), die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, gilt, dass eine Präsenz am Arbeitsplatz dann möglich ist, wenn laut Gefährdungsbeurteilung kein erhöhtes (niedriges) Infektionsrisiko besteht und die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden. Ist das nicht der Fall, sind individuelle Schutzmaßnahmen erforderlich.

    Personen mit ärztlichem Attest können sich auch an Betriebsärztin Dr. Aumüller wenden, die im Rahmen der Wunschvorsorge eine arbeitsmedizinische Empfehlung für den weiteren Einsatz erstellen kann.

  • 4.1.2 Gilt die Dienstvereinbarung zu mobilem Arbeiten?

    Im Einvernehmen mit dem Personalrat sind die Einschränkungen der Dienstvereinbarung zu mobilem Arbeiten (Antragstellung, begrenzte Anzahl an Tagen) bis zum 31.12.2021 ausgesetzt. Der Zeitraum der mobilen Arbeit sowie die zu erledigenden Aufgaben sind mit den Vorgesetzten abzustimmen.

  • 4.1.3 Was muss ich bezüglich Informationssicherheit und Datenschutz im Homeoffice beachten?

    Der Informationssicherheitsstab der LUH hat Regeln und Hinweise erarbeitet, wie die Kernanforderungen der Informationssicherheit und des Datenschutzes im Homeoffice so gut wie möglich erfüllt werden können. Weitere Informationen im Vademecum

  • 4.2 Können Arbeitstreffen durchgeführt werden?

    Arbeitstreffen mit externen Gästen können in Präsenz stattfinden. Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln der LUH (Abstände, Masken, Lüftung). Die Gäste müssen einen Geimpft- / Genesenen-Nachweis oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können.

    Interne Arbeitstreffen können ebenfalls in Präsenz stattfinden. Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln der LUH (Abstände, Masken, Lüftung).

  • 4.2.1 Welche Videokonferenzsysteme darf ich nutzen?

    Die LUH stellt mit Jitsi, BigBlueButton, WebEx und DFNconf Kommunikationsdienste bereit, um auch weiterhin gruppen- und gremienorientiert arbeiten zu können. Jitsi und BigBlueButton werden LUH-intern betrieben. WebEx und DFNconf werden außerhalb der LUH betrieben und wurden bei der Stabsstelle Datenschutz der LUH als zentrale IT-Services angezeigt. Andere Tools dürfen genutzt werden, wenn hierbei Aspekte der Informationssicherheit und des Datenschutzes beachtet werden. Bei vertraulichen Angelegenheiten (zum Beispiel Personalangelegenheiten) muss zwingend Jitsi verwendet werden. Vgl. auch FAQ 4.2.2.

    Im Beschäftigtenportal finden Sie LUH-Hintergründe für die Verwendung in Videokonferenzen

  • 4.2.2 Dürfen Bewerbungsgespräche per Videokonferenz durchgeführt werden?

    Vorstellungsgespräche im Rahmen von Stellenbesetzungsverfahren können weiterhin per Videokonferenz durchgeführt werden. Als Videokonferenzplattform darf nur Jitsi verwendet werden. Sie können auch in Präsenz durchgeführt werden, sofern die Abstands- und Hygieneregeln der LUH eingehalten werden. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen einen Geimpft-/Genesenen-Nachweis oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen.

    Leitfaden "Digitale Vorstellungsgespräche im Rahmen von Stellenbesetzungsverfahren" (im Vademecum)

  • 4.3 Ich bin von den Schließungen der Kindertagesstätten und Schulen betroffen – welche Möglichkeiten habe ich?

    Wenn aufgrund der Schließung der Kindertagesstätten und Schulen die Betreuung eines Kindes bis 14 Jahre sichergestellt werden muss und eine anderweitige Betreuung nicht gewährleistet ist, sollte in erster Linie versucht werden, in Absprache mit dem Vorgesetzten von zuhause aus zu arbeiten. Dabei sind auch Arbeitszeitflexibilisierungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.

    Sofern Homeoffice nicht durchführbar oder zweckmäßig ist, kann Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge (Beamtinnen und Beamte) oder Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts bis zu drei Arbeitstage (Tarifbeschäftigte) beantragt werden. Darüber hinaus kann Sonderurlaub ohne Bezüge mit dem Einverständnis der jeweiligen Einrichtung in Anspruch genommen werden, soweit zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Dies muss per E-Mail an die jeweils persönlich zuständigen Sachbearbeitenden im Dezernat Personal und Recht erfolgen.

    Beachten Sie auch die Hinweise unter FAQ "3.1.3 Kindernotfallbetreuung" und "3.1.4 Back-up-Betreuung bei den Leibniz Kids".

    Die Leibniz Universität hannover hält den Lehr- und Forschungsbetrieb aufrecht und damit sind insbesondere die Beschäftigten in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig. Der Familienservice der LUH bescheinigt dies den Eltern, die das Back-up bei den Leibniz Kids nutzen möchten oder die eine Notfallbetreuung in ihrer Betreuungseinrichtung beantragen. Dazu wenden Sie sich an den Familienservice der LUH: familienservice@uni-hannover.de, Telefon 0511 762 5198.

    Außerdem können die Vorgesetzten eine "Bescheinigung über die Unabkömmlichkeit einer/eines Beschäftigten" und die damit verbundene Notwendigkeit der Notfallbetreuung ausstellen. Dafür kann dieses Muster verwendet werden.

    Der Bund hat den Anspruch auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 auf insgesamt 30 Tage pro Elternteil (Alleinerziehende 60 Arbeitstage) ausgeweitet. Der Anspruch gilt auch für Fälle, in denen eine Betreuung des Kindes zuhause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zu Kinderbetreuungsangeboten eingeschränkt wurde.

    Weitere Informationen zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld

  • 4.4 Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer SARS-CoV-2-infizierten Person hatte?

    Hatten Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiv getesteten Person, dürfen Sie als enge Kontaktperson nach Definition des Robert Koch-Instituts die Gebäude der LUH nicht betreten und müssen auf Maßnahmenanordnungen des Gesundheitsamtes warten – siehe FAQ 1.2.2. Welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen und zu welcher Art der Kontaktpersonen Sie zählen, entnehmen Sie bitte den Informationen des Robert-Koch-Instituts.

  • 4.4.1 Wie verhalte ich mich, wenn eine in meinem Haushalt lebende Person unter Quarantäne gestellt wurde, aber noch kein Testergebnis dieser Person vorliegt?

    Soweit keine Symptome vorliegen und keine Maßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet worden sind, kann die Tätigkeit an der LUH fortgesetzt werden. Auf eine strenge Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist zu achten. Die Zahl der Kontakte zu weiteren Personen sollte auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden und 15 Minuten nicht überschreiten. Wenn möglich, ist das Verbleiben im Homeoffice die sicherste Lösung, bis ein Testergebnis vorliegt.

  • 4.4.2 Was muss ich tun, wenn ich vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werde?

    Hier sind zwei Sachverhalte zu unterscheiden:

    • Sie sind erkrankt und in Quarantäne: Sie erhalten eine Krankschreibung. Es gelten die üblichen Regelungen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
    • Sie sind nicht erkrankt und Quarantäne wird vorsorglich angeordnet: Die Absprache über Möglichkeiten des mobilen Arbeitens erfolgt mit Ihrem Vorgesetzten bzw. Ihrer Vorgesetzten. Ihr Entgelt wird Ihnen nach § 56 Absatz 5 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten von ihrem Arbeitgeber weiterhin für maximal sechs Wochen gezahlt.

    In beiden Fällen müssen Sie Ihren Arbeitgeber über die vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne informieren.

  • 4.4.3 Was gilt, wenn ich aufgrund einer Urlaubsreise unter Quarantäne stehe?

    Wenn Beschäftigte der LUH aufgrund einer Urlaubsreise unter Quarantäne stehen, sind zwei Sachverhalte zu unterscheiden:

    Im Fall einer vor Urlaubsantritt nicht absehbaren Quarantäne im Auslandsurlaub oder nach Rückkehr aus diesem gilt, dass im Falle einer Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause während der Quarantäne ein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge bzw. des Entgelts besteht. Die Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause kann dabei nur durch die wahrzunehmende Tätigkeit oder durch besondere Umstände (wie z.B. eine Quarantäne im Ausland) begründet werden.

    Im Fall einer absehbaren Quarantäne muss vor Reiseantritt mit der Referats- und Abteilungsleitung geklärt werden, ob während der Quarantäne Arbeiten von zu Hause möglich ist. Alternativ muss sonst der Zeitraum der Quarantäne durch Erholungsurlaub oder anderweitige Freistellung, z.B. in Form von Mehrzeitausgleich oder durch unbezahlten Sonderurlaub, abgedeckt werden.

    Weitere Informationen für tarifbeschäftigtes Personal und für Beamtinnen und Beamte.

  • 4.5 Darf ich meine geplante Dienstreise antreten?

    Dienstreisen ins In- und Ausland benötigen eine Zustimmung durch die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten.

    Dienstreisen ins Inland können unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden.

    Dienstreisen in ein Hochrisikogebiet dürfen ausschließlich geimpften oder genesenen Personen genehmigt werden.

    Dienstreisen in ein Virusvariantengebiete sind nicht genehmigungsfähig.

  • 4.6 Was gilt für wissenschaftliches Personal in der Qualifizierungsphase?

    Wegen der Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs wurde die Höchstbefristungsgrenze für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase befindet, verlängert. Beschäftigungsverhältnisse zur Qualifizierung, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestanden haben, können zusätzlich um sechs Monate verlängert werden. Eine Verlängerungsmöglichkeit um weitere sechs Monate gilt auch für Arbeitsverhältnisse, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet wurden. Ein Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung kann nicht abgeleitet werden.

    Weitere Informationen

    Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre/n zuständige/n Personalsachbearbeiter/in.

  • 4.7 Wie bleibe ich an meinen Arbeitsplatz zu Hause gesund?

    Auf der Seite Gesund @ home finden Sie Informationen und Hinweise rund um das Thema Gesundheit. Praktische Handlungshilfen und Tipps zu Ergonomie, Vermeidung von Stress und Belastungen, Bewegung und Entspannung sowie weiteren Themen sollen Sie bei der Arbeit von zu Hause aus unterstützen. Des Weiteren gibt die Seite Auskunft über interne und externe Beratungsstellen und ausgewählte Notrufnummern.

    Kontakt: gesundheit@zuv.uni-hannover.de

5. Lehre

  • 5.1 Planung der Lehre im Wintersemester 2021/2022

    Die Leibniz Universität wird im Wintersemester 2021/2022 in den Präsenzbetrieb zurückkehren.

    Weitere Informationen in der E-Mail des Präsidenten vom 3. September 2021


    Weitere Antworten in der Handreichung für Lehrende im Wintersemester 2021/2022

  • 5.1.1 Welche Möglichkeiten haben Lehrende, um Online-Angebote aufzubauen und wo erhalten sie Unterstützung?

    Gemeinsam erstellt mit dem E-Learning-Service der Zentralen Einrichtung für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium (ZQS) sowie mit der Hochschuldidaktik (SG 11) finden Lehrende unter folgendem Link eine Zusammenstellung der Möglichkeiten und Tools eines Off-Campus-Betriebs sowie Hinweise dazu, welche Supportmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen. Diese Übersicht wird ständig erweitert.

    Lehre online

  • 5.1.2 Welche Online-Angebote können Studierende nutzen und wo erhalten sie Unterstützung?

    Auf folgender Website finden Studierende eine Zusammenstellung der Angebote und Tools eines Off-Campus-Betriebs sowie Hinweise dazu, welche Supportmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Diese Übersicht des E-Learning-Service der ZQS (ZQS/elsa) wird ständig erweitert.

    Studium online

  • 5.1.3 Notebookverleih

    Der Notebookverleih für Studierende des LUIS ist unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Die Ausleihe muss beantragt werden, eine Bestätigung einer Dozentin bzw. eines Dozenten ist aktuell nicht erforderlich.

    Weitere Informationen

  • 5.2 Finden Sprechstunden mit Lehrenden statt?

    Sprechstunden mit Lehrenden können in Präsenz, per Telefon, E-Mail oder Videokonferenzsysteme erfolgen. Finden sie in Präsenz statt, so gelten die Hygieneregeln der LUH.

  • 5.3 Finden Fach-/Schulpraktika statt?

    Fach- bzw. Schulpraktika sind aktuell unter besonderen Umständen möglich. Falls Praktika nicht in vollem Umfang oder gar nicht abgeleistet werden können, sollen sich die Studierenden bzgl. möglicher äquivalenter Veranstaltungen oder Umplanungen im Studienverlauf an das jeweilige Institut bzw. die Lehrperson wenden. Für Fragen rund um Schulpraktika steht außerdem die Leibniz School of Education sowohl Studierenden als auch Lehrenden beratend zur Seite (zur zentralen Praktikumsvergabe).

  • 5.4 Was ist bei der Planung von Exkursionen zu beachten?

    Gemäß Prüfungsordnung erforderliche Exkursionen sind unter Wahrung der entsprechend anzupassenden Hygienekonzepte möglich, wenn es ansonsten zu einer Verlängerung der Studienzeit führen könnte. Ein Hygienekonzept ist vorab mit der Arbeitssicherheit abzustimmen. Für die teilnehmenden Studierenden besteht eine Schnelltest-Pflicht - weitere Informationen dazu in FAQ 2.3. Alternativ muss eine vollständige Impfung oder Genesung nachgewiesen werden.

    Exkursionen ins Ausland unterliegen einer Einzelfallprüfung. Bitte richten Sie Ihren formlosen Antrag, dem ebenfalls ein mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit abzustimmendes Hygienekonzept beizufügen ist, an die Vizepräsidentin für Lehre und Studium (vpl@uni-hannover.de).

    Reisen in Virusvarianten- und Hochrisikogebiete werden grundsätzlich nicht genehmigt.

  • 5.5 Finden Sprachkurse und Beratungen des Leibniz Language Centre statt?

    Ja, es finden semesterbegleitende Kurse, Blockkurse, Tandem- und Schreibberatungen sowie Deutsch-Intensivkurse und Deutsch-Prüfungen statt. Alle Angebote sind in Präsenz geplant.

    Die Online-Einstufungstests für Deutsch, Englisch und Spanisch und die Anmeldezeiten bleiben bestehen, auch die Beratungswoche findet (online) statt (Informationen auf https://www.llc.uni-hannover.de). Für die "Bevorzugte Kursanmeldung" gibt es ein Online-Verfahren (ausfüllbare pdf-Datei), das auf der Webseite des Leibniz Language Centre erklärt wird.

    Das LLC versucht, den Studierenden Möglichkeiten zu bieten, nicht nur ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, sondern auch in den Kursangeboten wie bisher ECTS-Punkte zu erwerben. Es ist dabei möglich, dass die Prüfungsleistungen geändert werden; Informationen hierzu gibt es rechtzeitig vor Kursbeginn auf der LLC-Webseite und in den Modulbeschreibungen.

  • 5.6 Können Leistungspunkte im Bereich Schlüsselkompetenzen erworben werden?

    Ja, die ZQS/Schlüsselkompetenzen bietet Seminare mit Leistungspunkten im Präsenz-, Online- und Blended-Learning-Format an. Eine Übersicht über die Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

    Studierende und Mitarbeitende der Studiengänge können sich bei Fragen zum Seminarprogramm an das Team der ZQS/Schlüsselkompetenzen wenden.

    Darüber hinaus können im Rahmen von Praxisprogrammen Leistungspunkte im Bereich Schlüsselkompetenzen erworben werden. Eine Übersicht der Programme finden Sie hier.

6. Prüfungen

  • 6.1 Rechtliches zu Online-Klausuren

    Durch die Umstellung von Präsenz- auf Online-Klausuren ergeben sich zahlreiche rechtliche Fragen – einen Überblick erhalten Sie in dieser Zusammenstellung rechtlicher Fragen und Antworten.

    Handreichungen zu den Aufsichtsprüfungen als elektronischen Fernprüfungen finden sich hier.

  • 6.1.1 Was gilt, wenn ich mich in Quarantäne befinde oder aus persönlichen Gründen nicht zu einer Präsenzprüfung erscheinen kann?

    Wenn ein/e zu Prüfende/r an einer Präsenzprüfung nicht teilnehmen kann, weil sie/er sich in Quarantäne aufgrund einer eigenen Corona-Erkrankung oder der Corona-Erkrankung einer Kontaktperson befindet, so ist dies als Rücktritt gem. § 15 MPO zu werten. Es gelten die gleichen rechtlichen Grundsätze wie bei anderen eigenen Erkrankungen bzw. anderen persönlichen Gründe (z. B. Erkrankungen Familienmitglieder, Reisebeschränkungen). Die Prüfung wird in solchen Fällen gem. § 15 MPO nicht als Versuch gewertet. Eine erneute Teilnahmemöglichkeit an der betreffenden Prüfung kann erst am nächsten regulären Prüfungstermin stattfinden. Ein Anspruch auf das Anbieten einer alternativen Online-Prüfung statt einer Präsenzprüfung besteht nicht.

  • 6.1.2 Was gilt für Härtefallregelungen bzw. Nachteilsausgleiche (§ 16 der MPO)?

    Alle Gründe, die im Fall einer Antragstellung geltend gemacht werden und nicht auf einer (eigenen) Erkrankung basieren, müssen ein erhebliches Gewicht haben, damit die Nachteilsausgleichsregelung angewendet werden kann. Der Antrag muss einer Einzelfallprüfung unterzogen werden, deren Anwendung gut begründet sein muss. Es gilt der Gleichheitsgrundsatz, eine Ausnahmeregelung ist nicht ohne Nachweis der besonderen Härte zu gewähren.

    Wenn ein Arzt attestiert, dass eine Studierende/ein Studierender krankheitsbedingt keine Maske tragen darf, muss dieser/diesem die Möglichkeit der Ableistung einer Klausur ohne Maske eingeräumt werden. Hier sind Räumlichkeiten der LUH vorzuhalten, die nach Maßgabe der geltenden Hygienevorschriften auszustatten sind.

  • 6.2 Finden aktuell Prüfungen statt?

    Die Prüfungsphase des Sommersemesters 2021 hat am 25. Juli 2021 begonnen. Die Lehrenden sind gebeten, auch für diese Phase möglichst viele Prüfungen auf Online-Formate umzustellen.

    Bitte informieren Sie sich auch auf der Website Ihrer jeweiligen Fakultät.

  • 6.2.1 Welche Hygieneregeln gelten bei Prüfungen?

    In den Präsenzprüfungen besteht die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder einer FFP2-Maske. Ohne entsprechende Maske ist eine Teilnahme an einer Präsenzprüfung nicht möglich. Diese Prüfungen dürfen maximal zwei Stunden dauern (Schreibzeit).

    Die Studierenden werden gebeten, sich vor Präsenzprüfungen testen zu lassen und nur mit negativem Testergebnis an Prüfungen teilzunehmen. Geimpfte und genesene Studierende sind von diesem Appell ausgenommen.

    Es gilt das Hygienekonzept für Klausuren und mündliche Prüfungen. Weitere Informationen finden Sie in FAQ-Kapitel 2.

    Eine Handreichung für Aufsichtsführende bei Präsenzklausurenfinden Sie hier.

  • 6.2.2 Wie kann ich mich für Prüfungen anmelden?

    Informationen zu den Melde- und Prüfungszeiträumen finden Sie auf den Seiten des Akademischen Prüfungsamtes

  • 6.2.3 Darf ich für Präsenzklausuren anreisen?

    Auf Basis Ihres Status als Studierende/r der LUH dürfen Sie an Prüfungen teilnehmen und dazu nach Hannover an die LUH anreisen, sofern Sie keine Krankheitssymptome aufweisen (s. dazu FAQ 1.2, 2.2). Die Anreise zu einer Präsenzklausur gilt nicht als private Reise und fällt nicht unter die Kontaktbeschränkungen, die für den privaten Bereich gelten.

    Augenblicklich lässt die Situation im öffentlichen Nah- und Fernverkehr auch angesichts voll aufrecht erhaltener Fahrpläne eine An- und Abreise zu Prüfungsterminen zu.

  • 6.2.4 Dürfen Prüfende die Prüfungsformen verändern?

    Wenn es möglich und sinnvoll ist, sollen Prüfende die ursprünglich vorgesehene Prüfungsform der Präsenzklausur abwandeln, sofern dies im Rahmen der in der Prüfungsordnung vorgesehenen Prüfungsformen möglich ist. Der Bearbeitungszeitraum ist dabei genau festzulegen.

    Im Zuge der Verabschiedung einer Rahmenprüfungsordnung zur Abmilderung der COVID-19-Auswirkungen auf Lehre und Studium konnten und können Fakultäten bzw. Prüfungsausschüsse Prüfungsformen ändern, sofern dies im Rahmen der in der Prüfungsordnung vorgesehenen Prüfungsformen möglich ist. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrem zuständigen Studiendekanat, ob es eine Alternative zur Präsenzklausur gibt.

  • 6.2.5 Was gilt für schriftliche Studien- und Prüfungsleistungen?

    Sollten Studien- und Prüfungsleistungen aufgrund der Einschränkungen im Lehrbetrieb (z.B. Arbeit in Laboren) nicht abgeschlossen werden können, gilt dies nicht als Fehlversuch. Betroffene Studierende wenden sich an ihr jeweiliges Institut bzw. die Lehrenden, um genaue zeitliche und organisatorische Absprachen zu treffen.

    Sollten Studierende eine angefangene Prüfungsleistung trotz Fristverlängerung abbrechen wollen, entscheidet der jeweilige Prüfungsausschuss über den Einzelfall.

    Die Themenausgabe für noch nicht begonnene schriftliche Prüfungsleistungen kann durch die Prüfenden unter Nennung des Themas, Datum der Ausgabe und Datum der Abgabe – ebenso wie die Bestätigung der Ausgabe durch den/die Studierende – per E-Mail erfolgen.

  • 6.2.6 In meinem Bachelor-/Mastermodul ist als Prüfungsleistung eine Präsentation vorgesehen. Gibt es eine alternative Prüfungsform?

    Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Prüfer / Ihrer Prüferin in Verbindung, um ggf. Alternativprüfungen durchzuführen.

  • 6.2.7 Ändern sich die Korrekturfristen?

    Aufgrund der aktuellen Herausforderungen für Prüfungen und der Online-Lehre können sich die Korrekturfristen für Prüfungs- und Studienleistungen verlängern.

    Prüfende verständigen sich darüber in den Instituten und haben dabei im Blick, dass Studierende bei außeruniversitär gesetzten Fristen für Leistungsnachweise (BAföG, Stipendien, Jobangebote) auf Benotungen angewiesen sind.

    Studierende, die auf die Korrektur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt angewiesen sein, teilen dies der Lehrperson mit und machen ihre Situation transparent.

  • 6.2.8 Können Klausureinsichten durchgeführt werden?

    Klausureinsichten sind möglich, wenn dabei die Hygieneregeln, die für die Klausurdurchführung gelten (siehe FAQ 2.1), entsprechend zur Anwendung kommen.

  • 6.3 Welche Auswirkungen ergeben sich für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten?

    Das Präsidium empfiehlt, orientiert an den jeweiligen Gegebenheiten der Fakultäten, eine pauschale Fristverlängerung so rasch wie möglich einzuführen. Empfohlen wird eine Pauschalverlängerung im Umfang von rund einem Drittel der vorgesehenen Bearbeitungszeit. Das Präsidium stellt zudem auch anheim, die Fristen für die Bearbeitung von Hausarbeiten entsprechend angemessen zu verlängern. Bezüglich der für Sie maßgeblichen Fristverlängerung setzen Sie sich bitte mit Ihrer zuständigen Studiengangskoordinatorin oder dem Studiengangskoordinator Ihrer Fakultät in Verbindung.

    Über weitere Verlängerungen der Bearbeitungszeit für Abschlussarbeiten entscheidet der Prüfungsausschuss in Einzelfällen auf individuellen Antrag. Setzen Sie sich bitte hierzu mit Ihrem zuständigen Prüfungsausschuss in Verbindung.

    Die Abgabe der Abschlussarbeit erfolgt grundsätzlich elektronisch, z.B. per E-Mail an die Prüfenden. Klären Sie bitte mit dem Prüfenden die Detailfragen und inwieweit eine Papierversion erforderlich und gewünscht ist. Sollte eine zusätzliche Papierversion seitens der Prüfenden gewünscht werden oder erforderlich sein, muss sichergestellt sein, dass die elektronische Version und eine später abgegebene Papierversion identisch sind. Wird eine nachgereichte Papierversion über den Postversand vorgelegt, sollte das fristgerechte Absenden der Arbeit förmlich bescheinigt werden.

    Studierende, die bei der Abschlussarbeit auf Experimente, Labormessungen und weitere Datenerhebungen angewiesen sind und diese aktuell nicht in der geplanten Form durchführen können, halten individuell Rücksprache mit ihren Prüfenden, um beispielsweise über eine thematische Anpassung der Arbeit zu beraten.

    Dies gilt gleichermaßen für geplante und noch nicht begonnene Abschlussarbeiten.

  • 6.3.1 Ich möchte meine Abschlussarbeit anmelden. Was ist zu beachten?

    Die Anmeldung zur Abschlussarbeit kann grundsätzlich per E-Mail erfolgen. Achten Sie bitte darauf, dass der Beginn Ihrer Bearbeitungszeit erfasst ist. Senden Sie den von der Prüferin / vom Prüfer bestätigten Antrag mit dem ausgegebenen Thema an den zuständigen Sachbearbeitenden des Akademischen Prüfungsamtes per E-Mail als pdf-Anhang und postalisch.

  • 6.4 Finden Disputationen im Rahmen von Promotionen statt?

    Die Forschungsdekanate und Promotionskommissionen sind angehalten, für die an der jeweiligen Fakultät laufenden Promotionsverfahren Regelungen zu treffen. 

7. Einschreibung und Rückmeldung

8. Internationales

  • 8.1 Findet internationale Mobilität statt?

    Mobilitäten nach Hannover und von Hannover ins Ausland können unter Einhaltung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes stattfinden.  In Corona-Risikogebiete darf nicht gefahren werden. Auslandsdienstreisen bedürfen einer gesonderten Genehmigung durch die Hochschulleitung.

    Personen aus Corona-Risikogebieten, die nach Hannover kommen, müssen sich an die vorgeschriebenen Einreiseregeln halten und den Fall einer Quarantäne bei ihrer Planung berücksichtigen (siehe FAQ 8.3.3).

  • 8.2 Auslandsaufenthalte von LUH-Studierenden und -Beschäftigten

    Weitere Informationen und Beratung erhalten Studierende und Beschäftigte, die sich aktuell für Studienaufenthalte oder Praktika im Ausland aufhalten oder Auslandsaufenthalte geplant haben, im Hochschulbüro für Internationales.

    Bitte nehmen Sie zu allen Fragen per Telefon oder E-Mail Kontakt mit der jeweiligen Ansprechperson des Hochschulbüros für Internationales auf. Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich an: internationaloffice@uni-hannover.de oder Telefon: +49 511-762 2548.

    Bei Fragen zu Erasmus+ Praktika wenden Sie sich bitte an das Büro für EU-Auslandspraktika.

  • 8.2.1 Kann ich mein Erasmus-Auslandssemester vorerst virtuell beginnen, wenn meine Gasthochschule den Lehrbetrieb mithilfe von Online-Kursen aufrechterhält?

    Vorausgesetzt, von der Gasteinrichtung werden Kurse angeboten, die zur Erreichung der Lernziele beitragen, kann virtuelle Mobilität im Erasmus-Programm durchgeführt werden.

    Bereits zu Beginn des virtuellen Zeitraums werden Lizenzen für den Online Linguistic Support (OLS) zur Verfügung stehen, damit Sie Ihre Sprachkenntnisse weiterentwickeln können und sich bestmöglich auf Ihre virtuelle wie auch physische Mobilität vorbereiten können.

    Da während der virtuellen Phase der Mobilität im Heimatland keine auslandsbedingten Mehrkosten anfallen, erfolgt keine finanzielle Förderung für diesen Zeitraum. Sobald die physische Mobilitätsphase beginnt, d.h. mit der Ankunft im Gastland, können Sie den regulären Zuschuss für den Auslandsaufenthalt erhalten.

  • 8.2.2 Ich bin im Rahmen von Erasmus+ im Ausland, aber meine Kurse wurden abgesagt, weil die Gasthochschule geschlossen wurde. Ich habe dennoch beschlossen, im Ausland zu bleiben. Kann ich mein Erasmus-Stipendium behalten?

    Wenn Sie im Zielland bleiben und:

    a) noch immer Ausgaben haben, die direkt und ausschließlich mit Ihrem Aufenthalt in diesem Land verbunden sind, wie Miete und Strom etc.

    und/oder
    b) Sie an virtuellen Lernformaten teilnehmen (wenn die Einrichtung im Zielland diese als Alternative zu den ursprünglich geplanten Aktivitäten zur Verfügung gestellt hat), können Sie Ihren Zuschuss behalten.

    Darüber hinaus können Sie möglicherweise einen (geringeren) zusätzlichen Zuschuss erhalten, um den zusätzlichen Zeitraum abzudecken, den Sie aufgrund des Covid-19-Ausbruchs im Ausland verbringen müssen und der über Ihre ursprüngliche Planung hinausgeht.

    Für nähere Informationen wenden Sie sich an den Erasmus-Hochschulkoordinator Andree Klann, E-Mail andree.klann@zuv.uni-hannover.de .

  • 8.3 Internationale Studierende in Hannover

    Weitere Informationen und Beratung erhalten internationale Studierende, die sich aktuell in Hannover aufhalten oder einen Aufenthalt in Hannover geplant haben, im Hochschulbüro für Internationales. Bitte nehmen Sie zu allen Fragen per Telefon oder E-Mail Kontakt mit der jeweiligen Ansprechperson des Hochschulbüros für Internationales auf. Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich an: internationaloffice@uni-hannover.de oder Telefon: +49 511-762 2548.

  • 8.3.1 Wie kann ich meine Aufenthaltsberechtigung verlängern?

    Die Ausländerbehörde und die Einbürgerungsbehörde im HannoverServiceCenter (HSC) am Schützenplatz 1 sind für den Kundenverkehr ohne Termin geschlossen. Anliegen werden vorrangig telefonisch, postalisch oder per E-Mail bearbeitet. Die Terminvereinbarung kann telefonisch unter 0511/168 32 33 7 oder per E-Mail an 32.33.7@hannover-stadt.de erfolgen.

    Für Personen, die ihre DSH-Prüfung bereits geschrieben haben, jetzt aber ihre mündliche Prüfung nicht mehr absolvieren können: Unter Vorlage eines entsprechenden Nachweises wird das für die Aufenthaltsberechtigung "nicht negativ ausgelegt".

    Weitere Informationen

  • 8.3.2 Ich möchte aus dem Ausland nach Hannover anreisen – ist das prinzipiell möglich?

    Nach Angaben des Bundesministeriums des Inneren sind Einreisen zum Zweck der Aufnahme eines Studiums sowie Studienaufenthalte für einzelne Semester möglich. Dies ist mit entsprechendem Zulassungsbescheid der Hochschule nachzuweisen. Ein Nachweis der Präsenzpflicht ist demnach nicht erforderlich.

    Die Entscheidung, ob Studierende oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland nach Hannover anreisen, liegt in deren Eigenverantwortung bzw. ist abhängig von den geltenden behördlichen Bestimmungen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt zu den Modalitäten bei einer Einreise nach Deutschland auf den Webseiten des Auswärtigen Amts sowie über die aktuellen Einreisebestimmungen für Ihr Land nach Deutschland bei der jeweiligen Deutschen Botschaft/Konsulat in Ihrem Heimatland. Beachten Sie hierbei auch das Beförderungsverbot für Reisende aus Virusvarianten-Gebieten. In vielen Fällen gilt derzeit zudem eine häusliche Quarantäne für Personen, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen (siehe FAQ 8.3.3).

  • 8.3.3 Was muss ich beachten, wenn ich nach Deutschland einreise?

    Es gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes (PDF).

    Die wichtigsten Regelungen im Überblick (für Begriffsdefinitionen, Ausnahmen und detaillierte Regelungen, lesen Sie bitte die oben verlinkte Verordnung):

    Grundsätzlich müssen alle Einreisenden ab zwölf Jahren über einen negativen Testnachweis, einen Genesenen-Nachweis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung verfügen - unabhängig davon, von wo aus und auf welchem Weg sie einreisen. Eine Übersicht der in Deutschland anerkannten Impfstoffe bietet das Paul-Ehrlich-Institut. Für Informationen zum Nachweis einer vollständigen Impfung beachten Sie auch FAQ 1.3.

    Reisende, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen vor Einreise nach Deutschland ein digitales Einreiseformular ausfüllen. Hierbei erfolgt automatisch eine Weitergabe der Daten an das zuständige Gesundheitsamt.

    Außerdem bestehen weitergehende Test- und Quarantäne-Pflichten für Einreisende aus Ländern der beiden Kategorien Hochrisiko- und Virusvariantengebiete. Relevant ist jeweils der Status des Landes bzw. der Region zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland.

    1) Hochrisikogebiete

    • Bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet muss bei der Einreise ein negatives Testergebnis mitgeführt werden.
    • Wer über einen Genesenen- oder Impfnachweis verfügt, muss bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorweisen.
    • Prinzipiell müssen sich Einreisende aus Hochrisikogebieten für zehn Tage in Quarantäne begeben. Diese Pflicht entfällt für geimpfte und genesene Personen bzw. sie endet, sobald die Betroffenen über das Einreiseportal www.einreiseanmeldung.de einen negativen Testnachweis an die zuständige Behörde übermitteln. Eine Testung zur frühzeitigen Beendigung der Quarantäne ist jedoch frühestens fünf Tage nach der Einreise möglich.

    2) Virusvarianten-Gebiete

    • Für Virusvarianten-Gebiete besteht ein Beförderungsverbot: Beförderungsunternehmen, z.B. Flug- oder Bahngesellschaften, dürfen keine Personen aus den betroffenen Ländern nach Deutschland befördern. Die Beförderung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen möglich, insbesondere für Personen mit Wohnsitz und bestehendem Aufenthaltsrecht in Deutschland.
    • Bei der Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet muss bei der Einreise ein negatives Testergebnis mitgeführt werden. Ein Impf- bzw. Genesenen-Nachweis kann diesen Test nicht ersetzen.
    • Es muss nach Einreise eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Es gibt keine Ausnahmen für Genesene oder Getestete, und die Quarantäne kann nicht verkürzt werden. Die Quarantäne-Pflicht entfällt für Geimpfte nur dann, wenn der Impfstoff als hinreichend wirksam gegen die Virusvariante anerkannt ist (siehe Paul-Ehrlich-Institut).


    Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der bei der Einreise maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

    Weitere Informationen zur Unterscheidung der Kategorien, zu den betroffenen Ländern sowie zu den Test- und Quarantänepflichten beim Robert Koch Institut

    Weitere Informationen in den FAQ des Landes Niedersachsen

    Tests (z.B. zur vorzeitigen Beendigung einer Quarantäne) können derzeit in Hannover in der Regel bei Hausärzten oder in Infektionspraxen sowie bei privaten Anbietern durchgeführt werden. Übersicht der Testzentren in der Stadt und der Region Hannover

    Studierenden, die in ein Wohnheim des Studentenwerks einziehen, müssen berücksichtigen, dass der Einzug im Wohnheim nur beim Vorzeigen eines negativen Corona-Tests, eines Geimpft- oder Genesenennachweises möglich ist.

    Wenn eine Quarantäne eingehalten werden muss, kann das Hochschulbüro für Internationales keine Versorgung gewährleisten.

  • 8.3.4 Wie erhalte ich einen Nachweis, dass ich die 3G-Regelung erfülle?

    Informationen zum Nachweis einer Impfung, Genesung oder Testung gibt es in der Mail des Präsidenten an die internationalen Studierenden

    Eine Übersicht über Apotheken in Hannover, die digitale Zertifikate ausstellen für Impfungen oder Genesungen, die im Ausland nachgewiesen sind, finden Sie hier.

  • 8.3.5 Kann ich in den Semesterferien in mein Heimatland reisen?

    Die Entscheidung, ob internationale Studierende, die bereits in Hannover sind, während der Semesterferien in ihr Heimatland reisen, liegt in deren Eigenverantwortung bzw. ist abhängig von den geltenden behördlichen Bestimmungen sowohl im Heimatland als auch in Deutschland. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Einreiseregelungen für Ihr Land beim Auswärtigen Amt Ihres Heimatlandes und bezüglich der Wiedereinreise nach Deutschland bei der Deutschen Botschaft/Konsulat in Ihrem Heimatland und auf den Webseiten des Auswärtigen Amts in Deutschland.

    Bitte bedenken Sie, dass sich die Lage (und damit auch die Reiserichtlinien) sowohl in Ihrem Heimatland als auch in Deutschland kurzfristig ändern und dadurch eine Rückkehr nach Deutschland erschwert werden kann.

    Darüber hinaus gilt in vielen Fällen derzeit eine häusliche Quarantäne für Personen, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen (siehe dazu FAQ 8.3.3). Eine Reise in Ihr Heimatland kann zudem Ihr Ansteckungsrisiko mit Covid 19 erhöhen. Bitte bedenken Sie auch dies bei Ihren Plänen und wägen Sie ab, ob eine Reise zu diesem Zeitpunkt notwendig ist.

  • 8.3.6 Meine DSH-Prüfung fällt aus. Kann ich mich trotzdem immatrikulieren?

    Leider ist eine Immatrikulation ohne vollständige Sprachnachweise rechtlich nicht erlaubt. 

    Falls Sie eine Verlängerung Ihrer Zulassung beantragen möchten, wenden Sie sich bitte an das Team Admission. Die Ansprechpersonen für Ihren Studiengang finden Sie unter www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/dezernate/dezernat-6/i-amt/mitarbeit/

  • 8.3.7 Wie kann ich – trotz der geforderten sozialen Distanz – Kontakt mit anderen Studierenden knüpfen und wer hilft mir bei Fragen?

    Das Hochschulbüro für Internationales bietet zahlreiche Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten für internationale und lokale Studierende an. Aufgrund der Kontakteinschränkungen finden diese Angebote derzeit nur online statt. Sollten es die Lockerungen erlauben, werden diese Schritt für Schritt wieder in die analoge Welt übertragen.

9. Forschung

  • 9.1 Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf Projekte aus, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden?

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat Regelungen getroffen, um ihre Förderung an die aktuelle Situation anzupassen und den Geförderten und Projektbeschäftigten Sicherheit zu geben. Dies betrifft unter anderem die Verlängerung von Bewilligungs- und Abrechnungszeiträumen sowie entstehende Mehrbedarfe. Weitere Informationen

  • 9.1.1 Was gilt für Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Fellows, die über die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert werden?

    Auch hierfür hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft Regelungen kommuniziert. Für Stipendiatinnen und Stipendiaten, die beispielsweise durch die Reisebeschränkungen ihre Auslandsaufenthalte nicht wie geplant antreten oder abschließen können, kann es eine Verlängerung und Überbrückungen von bis zu drei Monaten geben. Zusätzlich entstehende Kosten für Fellows können als Projektausgabe abgerechnet werden. Weitere Informationen

  • 9.2 Welche Regelungen gibt es bei Projekten, die unter dem EU-Programm Horizon 2020 gefördert werden?

    Sollte es aufgrund der aktuellen Situation zu Problemen bei der Projektdurchführung kommen, gilt es in erster Instanz, das Gespräch mit der für das Projekt zuständigen Ansprechperson bei der Kommission (Project Officer) zu suchen. So können einzelfallabhängig bspw. Fristverlängerungen, Umstrukturierungen der Projektplanung oder nötige Mittelverschiebungen diskutiert werden.

    Die Europäische Kommission hat angekündigt, Projekten eine möglichst große Flexibilität bei der Durchführung ihres Forschungsvorhabens zu ermöglichen. Hierunter fallen:

    • Kostenneutrale Projektverlängerungen um bis zu 6 Monate
    • Verschiebung von Deadlines zur Einreichung von Deliverables und Berichten
    • Anpassung von Projekt-Zeitplänen und Tasks

    In begründeten Fällen kann zudem die im Fördervertrag vorhandene „Force majeure“-Klausel (Höhere Gewalt) Anwendung finden. Diese tritt ein, wenn aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, die außerhalb des Wirkungsgrades des Mittelempfängers liegen, Projektpflichten nicht erfüllt werden können (bspw. bei Stornokosten einer nicht angetretenen Reise). Auch hier gilt es, die Anwendbarkeit im Einzelfall mit der bzw. dem für das Projekt zuständigen Project Officer zu besprechen.

    Nach aktuellem Stand gilt jedoch grundsätzlich, dass die maximale Projektfördersumme („maximum grant amount“) nicht erhöht werden kann.

    Weitere Informationen finden sich in den regelmäßig aktualisierten FAQ der Europäischen Kommission.

    Ansprechpartnerinnen im EU-Hochschulbüro der LUH:

    Elke Buchholz (elke.buchholz@zuv.uni-hannover.de)
    Gina Di Dio (gina.didio@zuv.uni-hannover.de)

  • 9.3 Was gilt für Projekte, die über das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden? Gibt es Fristverlängerungen für aktuelle Ausschreibungen des Bundes?

    Sollte es aufgrund der aktuellen Situation zu Problemen bei der Projektdurchführung kommen, sollten Sie das Gespräch mit dem für das Projekt zuständigen Projektträger suchen.

    Inwiefern die aktuelle Situation in einer Ausschreibung berücksichtigt wird, können Sie der jeweiligen Bekanntmachung auf den Seiten der Förderberatung des Bundes entnehmen. 

  • 9.4 Welche Regelungen gibt es bei Projekten, die vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert werden?

    Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat folgende Regelungen getroffen:

    Die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, wird auf Antrag per E-Mail verlängert.

    Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich nun verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden.

    Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollen nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.

10. Veranstaltungen

ANSPRECHPERSONEN AN DER LUH

Leitung Kommunikation und Marketing / Pressesprecherin der LUH

Mechtild Freiin von Münchhausen
Mechtild Freiin von Münchhausen

Betriebsärztin

Dr. Ellen Aumüller
Dr. Ellen Aumüller

Bei arbeitsrechtlichen Fragen: Leitung des Dezernats Personal und Recht

Dr. Nicole Neuvians
Dr. Nicole Neuvians