Informationen zum Coronavirus

Der Krisenstab der Leibniz Universität Hannover beurteilt die aktuelle Lage zur Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und entscheidet, wie die LUH bestmöglich auf die Situation reagieren kann. Die Universitätsleitung informiert die Studierenden und Beschäftigten regelmäßig per E-Mail über die Maßnahmen und bittet sie, sich zusätzlich auf dem Laufenden zu halten: auf dieser Webseite über die Situation an der LUH und in den Medien über Regelungen, die für Deutschland, Niedersachsen und Hannover gelten.

Häufig gestellte Fragen

1. Hygieneregeln

  • 1.1 Muss ich an der LUH einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

    Nein, es besteht aktuell keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Gebäuden oder auf dem Gelände der LUH. Die Hochschulleitung ruft zum eigenverantwortlichen Handeln auf und appelliert – vor allem aus Solidarität mit vulnerablen Gruppen – dazu, weiterhin insbesondere überall dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo viele Menschen aufeinander treffen, keine Abstände eingehalten werden können oder schlecht gelüftet werden kann.

  • 1.2 Gibt es Vorlagen für Hinweisschilder, die genutzt werden können?
  • 1.3 Wie wird an der LUH mit Corona-Verdachtsfällen umgegangen?

    Personen mit Zeichen eines Atemwegsinfekts (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen) oder eines Allgemeininfekts mit Kopf- und Gliederschmerzen oder mit einer Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns sowie Personen mit Symptomen einer Magen-Darm-Entzündung mit Durchfall mit Verdacht auf eine SARS-CoV-2 Infektion, insbesondere nach einem vermutlichen Kontakt mit einer infizierten oder vermutlich infizierten Person, dürfen die Gebäude der LUH nicht betreten und sollten unverzüglich telefonischen Kontakt zum Hausarzt/zur Hausärztin aufnehmen und sich in ärztliche Behandlung begeben. Das Präsidium bittet im Fall eines positiven Testergebnisses um eine freiwillige gesonderte Meldung.

  • 1.4 Was passiert, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

    Die durch das Coronavirus hervorgerufene Erkrankung COVID-19 zählt nach dem Infektionsschutzgesetz zu den meldepflichtigen Krankheiten. Nach erfolgtem Abstrich durch eine Hausärztin/einen Hausarzt oder ein privates Testzentrum wird ein positives Testergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet. Die positiv getestete Person sollte sich unverzüglich selbst isolieren. Die Gebäude der LUH sollten nicht betreten werden.

    Das Präsidium bittet Mitarbeitende und Studierende in diesem Fall um eine freiwillige Benachrichtigung an die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de).

    Sollten Sie sich zwei Tage vor Symptombeginn bzw. zwei Tage vor Abstrichentnahme-Datum in der Leibniz Universität Hannover aufgehalten haben, befolgen Sie bitte die Anweisungen unter FAQ 1.4.1.

    Am 31. Januar 2023 endet die sogenannte „Absonderungsverordnung“ des Landes Niedersachsen in Hinblick auf COVID-19. Die Verordnung sah unter anderem die Pflicht zu einer fünftägigen Selbstisolation im Falle einer Erkrankung mit COVID-19 sowie die Pflicht zur Bestätigung bzw. Überprüfung eines positiven Selbst- oder Schnelltests mittels einer PCR-Testung vor. Sowohl die Pflicht zur Isolation nach positivem Selbsttest wie auch die Überprüfung per PCR-Testung enden am 31. Januar.

    Nichtsdestotrotz bittet das Präsidium eindringlich darum, sich im Falle Corona-typischer Symptome weiterhin selbst zu testen und bei einem positiven Testergebnis, welches die eigene Arbeitsfähigkeit nicht beeinflusst, trotzdem mit der/ dem Vorgesetzten die Möglichkeit des Homeoffice/ mobilen Arbeitens zu besprechen. Diese Zeiten sind auf das individuelle Kontingent des Homeoffice/ mobilen Arbeitens nicht anzurechnen. Ziel muss es sein, Kolleginnen und Kollegen und deren Umfelder vor einer Corona-Infektion zu schützen und die Arbeitsfähigkeit von Abteilungen zu sichern. Diese Empfehlung gilt ausdrücklich nicht nur für COVID-19-Erkrankungen, sondern auch für andere ansteckende Infektionskrankheiten.

  • 1.4.1 Wie ist vorzugehen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass sich eine auf SARS-CoV-2 positiv getestete Person bzw. eine an COVID-19 erkrankte Person in der Leibniz Universität aufgehalten hat?

    Das Präsidium bittet darum, dass die infizierte Person die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten (bei Beschäftigten) bzw. das Dezernat 6 Studentische und Akademische Angelegenheiten (Frau Lena Schulz lena.schulz@zuv.uni-hannover.de) (bei Studierenden) informiert, damit intern ohne Zeitverzug eine Information von Kontaktpersonen erfolgen kann. Bitte setzen Sie die Betriebsärztin Dr. Ellen Aumüller (betriebsarzt@zuv.uni-hannover.de) in Cc.

    Bitte geben Sie dabei folgende Informationen an:

    • Betreff der Mail: Meldung über SARS-CoV-2-Infektion
    • Ich wurde getestet am ...
    • Ich habe Symptome seit ...
    • Zwei Tage vor Symptombeginn/Abstrichentnahme habe ich mich von/bis in der Leibniz Universität aufgehalten/ an folgenden Veranstaltungen/Treffen teilgenommen (Titel, Uhrzeit Raum, Lehrperson/Mitarbeitende)
    • Matrikelnummer und LUH-ID (Studierende)
    • Folgende Hygiene- und Abstandsregeln galten/wurden eingehalten (mindestens 1,5 Meter Abstand, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes usw.)
       

    Sobald das Dezernat 6 (Lena Schulz) in Kenntnis gesetzt wurde, informiert das Dezernat 6 mit Einverständnis der infizierten Person die engen Kontaktpersonen.

    Um die Kontaktnachverfolgung zu beschleunigen, werden die Betroffenen zudem gebeten, selbstständig ihre engen Kontaktpersonen der letzten 48 Stunden zu informieren.

    Beschäftigte sollten bei einem positiven PCR-Test oder bei Einstufung als enge Kontaktperson sobald wie möglich ihre vorgesetzte Person informieren.

  • 1.4.2 Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer SARS-CoV-2-infizierten Person hatte?

    Enge Kontaktpersonen müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Es wird aber dringend empfohlen, Kontakte zu reduzieren, insbesondere mit älteren Menschen sowie Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf.

    In den fünf auf den Kontakt folgenden Tagen sollte täglich einen Antigen-Schnelltest durchgeführt werden.

    Weitere Maßnahmen siehe FAQ 1.4.1.

  • 1.4.3 Wie verhalte ich mich, wenn bei einer in meinem Haushalt lebenden Person Verdacht auf eine COVID-19-Infektion besteht, aber noch kein Testergebnis dieser Person vorliegt?

    Soweit bei Ihnen keine Symptome vorliegen und der Schnelltest negativ ist, kann die Tätigkeit an der LUH fortgesetzt werden. Auf eine strenge Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist zu achten. Die Zahl der Kontakte zu weiteren Personen sollte reduziert werden. Wenn möglich, ist das Verbleiben im Homeoffice bzw. in mobiler Arbeit für Beschäftigte die sicherste Lösung.

    Bei Auftreten von Symptomen oder bei positivem Schnelltest: siehe FAQ 1.4.1.

  • 1.5 Erhalten Beschäftigte kostenfreie Schnelltests?

    Die LUH ist auf die Bereitstellung von kostenfreien Schnelltests durch das Land Niedersachsen angewiesen. Die zur Verfügung gestellten Testkits werden über den Vorgesetzten/die Vorgesetzte an Beschäftigte verteilt.

    Fällt der Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2 positiv aus, gehen Sie wie in FAQ 1.4 beschrieben vor.

    Personen mit positivem Testergebnis sollten die Gebäude der LUH nicht betreten.

  • 1.6 Wo kann ich mich impfen lassen?

    Möglichkeiten sich impfen zu lassen, bestehen aktuell vor allem bei Hausärztinnen / Hausärzten.

  • 1.6.1 Zählt die Wahrnehmung eines Impftermins als Arbeitszeit?

    Ja, die Wahrnehmung eines Impftermins zählt als Arbeitszeit.

2. Lehrbetrieb und Veranstaltungen

  • 2.1 Wie läuft die Lehre im Wintersemester 2022/23?

    Das Wintersemester 2022/23 soll in Präsenz stattfinden. Die Lehrenden sind wiederum nachdrücklich darum gebeten, zusätzlich zur Präsenzlehre die Möglichkeiten des Streamings, der Hybridlehre, des Einsatzes von Vorlesungsaufzeichnungen aus den vorherigen Semestern oder andere denkbare Alternativformate zu nutzen. Das Präsidium schlägt mit Blick auf die aktuelle Energienotlage vor, den Lehrbetrieb, wo machbar und unter den Rahmenbedingungen der Pandemie möglich, noch stärker zu bündeln und mit entsprechendem Ausgleich auch auf die Tagesrandzeiten und den Samstag mit auszuweichen.

    Lehre grundsätzlich in Präsenz durchzuführen, ist als verbindliche Vorgabe des Präsidiums zu verstehen, die sich darauf begründet, für die Studierendenschaft ein studierbares Angebot zu ermöglichen.

    Reine Online-Formate sind damit weiterhin grundsätzlich möglich, sie dürfen aber den Präsenz-Studienbetrieb nicht beeinträchtigen. Sollten Formate hochschuldidaktisch begründet online geplant sein, dann ist darauf zu achten, dass diese so umgesetzt werden, dass eine Teilnahme für die Studierenden auch mit anschließenden Präsenzveranstaltungen organisatorisch leistbar bleibt. Die Durchführung von Online-Veranstaltungen bedarf grundsätzlich der Genehmigung durch die jeweilige Fakultätsleitung.

    Weitere Antworten im Dokument "Auf dem Weg zur Präsenzlehre 2.0".

  • 2.2 Finden Veranstaltungen an der LUH statt?

    Veranstaltungen mit öffentlichkeitswirksamem Charakter mit externen Gästen (Empfänge, Lesungen, Tagungen etc.) dürfen in den Räumlichkeiten der LUH stattfinden.

  • 2.2.1 Was sollte ich beachten, wenn ich neue Verträge für Veranstaltungen abschließe?

    Aufgrund der Ungewissheit über die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf künftige Veranstaltungen, sollte beim Abschluss neuer Verträge mehr Rechtssicherheit für mögliche Veranstaltungsabsagen erzielt werden. Eine entsprechende Vertragsklausel kann im Referat für Alumni, Fundraising und Veranstaltungsmanagement angefragt werden.

Weiterführende Informationen zum Coronavirus

Ansprechpersonen an der LUH

Leitung Kommunikation und Marketing / Pressesprecherin der LUH

Mechtild Freiin von Münchhausen
Mechtild Freiin von Münchhausen

Betriebsärztin

Dr. Ellen Aumüller
Dr. Ellen Aumüller

Bei arbeitsrechtlichen Fragen: Leitung des Dezernats Personal und Recht

Dr. Nicole Neuvians
Dr. Nicole Neuvians