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Buchvorstellung und Vortrag zum nationalsozialistischen Unrecht an der Technischen Hochschule Hannover

Buchvorstellung und Vortrag zum nationalsozialistischen Unrecht an der Technischen Hochschule Hannover

Presseinformation vom

Publikation von Senatsarbeitsgruppe wird vorgestellt – Öffentlicher Vortrag zum Thema

Aus Anlass der neu erschienenen Publikation „Nationalsozialistische Unrechtsmaßnahmen an der Technischen Hochschule Hannover – Beeinträchtigungen und Begünstigungen von 1933 bis 1945“ lädt die Leibniz Universität Hannover zu zwei Veranstaltungen ein:

 

Hochschulöffentliche Präsentation

Mitglieder und Angehörige der Universität, Studierende und interessierte Medienvertreterinnen und –vertreter sind zur Präsentation des Buches am Mittwoch, 16. November 2016 (Buß- und Bettag) um 14 Uhr in den Lichthof des Welfenschlosses (Hauptgebäude der Universität), Welfengarten 1, 30167 Hannover, eingeladen. Neben Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover, werden der Vorsitzende der AG Titel und Senatssprecher Prof. Dr. Holger Butenschön sowie Prof. Dr. Hans-Peter Bull, juristischer Gutachter für den Teil „Begünstigungen“ sprechen. Pressevertreterinnen und -vertreter werden um Anmeldung unter kommunikation@uni-hannover.de gebeten.

Öffentlicher Vortrag

Eine zweite Veranstaltung am Donnerstag, 17. November 2016, richtet sich an die Öffentlichkeit. Alle Interessierten sind um 18.30 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Michele Barricelli (Ludwig-Maximilians-Universität München, ehem. Leibniz Universität Hannover, Historisches Seminar) über die Publikation eingeladen. Der Titel lautet „Eine Universität und ihre Vergangenheit: Nationalsozialistisches Unrecht an der Technischen Hochschule Hannover von 1933 bis 1945“. Veranstaltungsort ist voraussichtlich ebenfalls der Lichthof der Leibniz Universität (bitte mögliche Ankündigung zur Raumänderung auf der Website www.uni-hannover.de beachten). Um Anmeldung unter kommunikation@uni-hannover.de wird gebeten.

Zum Hintergrund: In den vergangenen Jahren hat eine auf Anregung des Präsidiums und auf Beschluss des Senates eingerichtete Arbeitsgruppe die Verleihung und den Entzug von Titeln während der NS-Zeit an der Technischen Hochschule Hannover, der Vorgängerinstitution der Leibniz Universität, ausführlich aufgearbeitet. Das Ergebnis ist nun in einer Publikation des Imhof-Verlages herausgegeben worden. Das Buch enthält die redaktionell bearbeiteten Berichte, die die Arbeitsgruppe seit Ende 2011 in mehr als 40 Sitzungen samt Archiv- und Literaturrecherchen erarbeitet hat. Der erste Teil behandelt an der Hochschule erfolgte Beeinträchtigungen durch NS-Unrecht. Der zweite, mit größerem Aufwand recherchierte Teil behandelt Begünstigungen unterschiedlichster Art. Hier geht es um ungerechtfertigte Berufungen, Ernennungen sowie insbesondere NS-privilegierte Ehrungen.

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing und Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342, mobil unter +49 177 373 4026 oder per E-Mail unter kommunikation@uni-hannover.de gern zur Verfügung.