UniversitätAktuelles & PresseOnline aktuell
Nachricht der Hochschulleitung an die Beschäftigten der LUH

Nachricht der Hochschulleitung an die Beschäftigten der LUH

Lehre an der LUH – Weiteres Vorgehen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach intensiven Beratungen im Präsidium, im Krisenstab der LUH und mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultäten möchte ich Sie heute über das weitere Vorgehen bis Weihnachten informieren.

Berücksichtigend, dass unterschiedliche Erwartungshaltungen und unterschiedliche Grade der Besorgnis an uns herangetragen worden sind, haben wir – gemeinsam mit den Dekaninnen und Dekanen und Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Fakultäten sowie dem Krisenstab – zwei Szenarien für den Lehrbetrieb entwickelt, welche der Pandemiesituation unterschiedlich Rechnung tragen werden und ab sofort Anwendung finden.

Szenario A Warnstufe 2 (und weniger): Präsenzlehre bis zum einschließlich 17. Dezember, verlängerte Weihnachtspause bis zum einschließlich 9. Januar 2022

Das Szenario A basiert auf der Annahme, dass in der Region Hannover die Warnstufe 2 nicht überschritten wird. In diesem Fall werden wir die Präsenzlehre bis zum einschließlich 17. Dezember fortsetzen, wie bisher unter der 3G-Regel. Das Präsidium bittet erneut nachdrücklich darum, zusätzlich zur Präsenzlehre die Möglichkeiten des Streamings, der Hybridlehre, des Einsatzes von Vorlesungsaufzeichnungen aus den vorherigen Semestern oder andere denkbare Alternativformate (z.B. Lektüreaufgaben gekoppelt mit Besprechungsstunden online) produktiv, wo immer möglich, zu nutzen.

Ab dem 18. Dezember geht die LUH im Lehrebereich in eine verlängerte Weihnachtspause bis zum einschließlich 9. Januar 2022, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, mit ausreichend Abstand und „selbstgewählter Quarantäne“ Weihnachten mit ihren Familien und Freunden so unbeschwert wie möglich verleben zu können. In der Weihnachtspause finden keine Präsenzlehre und auch keine Onlinelehre statt. Die Lehrenden sind gebeten, sorgsam zu prüfen, ob Praktika oder andere Lehrinhalte, die sich sonst studienzeitverlängernd auswirken, unabdingbar geleistet werden müssen oder es andere Formen der Leistungserbringung gibt.

Die verlängerte Weihnachtspause führt dazu, dass Lehrinhalte in die übrige Vorlesungszeit mit inkludiert werden müssen.

Im Falle von Szenario A werden wir Sie am 6. Januar 2022 darüber informieren, wie es nach der Weihnachtspause weitergehen wird.

 

Szenario B Warnstufe 3: Mit Erreichen der Warnstufe 3 geht die LUH komplett und unverzüglich in die Onlinelehre, Weihnachtsunterbrechung wie geplant 23. Dezember bis einschließlich 5. Januar 2022

Zurzeit befindet sich die Region Hannover in der Warnstufe 2. Das Erreichen der Warnstufe 3 in den kommenden Tagen ist jedoch möglich. Da die Indikatoren für den Wechsel in die nächst höhere Stufe an fünf aufeinander folgenden Werktagen überschritten sein müssen, wird das Erreichen von Warnstufe 3 uns nicht vollkommen unmittelbar treffen.

Bei Warnstufe 3 geht die LUH unmittelbar komplett in die Onlinelehre, unabhängig von Gruppengrößen oder Impfquoten in einzelnen Lehrveranstaltungen. In Präsenz werden, wie bereits aus den ersten Semestern Onlinelehre gelernt, nur Veranstaltungen stattfinden, deren Entfall sich studienzeitverlängernd auswirken könnte (Laborpraktika, praktische Übungen, Abschlussarbeiten). In Warnstufe 3 werden wir auch die studentischen Arbeitsplätze schließen müssen.

Eine Weihnachtspause findet über die ohnehin anberaumte Zeit hinaus nicht statt, da die Onlinelehre ausreichend Möglichkeiten zur „Absonderung“ bietet.

Im Fall des Wechsels in die Onlinelehre wird die LUH bis zum Ende der Vorlesungszeit bei dieser Lehrform bleiben. Eine Rückkehr in die Präsenz ist dann nicht geplant.

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html

Das Präsidium hofft sehr, mit diesen Szenarien ausreichend Transparenz und Handlungsklarheit zu bieten. Wir wünschen uns im Sinn unserer Studierenden, dass wir die Präsenzlehre bis Weihnachten fortsetzen werden und damit auch demonstrieren können, dass wir mit einer ausreichend hohen Impfquote, einem guten und bewährten Hygienekonzept und Regeln, an die sich alle Beteiligten halten, der Pandemie ein gutes Stück weit etwas entgegenzusetzen haben.

Daher an dieser Stelle noch einmal die eindringliche Bitte: Halten Sie sich an die verabredeten Regeln, achten Sie selbst auf das korrekte Tragen der Maske und fordern Sie Ihre Studierenden dazu auf, dieses ebenfalls zu tun. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal die dringliche Empfehlung aussprechen, FFP2-Masken anzuwenden, sie werden ohnehin in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gefordert.

Tragen Sie auch den Sorgen aller Beteiligten Rechnung und ermöglichen Sie Homeoffice in gutem Austausch mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Verpflichtung zum Angebot von Homeoffice, wo möglich, möchte ich noch einmal dringend in Erinnerung rufen. Bleiben Sie auch im Gespräch mit besorgten Studierenden und suchen Sie nach Lösungen, wo es geht. Herzlichen Dank dafür!

Bei Rückfragen oder Anregungen melden Sie sich bitte bei mir; ich stehe gern zum Austausch auch persönlich zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Volker Epping
Präsident