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Vier weitere Professuren aus dem Nachwuchspakt für die Leibniz Universität Hannover bewilligt

Vier weitere Professuren aus dem Nachwuchspakt für die Leibniz Universität Hannover bewilligt

Presseinformation vom

Tenure-Track-Programm fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

Ein weiterer Erfolg in der zweiten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Vier weitere Professuren sind an der Leibniz Universität Hannover (LUH) bewilligt worden. Damit werden insgesamt 25 Professuren aus dem so genannten Nachwuchspakt bewilligt, denn bereits in der ersten Runde 2017 konnte sich die Hochschule über 21 Professuren aus dem Programm freuen. Damit konnte die LUH alle beantragten und niedersachsenweit die meisten Professuren einwerben.

Deutsche Hochschulen konnten sich in einem wettbewerblichen Verfahren um die Förderung der Tenure-Track-Professuren bewerben. Tenure Track steht für zunächst befristete Professuren, die nach positiver Evaluation in eine Lebenszeitprofessur an der jeweiligen Hochschule überführt werden.

Mit dem Pakt sollen attraktive Karrierewege in der Wissenschaft für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler geschaffen werden. Der Bund stellt hierfür von 2017 bis 2032 in zwei Bewilligungsrunden bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Länder stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Insgesamt sollen 1.000 Professuren geschaffen werden.

In der zweiten Bewilligungsrunde wird mit der Wahl der vier eingereichten Tenure-Track-Professuren bewusst in die ganze Bandbreite der Fächer gegangen.

Konkret wurden Tenure-Track-Professuren mit folgender Ausrichtung bewilligt:

  • Innovative Methoden der Politikwissenschaften an der Philosophischen Fakultät
  • Innovationsmanagement in der BWL an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
  • Behaviourial Aspects of environmental Planning an der Fakultät für Architektur und Landschaft
  • Robotik in Bau und Umwelt Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Mithilfe der neuen Professuren und flankierenden Maßnahmen sollen die Karrierewege von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern besser planbar und familienfreundlicher gestaltet werden. Gleichzeitig will die Leibniz Universität ihr Forschungs- und Lehrprofil in besonders zukunftsfähigen Bereichen schärfen. Das bereits vorhandene gute Beratungs-und Qualifizierungs-System, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den unterschiedlichsten Phasen ihrer Karriere unterstützt und begleitet, wird weiter ausgebaut werden.

Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing und Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342 oder unter +49 177 3734026 sowie per E-Mail unter vonmuenchhausen@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.