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Wissenschafts- und Innovationssystem: Die nächste Ausbaustufe zünden

Wissenschafts- und Innovationssystem: Die nächste Ausbaustufe zünden

LUH ist als TU9-Mitglied beteiligt an Appell an Bund und Länder

Gemeinsam mit 23 deutschen Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaftsverbänden richtet TU9 mit der Stellungnahme "Wissenschafts- und Innovationssystem: Die nächste Aufbaustufe zünden" den Appell an die Bundes- und Landespolitik, jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen für unsere Gesellschaft - wie Gesundheit, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Mobilität, Energieversorgung, Digitalisierung oder Ernährung - zu schaffen.

Die Pandemie hat vor Augen geführt, wie wichtig Wissenschaft und Innovation für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sind. Hierfür sind sechs Handlungsfelder zentral:

  1. Forschung und Innovation prioritär behandeln
  2. Schneller, entschlossener und vernetzter handeln
  3. Talente gewinnen und exzellente Ausstattung sicherstellen
  4. Start-up-Förderung und Transfer vorantreiben
  5. Digitale Transformation voranbringen
  6. Forschung und Innovation zu Kernthemen der EU machen

"Wir müssen den Wissenschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig machen", so Prof. Dr. Wolfram Ressel, TU9-Präsident und Rektor der Universität Stuttgart. "Als Technische Universitäten fördern wir Forschung und Innovation in besonderem Maße, unterstützen Start-ups und Ausgründungen unserer Mitglieder. Um erfolgreich Innovationen zu fördern, müssen sich die Rahmenbedingungen nachhaltig verbessern: Neben einer sicheren Finanzierung bedarf es schneller, anpassungsfähiger und transparenterer Förderungsverfahren, damit Deutschland den Anschluss an andere Länder nicht verliert. Die Förderung und der Ausbau digitaler Strukturen sind sowohl für Forschung und Lehre als auch für Innovation unerlässlich."

Die Stellungahme ist hier zum Download verfügbar.

Über TU9

TU9 ist die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen, Technische Universität Berlin, Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Darmstadt, Technische Universität Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, Technische Universität München und Universität Stuttgart