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Gesellschaftliche Organisation von Arbeit: Entgrenzung und Subjektivierung (GE1-043P)
14 Feb
14. Februar 2019 16. Februar 2019
Workshop im Modul Einführung in die interdisziplinäre Arbeitswissenschaft

Gesellschaftliche Organisation von Arbeit: Entgrenzung und Subjektivierung (GE1-043P)

Ziele

Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmenden einen Überblick über neuere Entwicklungen der gesellschaftlichen Organisation von Arbeit zu geben. Es sollen Ansätze und Kriterien erarbeitet werden, mit denen die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Beschäftigten und auf die Anforderungen an eine menschengerechte Gestaltung von Arbeit kritisch reflektiert werden können.

Inhalt

  • Taylorismus und Fordismus als historischer Ausgangspunkt
  • Zum Verhältnis von Arbeit und Gesellschaft (Arbeitsteilung, Herrschaft, Milieus)
  • Das Konzept des Arbeitskraftunternehmers
  • Entgrenzung von Arbeit und Leben
  • Individualisierung und Subjektvierung von Arbeit
  • Herausforderungen für die Arbeitsgestaltung

Die Formen der Arbeit sowie die Nutzung von Arbeitskraft sind gesellschaftlich eingebettet und wandeln sich kontinuierlich. Zugleich ist die Arbeitswelt weit ausdifferenziert: Sie reicht von hochspezialisierter Industriearbeit bis hin zu industrieller Einfacharbeit, von wissensintensiver bis hin zu einfacher Dienstleistungsarbeit, befristete Projektverträge koexistieren mit großer Arbeitsplatzsicherheit (z.B. im öffentlichen Dienst).

Dabei ist die heutige Arbeit im Unterschied zur tayloristischen und fordistischen Arbeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt von einer Entgrenzung und Subjektivierung bis hin zur einer Selbstvermarktung und Selbstoptimierung.

Im Kurs werden die zugrunde liegenden Annahmen und Menschenbilder neuerer Entwicklungen der (gesellschaftlichen) Organisation von Arbeit in ihrer Kontinuität zu historischen Konzepten betrachtet (z.B. Taylorismus und Fordismus). Ebenso werden ihre neuen Qualitäten und Auswirkungen auf die Arbeitsgestaltung in den Blick genommen sowie die gesellschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen für ihre Entstehung. Die gewonnenen Erkenntnisse mit ihren im- und expliziten Handlungsaufforderungen und die zum Teil auch widersprüchlichen Auswirkungen auf die Situation der Beschäftigten werden dabei herausgearbeitet.

Referent/Referentin

Prof. Dr. Axel Haunschild, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft

Dr. Eva Clasen, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft

Nachweis für den Studienschwerpunkt GE1 - Einführung in die interdisziplinäre Arbeitswissenschaft

18 Plätze / 30 Stunden / Hannover / Bildungsurlaub / 400 (für Gäste 500 €)

Donnerstag, 14.02.2019 / 09:00 - 17:00 Uhr

Freitag, 15.02.2019 / 09:00 - 17:00 Uhr

Samstag, 16.02.2019 / 09:00 - 17:00 Uhr

Veranstalter

Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft

Termin

14. Februar 2019 16. Februar 2019
09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Anmeldefrist

05. Februar 2019

Kontakt

Sekretariat
Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft
Schloßwender Str. 7
30159 Hannover
Tel.: 0511/ 762 4846
Fax: 0511/ 762 3966
sekretariat@wa.uni-hannover.de

Ort

Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft
Geb.: 1208
Raum: C101
Nirwana
Schloßwender Str. 7
30159 Hannover
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