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Strategische Planung wissenschaftlicher Karrieren!?
19 Feb
19. Februar 2019
Lunch Talk

Strategische Planung wissenschaftlicher Karrieren!?

Das Personalentwicklungskonzept der Leibniz Universität Hannover sowie die Empfehlungen zahlreicher Wissenschaftsorganisationen sehen eine Postdoc-Zeit von nicht mehr als vier Jahren vor. Diese Zeit nach der Promotion kann genutzt werden für die Veröffentlichung der Dissertation und der Beendigung, Anbahnung und Durchführung neuer Projekte. Sie soll zugleich auch dazu dienen, sich zu orientieren und den weiteren wissenschaftlichen Karriereweg mit Anstellungen und/oder entsprechenden Förderinstrumenten anzubahnen. Danach sollten, so die Zielvorstellung, die Weichen gestellt sein und der Weg sollte eindeutig Richtung (erfolgreiche) Professur gehen.

Ist das allerdings realistisch? Und: ist das immer genau planbar? Was ist mit einer „strategischen Nutzung“ der Forschungsförderung und ihrer Instrumente wie etwa der Nachwuchsgruppenleitung oder der eigenen Stelle, wenn es für die meisten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler erst einmal darum geht, überhaupt eine Finanzierung zu sichern? Kann und soll die akademische Karriere strategisch geplant werden?

Dr. Janina Bahnemann ist Nachwuchsgruppenleiterin in der Technischen Chemie der Leibniz Universität. Sie berichtet von ihrem Werdegang, der sie nach der Promotion zunächst aus der universitären Arbeitswelt herausgeführt hat. Prof. Dr. Martin Zierold hat nach Stationen als Presse-sprecher eines Musikfestivals, als Geschäftsführer eines Graduiertenzentrums bereits die zweite Professur inne, an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Wie er dorthin gekommen, berichtet er ebenso wie er auch aus seiner Arbeit als Berater und Coach vom Verhältnis strategischer Karriereplanung und Zufällen in akademischen Karrieren.

In der sich anschließenden Diskussion wird gemeinsam diskutiert, ob und wie angesichts zahlreicher kontingente Faktoren eine akademische Karriere dennoch oder zumindest bis zu einem bestimmten Grad geplant werden kann – und wie Nachwuchsforschende sich angesichts von Kontingenzen und einer zunehmenden Differenzierung von Qualifikations- und Karrierewegen im wissenschaftlichen System verhalten können.

Da die Veranstaltung in der klassischen Mittagszeit stattfindet, ist das Mitbringen und Verzehren eigener Speisen ausdrücklich erlaubt und gewünscht.

Um Anmeldung unter graduiertenakademie@zuv.uni-hannover.de wird gebeten. Herzlichen Dank!

Referent/Referentin

Prof. Dr. Martin Zierold, Dr. Janina Bahnemann,

Veranstalter

Graduiertenakademie

Termin

19. Februar 2019
12:30 Uhr - 14:00 Uhr

Kontakt

Graduiertenakademie
graduiertenakademie@zuv.uni-hannover.de

Ort

Uni-Hauptgebäude
Geb.: 1101
Raum: C109
Welfengarten 1
30167 Hannover
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