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Die allgemeine Verklärung der Menschenrechte – Herausforderungen für ein kritisches Menschenrechtsbewusstsein
08 Jan
08. Januar 2020
»MITTWOCHS UM VIER«: VORTRAGSREIHE ZU SPRACHE, MIGRATION UND VIELFALT

Die allgemeine Verklärung der Menschenrechte – Herausforderungen für ein kritisches Menschenrechtsbewusstsein

Menschenrechte sind so etwas wie ein Fahnenwort unserer Zeit, auf das sich quasi alle politischen Kräfte positiv beziehen können. Der Vortrag diskutiert aktuelle empirische Befunde zum Stand des Menschenrechtsbewusstseins in Deutschland. Problematisiert wird, dass Bürgerinnen und Bürger einerseits Menschenrechte formal anerkennen, zugleich aber kaum in der Lage sind, lebensweltliche Handlungsimplikationen abzuleiten, wenn es konkret um offenen Rassismus und Diskriminierungen geht. Der Vortrag macht pädagogisch-politische Widerspruchslagen und Vereinnahmungsstrategien der Verwendung des Konzepts ›Menschenrechte‹ verständlich und formuliert Thesen und Herausforderungen für eine kritische(re) Menschenrechtsbildung.

Alle sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Referent/Referentin

Dr. Inken Heldt (Universität Kaiserlautern)

Inken Heldt ist Juniorprofessorin für Didaktik der Politischen Bildung an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Menschen- und Kinderrechte, der Transfer politikwissenschaftlicher Erkenntnis in die Gesellschaft sowie international vergleichende politische Bildung.

Veranstalter

Projekt LeibnizWerkstatt (Deutsches Seminar & Leibniz School of Education)

Termin

08. Januar 2020
16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Kontakt

Frau Radhika Natarajan
Leibniz School of Education
Lange Laube 32
30157 Hannover
radhika.natarajan@lehrerbildung.uni-hannover.de

Ort

Conti Hochhaus
Geb.: 1502
Raum: 103
Königsworther Platz 1
30167 Hannover
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