14 Dez
14. Dezember 2020
Ein Gespräch mit den Übersetzerinnen Ursula Gräfe und Claudia Ott

Literarische Übersetzungen

Haruki Murakami, u. a. Autor des von Ursula Gräfe jetzt erstmals direkt aus dem Japanischen übersetzten Romans Die Chroniken des Aufziehvogels, nennt das Übersetzen eine »Knochenarbeit«, in der es darum gehe, »den richtigen Ton zu treffen«. Viel Feingefühl und Erfahrung ist nötig, um den »Geist der Sprache« des Originals auch in der Übersetzung zu vermitteln. Und das so geschickt, dass »nicht die Fremdheit, sondern das Fremde gefühlt wird«, wie Wilhelm von Humboldt meinte. Geht es doch auch um Kulturvermittlung. Ursula Gräfe und Claudia Ott sind zwei renommierte Übersetzerinnen, die sich damit bestens auskennen: Gräfe mit Murakami und Ott mit ihrer Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht nach den ältesten arabischen Handschriften. Mit Salon-Moderator Matthias Vogel sprechen sie über Leidenschaft bei der Knochenarbeit.

Referent/Referentin

  • Ursula Gräfe (Übersetzerin/Frankfurt a.M.)
  • Claudia Ott (Übersetzerin/Beedenbostel)

Veranstalter

Literarischer Salon

Termin

14. Dezember 2020
20:00 Uhr

Anmeldefrist

13. Dezember 2020

Kontakt

Literarischer Salon
Königsworther Platz 1
30167 Hannover
Tel.: 0511 762 82 32
info@literarischer-salon.de

Ort

Conti-Foyer Königsworther Platz
Geb.: 1501
Königsworther Platz 1
30167 Hannover
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