WILHELM BUSCH  

„Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen.“

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Wilhelm Busch, eigentlich Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde 1832 in dem kleinen Dorf Wiedensahl, in der Nähe von Stadthagen, geboren. Er war nicht nur ein satirischer Dichter, der aufgrund seines speziellen Humors auch als „weiser Spötter“ bezeichnet wurde, sondern auch Maler und Zeichner. Erwachsenen und Kindern ist der Humorist noch heute durch seine Bildergeschichten wie Max und Moritz bekannt, die übrigens von Kindheitserinnerungen inspiriert waren. Von 1847-1851 studierte Busch auf Wunsch seines Vaters am Polytechnikum Hannover, der heutigen Leibniz Universität Hannover. Er brach das technische Studium allerdings nach vier Jahren zugunsten der Malerei ab. Dennoch pflegte Busch nicht nur künstlerische Interessen. Er war auch naturwissenschaftlich engagiert und überlegte ernsthaft nach Brasilien auszuwandern, um dort als Bienenzüchter sein Geld zu verdienen. Busch unternahm zeitlebens eine Reihe von Auslandsreisen wie beispielsweise nach Österreich, Italien, Belgien und in die Niederlande. Zu seinen wichtigsten Werken zählen unter anderem Max und Moritz, Die Fromme Helene und Der Heilige Antonio von Padua. Busch veröffentlichte neben seinen Bilderpossen auch Sagen, Volksmärchen, Gedichte, Theaterstücke und Operettentexte. Der beliebte Dichter starb 1908 in Mechtshausen (Seesen).

Neben seinen bekannten literarischen Werken hat Busch auch über 1000 Ölbilder gemalt, die allerdings erst nach seinem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Sammlungen von Wilhelm Busch und weitere Informationen zu seinem Werk findet man im Deutschen Museum für Karikatur und Kritische Grafik, Hannoveranern besser bekannt als Wilhelm-Busch-Museum unter www.wilhelm-busch-museum.de.