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Ehemaliges Kasernengelände

Appelstraße/Callinstraße

Bild: Hochhaus an der Appelstraße 9a

Zu Beginn der 1960er Jahre erwarb die Universität ein größeres Areal zwischen Callinstraße, Schneiderberg und Appelstraße, das für ingenieurwissenschaftliche Institute weitgehend neu bebaut wurde. Auffällig ist das 1972 von Gerhard Graubner erbaute Hochhaus an der Appelstraße 9a. Dort zogen Institute für Bauingenieurwesen und Elektrotechnik ein.

Die Flure und Lagerräume sind jeweils im Zentrum der einzelnen Etagen angeordnet. Tageslicht gibt es daher nur in den Büroräumen. Die nicht als Aussichtsplatz freigegebene Dachterrasse wird für Messübungen und Nachrichtenübertragungen genutzt. Die Hörsäle befinden sich im Erdgeschoss und im Untergeschoss. Außerdem gibt es im Eingangsbereich eine Cafeteria.

Bei dem gesamten Areal handelte es sich um ein ehemaliges Kasernengelände, was auf die frühere Bedeutung Hannovers als Militärstadt hinweist. Vorhandene Bauten an der Callinstraße, die vormals als Mannschaftshaus oder Wirtschaftsgebäude, als Offizierskasino oder Pferdekrankenstall gedient hatten, wurden ebenso wie ein ehemaliger Pferdestall an der Appelstraße 7 in die Planungen integriert. Vornehmlich technische Institute wurden dort untergebracht. So nutzten die Institute für Strömungsmaschinen, Plasmaphysik, Werkstoffkunde, Mechanik und Regelungstechnik, Thermodynamik und Fördertechnik die bestehende Bausubstanz oder erhielten Neubauten.

Bild: Ehemaliges Kasernengelände

Weitere Grundstückskäufe folgten: 1967 wurde das nördlich anschließende Gelände an der Appelstraße erworben und dort Neubauten für physikalische Institute und die Technische Informatik errichtet. Im Jahre 1987 wurde am Schneiderberg 32 das Forschungslaboratorium für Informationstechnologie fertiggestellt.