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Stichworte zur Geschichte der Universität  

Bild: Das Welfenschloss im 19. Jahrhundert
1831                    gründet der Gelehrte Karl Karmarsch die "Höhere Gewerbeschule zu Hannover".
64 Schüler beginnen ihre Ausbildung
1879 erhält die Schule den Rang einer "Königlichen Technischen Hochschule" und zieht in das eigens umgebaute Welfenschloss
1899 wird die Technische Hochschule den Universitäten gleichgestellt: Kaiser Wilhelm II. verleiht das Promotionsrecht
1921 wird die Hochschule mit Unterstützung der Hannoverschen Hochschulgemeinschaft wiederaufgebaut. Es gibt drei Fakultäten: für Mathematik und Naturwissenschaften, für Bauwesen und für Maschinenwesen
1951 erweitert die Hochschule mit einer Abteilung für Schiffbau ihr Angebot
1952 kommt als vierte Fakultät die bisherige Hochschule für Gartenbau und Landeskultur hinzu
1968 erfolgt die Einrichtung der Geistes- und Staatswissenschaftlichen Fakultät. Die "Technische Hochschule" wird zur "Technischen Universität"
1973 wird eine Fakultät für Rechtswissenschaften eingerichtet
1974 folgt die Einrichtung einer Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
1978 wird die Pädagogische Hochschule integriert. Die "Technische Universität" erhält den Namen "Universität Hannover"
1980 erfolgt eine Neugliederung in 17 Fachbereiche und zwei Fakultäten
1991 erstmals mehr als 30.000 Studierende
1995 wird ein weiterer Standort am Königsworther Platz mit einer Nutzfläche von 20.000 qm bezogen
1997 erfolgt erneut eine Neugliederung in 16 Fachbereiche und eine Fakultät
2002 Informatik wird als 17. eigenständiger Fachbereich eingerichtet
2005 werden aus den Fachbereichen 9 Fakultäten gebildet
2006 feiert die Universität Hannover am 5. Mai ihr 175-jähriges Bestehen
Am 1. Juli 2006 erfolgt die Umbenennung in "Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover"
2009 wird die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) gegründet - eine Allianz der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Clausthal
2010 wird die Leibniz-Stiftungsprofessur als Ausdruck der besonderen Verbundenheit von Hochschule und Stadt Hannover mit dem Universalgelehrten eingerichtet
2011 beginnt eine Arbeitsgruppe des Senates zu „Verleihung und Entzug akademischer Titel während der NS-Zeit an der damaligen Technischen Hochschule Hannover“ damit, die Rolle der Vorgängerinstitution der Universität während der NS-Zeit umfassend aufzuarbeiten
2013 Mit einer Gedenkfeier am 20. November 2013 erinnert die Leibniz Universität an die Menschen, die während der NS-Zeit unter Beeinträchtigungen und Herabwürdigungen an der damaligen Technischen Hochschule zu leiden hatten. Die Veranstaltung basiert auf den Ergebnissen der Senats-Arbeitsgruppe, die ihren Bericht „Verleihung und Entzug von Titeln während der NS-Zeit an der damaligen Technischen Hochschule Hannover“ dort erstmals auch den Angehörigen von Betroffenen, den Mitgliedern der Universität und der Öffentlichkeit vorstellen
2014 Die NTH ruht seit Jahresende 2014 und wird zum 31.12.2015 endgültig abgeschafft. Als Grund nennt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dass eine von oben aufgesetzte Struktur wie die Niedersächsische Technische Hochschule die erwarteten Vorteile nicht effektiv nutzen könne. An ihre Stelle sollen künftig Forschungsverbünde treten, die aus der Wissenschaft heraus entwickelt werden und die Autonomie der einzelnen Hochschulen berücksichtigen
2015

Im Dezember 2015 werden die Meilensteine für eine neue Verbundstruktur, genannt „Masterplan Braunschweig-Hannover“, verabschiedet

Seit November 2015 erinnert eine Gedenkwand im Lichthof des Hauptgebäudes an die Hochschulmitglieder und -angehörigen, die ab 1933 Opfer NS-bedingter Unrechtsmaßnahmen der Technischen Hochschule waren

2016 Im Bereich Lehrerbildung Einrichtung der „Leibniz School of Education“ als Querstruktur zu den Fakultäten. Ziel ist es, die lehramtsbezogenen Studiengänge weiterzuentwickeln, die Bildungsforschung zu stärken und dem Thema durch Bündelung mehr Sichtbarkeit zu verleihen