Visum und Behördengänge

Im folgenden finden Sie einige Informationen zur Stadtanmeldung, zur Einreise sowie Visa-Angelegenheiten für Ihren Aufenthalt in Hannover.

ANMELDUNG BEI DER STADT HANNOVER

Sämtliche Neu-Bürgerinnen und -Bürger (EU und Nicht-EU) müssen sich bei einem der acht Bürgerämter der Stadt Hannover anmelden, innerhalb von 14 Tagen nach Ankunft in Hannover.

Das ist in der Regel nur mit Terminvereinbarung möglich. Mitzubringen sind der Pass und das ausgefüllte und unterschriebene Formular "Wohnungsgeberbestätigung" zusammen mit dem Mietvertrag.


VISUM UND AUFENTHALTSGENEHMIGUNG

Visum

Grundsätzlich brauchen Sie als Nicht-EU-Bürgerin und Nicht-EU-Bürger ein Visum für die Einreise. Dieses müssen Sie vor Ihrem Aufenthalt in Ihrem Heimatland beantragen, nach der Einreise muss dann die Aufenthaltsgenehmigung bei der Ausländerbehörde in Hannover beantragt werden. Beachten Sie hierbei bitte, dass Sie kein Touristenvisum beantragen, sondern ein Visum für einen längeren Aufenthalt mit mehrmaliger Einreisemöglichkeit. Bitte bedenken Sie hierbei auch, dass für mitreisende Familienangehörige Entsprechendes benötigt wird.

WICHTIG: Studierende aus sogenannten "positiven Drittstaaten" wie z.B. den USA, Israel, Brasilien oder Südkorea (siehe unten bei "Auswärtiges Amt") können zwar ohne Visum nach Deutschland einreisen, müssen aber vor Ort, also bei der Ausländerbehörde in Hannover, einen Aufenthaltstitel für Studierende (in der Regel nach § 16 AufenthG) beantragen, falls ihr Aufenthalt mehr als 90 Tage beträgt. 

 

Studierende und Forscher aus Nicht-EU Ländern, die aktuell eine gültige Aufenthaltserlaubnis eines anderen EU-Mitgliedstaates besitzen, können in Deutschland bis zu 360 Tage lang ohne Visum studieren, bzw. 180 Tage forschen (Mobilitätsrichtlinie für außereuropäische Studierende und Forscher mit einem EU Aufenthaltstitel). Zu den Ausnahmen gehören Studierende mit einer Aufenthaltserlaubnis in Großbritannien, Irland oder Dänemark, da in einem solchen Fall noch ein nationales Visum für Deutschland beantragt werden muss.

Detaillierte Informationen zu Visabedingungen einzelner Länder erhalten Sie hier: Auswärtiges Amt.

Hier finden Sie Information zu den Regelungen für ein "Schengen-Visum".


Aufenthaltsgenemigung

Für den Aufenthalt in Deutschland benötigen Sie als Nicht-EU-Bürgerin und Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel nach §16 Aufenthaltsgesetz. Dieser umfasst auch studienvorbereitende Maßnahmen, welche in der Regel max. zwei Jahre dauern dürfen. In jedem Falle benötigen Sie einen Finanzierungsnachweis, den Sie entweder bei der deutschen Botschaft in Ihrem Heimatland oder der Ausländerbehörde in Hannover vorlegen müssen. Der Betrag liegt in Hannover bei 8640,- Euro pro Jahr, das entspricht monatlich 720,- Euro (Quelle: Studentenwerk). Ein Finanzierungsnachweis kann erbracht werden

  • ENTWEDER durch Einrichten eines Sperrkontos von 720,- Euro pro Aufenthaltsmonat in Deutschland (für ein Jahr: 12 Monate x EUR 720 = EUR 8640).
  • ODER durch eine Verpflichtungserklärung über mindestens 720,- Euro/Monat durch dritte Personen (zum Beispiel Eltern)
  • ODER durch ein anerkanntes Stipendium aus öffentlichen Mitteln (z.B. DAAD oder Heimathochschule) in ausreichender Höhe von 720,- Euro oder andere Einkommensnachweise (z.B. Gehaltszahlungen).

Wo?    Fachbereich „Ausländerbehörde“, Leinstr. 14, 30159 Hannover (Stadtbahn Linie 3 oder 7, Haltestelle „Markthalle/ Landtag“), mit Terminvereinbarung

Welche Unterlagen sind mitzubringen?

  • einen gültigen Pass, ein biometrisches Passbild
  • Finanzierungsnachweis (Nachweis über Sicherung des Lebensunterhaltes wie Stipendien-Bescheinigung, Gehaltsnachsweise etc.)
  • Nachweis über Krankenversicherung
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • für Verheiratete: Heiratsurkunde, wenn die Heirat nach Einreise in Deutschland erfolgt ist.
  • Gebühren: 100 €, Reduktion für Studentinnen und Studenten, kostenfrei für Stipendiatinnen und Stipendiaten deutscher Stipendiengeber