Visum und Behördengänge

Im folgenden finden Sie einige Informationen zur Einreise sowie Visa Angelegenheiten für Ihren Aufenthalt in Hannover.

INFORMATIONEN FÜR EU-BÜRGER

Bürgerinnen und Bürger der EU sowie Bürger des Europäischen Wirtschaftsraumes benötigen weder ein Visum noch eine Genehmigung bei längerem Aufenthalt. Sie müssen sich aber - wie alle Neubürger - bei einem der Bürgerämter der Stadt Hannover anmelden:


INFORMATIONEN FÜR NICHT-EU-BÜRGER

Visum

Grundsätzlich brauchen Sie als Ausländer ein Visum für die Einreise. Dieses müssen Sie vor Ihrem Aufenthalt in Ihrem Heimatland beantragen, nach der Einreise muss dann die Aufenthaltsgenehmigung bei der Ausländerbehörde in Hannover beantragt werden. Beachten Sie hierbei bitte, dass Sie kein Touristenvisum beantragen, sondern ein Visum für einen längeren Aufenthalt mit mehrmaliger Einreisemöglichkeit. Bitte bedenken Sie hierbei auch, dass für mitreisende Familienangehörige Entsprechendes benötigt wird.

WICHTIG: Studierende aus sogenannten "positiven Drittstaaten" wie z.B. den USA, Israel, Brasilien oder Südkorea (siehe oben, Auswärtiges Amt) können zwar ohne Visum nach Deutschland einreisen, müssen aber vor Ort, also bei der Ausländerbehörde in Hannover, ihren Aufenthalt legitimieren. Das heißt, dass sie einen Aufenthaltstitel (für Studierende in der Regel nach § 16 AufenthG) erwirken müssen (siehe unten). 

Detaillierte Informationen zu Visabedingen einzelner Länder erhalten Sie hier: Auswärtiges Amt.

Information zu den Regelungen für ein "Schengen-Visum" finden Sie hier.


Anmeldung bei der Stadt Hannover

Wo?    Fachbereich „Ausländerbehörde“, Leinstr. 14, 30159 Hannover (Stadtbahn Linie 3 oder 7, Haltestelle „Markthalle/ Landtag“)

MIT Terminvereinbarung für Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag am Vormittag sowie für den Donnerstagnachmittag, online

Mitzubringen ist immer der Pass und das ausgefüllte und unterschriebene Formular Wohnungsgeberbestätigung     


Aufenthaltsgenemigung

Für den Aufenthalt in Deutschland benötigen Sie einen Aufenthaltstitel nach §16 Aufenthaltsgesetz. Dieser umfasst auch studienvorbereitende Maßnahmen, welche in der Regel max. ein Jahr dauern dürfen. In jedem Falle benötigen Sie einen Finanzierungsnachweis. D.h., dass Sie bei der deutschen Botschaft in Ihrem Heimatland und der Ausländerbehörde in Hannover nachweisen müssen, dass Sie Ihren Aufenthalt finanzieren können. Der Betrag liegt in Hannover bei 8640,- Euro pro Jahr, das entspricht monatlich 720,- Euro (Quelle: Studentenwerk). Ein Finanzierungsnachweis kann erbracht werden:

  • ENTWEDER durch Einrichten eines Sperrkontos von 720,- Euro pro Aufenthaltsmonat in Deutschland. Das heißt, dass für einen einjährigen Aufenthalt eine Mindestspareinlage von 8640,- Euro notwendig ist. Von diesem Sperrkonto dürfen in der Folge nur jeweils 720,- Euro abgebucht werden.
  • ODER durch eine Verpflichtungserklärung bei den deutschen Auslandsvertretungen über mindestens 720,- Euro/Monat durch dritte Personen (zum Beispiel Ihre Eltern).
  • ODER durch ein anerkanntes Stipendium aus öffentlichen Mitteln (z.B. DAAD oder Heimathochschule) in ausreichender Höhe von 720,- Euro oder andere Einkommensnachweise (z.B. Gehaltszahlungen).

 

Wo?    Fachbereich „Ausländerbehörde“, Leinstr. 14, 30159 Hannover (Stadtbahn Linie 3 oder 7, Haltestelle „Markthalle/ Landtag“)

MIT  Terminvereinbarung

Welche Unterlagen sind mitzubringen?

  • deinen gültigen Pass, ein biometrisches Passbild
  • Nachweis über Sicherung des Lebensunterhaltes / Stipendien-Bescheinigung
  • Nachweis über Krankenversicherung
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • für Verheiratete: Heiratsurkunde, wenn die Heirat nach Einreise in Deutschland erfolgt ist.
  • Gebühren: 100 €, Reduktion für Studenten, kostenfrei für Stipendiaten deutscher Stipendiengeber