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Prof. Gerhard Ertl
Nobelpreisträger für Chemie 2007

Bild:
Foto: Wolfram Däumel, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin

Prof. Gerhard Ertl, Jahrgang 1936, ist gebürtiger Stuttgarter. Neben dem Studium in seiner Heimatstadt studierte Ertl in München und in Paris. 1961 erhielt er in Stuttgart sein Diplom in Physik und vier Jahre später bekam Ertl den Doktortitel an der Technischen Universität München verliehen. Von 1968-1973 war Ertl Inhaber eines Lehrstuhls für Physikalische Chemie und Elektrochemie an der Leibniz Universität Hannover, damals noch Technische Universität. Neben seiner Lehre in Hannover unterrichtete Ertl unter anderem auch in Pasadena, Milwaukee und Berkeley. Für seine Studien von chemischen Prozessen an Oberflächen erhielt Ertl im Jahr 2007 den Chemienobelpreis von der Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Ertls Forschungsergebnisse befassen sich beispielsweise mit der Funktionsweise von Brennstoffzellen, einem Bereich, der noch heute ein elementares Arbeitsgebiet des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie darstellt. Neben seiner Leidenschaft für die Wissenschaft interessiert sich der Nobelpreisträger für die Musik. Er ist Ehrenmitglied des Berliner Oratorien Chors. Seit 2008 trägt eine Schule in Rheinhessen den Namen des berühmten Alumnus der Leibniz Universität Hannover, die Integrierte Gesamtschule Gerhard Ertl in Sprendling. Im gleichen Jahr wurde in Südkorea das Ertl Center of Electrochemistry and Catalysis gegründet. Seit 2012 ist Ertl Ehrenmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. 2014 wurde ihm der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst verliehen.

Eine detaillierte Aufstellung Ertls Forschung und eine chronologische Nennung seiner Auszeichnungen sind unter w3.rz-berlin.mpg.de/pc/ERTL/Ertl.html einsehbar.