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Gesundheit

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Die Arbeitsmedizin ist interdisziplinär, d.h. sie arbeitet mit den Sicherheitsingenieuren und anderen Akteuren im Gesundheitsschutz eng zusammen.

Die Arbeitsmedizin ist eine Präventivmedizin. Sie bewirkt im Vorfeld Gutes für die Beschäftigten. Nutzen Sie die vielfältigen Angebote zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und Gesundheitsprävention.

Arbeitsunfall / Berufkrankheit

Den Ablauf der Bearbeitung eines Wege-, Arbeits- oder Dienstunfalls finden Sie hier.

Der separate Download von Unfallanzeigen ist hier möglich:

Durchgangsärzte (D-Arzt)

Sie werden nicht oft benötigt, da es an der Leibniz Universität Hannover glücklicherweise nur in geringem Umfang zu Arbeitsunfällen mit Personenschaden kommt. Im Allgemeinen ist daher nur wenig bekannt, das nur spezielle Ärztinnen und Ärzte aufgesucht werden dürfen, wenn ein Unfall (Arbeits-, wie auch Wegunfall) zu einem Gesundheitsschaden führte. Diese Notwendigkeit fußt auch auf der Anforderung des "Arbeitsschutzgesetz" (ArbSchG), hier unter anderem § 4(1).

Eine durch einen Arbeits- oder Wegeunfall verletzte Person muss zur Sicherheit einem sog. Durchgangsarzt oder einer -ärztin (vulgo D-Arzt) vorgestellt werden. Vorallem wenn Gefahrstoffe ausgetreten sind, die auf Haut oder Schleimhäute gelangt sind oder wenn die Atemwege betroffen sind. Dies gilt bei CMR*-Stoffen zu Ihrer Sicherheit auch beim Verdacht auf einen Kontakt mit diesem Gefahrstoff. Schäden an Augen werden stets durch Fachärztinnen und -ärzte für Augenheilkunde erstbehandelt und dann gegebenenfalls weiter überwiesen.

Auch ist ein besonderes Augenmerk auf Stromunfälle zu richten, denn hier können Spätschäden auch mit einer bis zu vierundzwanzigstündiger Verspätung auftreten. Eine ärztliche Vorstellung sollte deshalb in jedem Fall erfolgen.

D-Ärztinnen und D-Ärzte haben besondere Fachkenntnisse in der Unfallmedizin, dieses Fachgebiet erfüllen deshalb nur Fachärzte und Fachärztinnen für Chirugie (Schwerpunkt Unfallchirugie) oder Orthopädie und Unfallchirugie. Alle anderen medizinischen Fachrichtungen verfügen nicht über diese notwendige Fachkunde. Falls eine verletzte Person irrtümlich zuerst den eigenen Hausarzt oder die Hausärztin aufgesucht hat, dürfen diese nur die medizinisch dringend erforderlichen Maßnahmen durchführen und müssen dann die verunfallte Person umgehend an einen D-Arzt oder D-ärztin überweisen.

Die Zulassung als D-Arzt oder D-Ärztin erteilen die Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften oder Landesunfallkassen). Somit wird gewährleistet, dass das gesamte Heilfverfahren von diesen speziellen Ärztinnen und Ärzten als offizielle Vertreter der Unfallversicherungsträger gesteuert werden kann. 

Innerhalb der jährlich durchzuführenden Unterweisung zum Thema Erste Hilfe/Verhalten nach Unfällen sollten die D-Arztpraxen benannt werden. Diese Information sollte sich auch auf den Betriebsanweisungen befinden, ebenso hält diese Information auch das "Alarmblatt" der Branschutzordnung vor.

Die D-Ärztinnen und -Ärzte sollten der kurzen Wege halber in der Nähe zum Institut oder der Einrichtung liegen. Dabei ist zu bedenken, dass diese Praxen möglicherweise nur zu bestimmten Zeiten geöffnet haben und nicht "rund um die Uhr" zu erreichen sind. In diesen Fällen ist es dann sinnvoller als D-Arztpraxis das nächst gelegenene Krankenhaus mit unfallchirurgischer Ambulanz anzugeben.

Die zu Ihrem Institut oder der Einrichtung nächstgelegenen D-Arztpraxis finden Sie im sog. "D-Arztfinder" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

*CMR= Cancerogen, mutagen, reproduktionstoxisch (krebserzeugend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend)

Erste Hilfe

Informationen für alle Teilnehmer/innen des Erste-Hilfe-Lehrgangs und des Erste-Hilfe-Trainings

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der o. g. Kurse,

vielen Dank für Ihr Interesse an einem Lehrgang zur Ersthelfer/-innen-Ausbildung. Aus abrechnungstechnischen Gründen mit der Landesunfallkasse Niedersachsen möchte ich Sie bitten, mir Ihren Wunsch zur Anmeldung und die Art des Kurses mitzuteilen. Dazu genügt eine E-mail an Christiane Hellwig oder ein Telefonanruf unter 0511 762 3286. Anschließend können Sie sich direkt bei der Johanniter-Unfall-Hilfe unter der angegebenen Servicenummer 0800-0019214 zu einen der Kurse oder Trainings anmelden.
Die Kosten für die Teilnahme an den Kursen trägt die Landesunfallkasse, so dass den Instituten keine direkten Kosten entstehen.

Ersthelfer-Grundschulung 2018

Ersthelfer-Fortbildung (vorm. Training) 2018

    Erste Hilfe, Verbandkästen oder -schränke, Erste Hilfe Verbrauchsmaterial

    Wichtige Information!

    Die DIN 13157 und 13169 wurden im November 2009 überarbeitet. Der Fachausschuss „Erste Hilfe“ der DGUV hat Anpassungen vorgenommen, so dass einige Teile entfallen oder in der Menge verringert werden. Neu in beiden Kästen mit aufgenommen sind Kälte-Sofortkompressen (13157, 1 Stck.; 13619, 2 Stck.) zur Versorgung von Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen.
    Sie erhalten komplette Austauschssets nach neuer DIN über das Dez. 5 - Finanzen. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Weinrich (Tel. 2105). Verbrauchsmaterial und Ersatz für abgelaufene Sterilprodukte können Sie ebenfalls über Frau Weinrich beziehen.