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Referentinnen und Referenten

Jan Philipp Albrecht

Keynote VI: Datenschutzrechtliche Implikationen des Wissenschaftsurheberrechts aus europäischer Perspektive (per Videokonferenz)

Informationen zur Person

Mitglied des Europäischen Parlaments  

 


Prof. Dr. Gabriele Beger

Keynote II: Wie kann ein gerechter Ausgleich für die Urheber aus Sicht wissenschaftlicher Bibliotheken erzielt werden?

Informationen zur Person

Leitende Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

 


Markus Brammer

Podiumsdiskussion: Wie kann man die Zahlung der angemessenen Vergütung nach § 52a Abs. 4 in Deutschland sinnvoll und gerecht organisieren?

Informationen zur Person

Nach Tätigkeiten in der Wirtschaft und bei der Hochschulrektorenkonferenz ist Markus Brammer seit 2005 Justiziar bei der TIB, seit 2016 bei der Stiftung Technische Informationsbibliothek (TIB). Er war bei der HRK beteiligt an verschiedenen Aktivitäten zum Themenkomplex „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ und Verhandlungsführer der TIB für DFG-geförderte „Nationallizenzen“ elektronischer Publikationen.

 


Stefanie Busch

Die Position der Hochschulrektorenkonferenz

Frau Stefanie Busch wird in ihrer Keynote die Stellungnahme der HRK gegenüber der KMK zu den Ergebnissen des Pilotprojekts an der Universität Osnabrück erörtern. Zudem wird Frau Busch darauf eingehen, wie sich die HRK eine künftige Schrankenregelung vorstellt bzw. welche Aspekte diese enthalten sollte und was sich die HRK für die Reform auf europäischer Ebene wünschen würde.

Informationen zur Person

Frau Stefanie Busch leitet seit August 2010 in der HRK das Referat für Zulassung und Kapazitätsrecht, Hochschulmedizin und Studentische Angelegenheiten. Das Thema "Urheberrecht" ist ebenfalls in diesem Referat verortet. Als Zuständige für das Urheberrecht ist Frau Busch zugleich Mitglied in der AG Rechtliche Rahmenbedingungen der Schwerpunktinitiative Digitale Information der Wissenschaftsorganisationen sowie für die HRK Mitglied in der Lenkungsgruppe des Aktionsbündnisses Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft. Nach dem Studium der der Rechtswissenschaften in Tübingen (1. Staatsexamen) und Köln (LL.M oec.) war Frau Busch zunächst als Referendarin u. a. am Landgericht Rottweil, an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer und bei der Kanzlei Respondek & Fan in Singapur beschäftigt. Von Mai 2009 bis August 2010 war Frau Busch Referentin bei der Hochschulrektorenkonferenz im Bereich Europäische Studienreform.

 


Prof. Dr. Volker Epping

Grußworte des Präsidenten der Leibniz Universität Hannover

Informationen zur Person

Präsident der Leibniz Universität Hannover

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/praesident/

 


Prof. Dr. iur. Nikolaus Forgó

Begrüßung zur Tagungseröffnung

Informationen zur Person

CIO und Datenschutzbeauftragter der Leibniz Universität Hannover

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iri.uni-hannover.de/mitarbeiter/profil.html?show=17

 


Prof. Niko Härting

Podiumsdiskussion: Wie kann man die Zahlung der angemessenen Vergütung nach § 52a Abs. 4 in Deutschland sinnvoll und gerecht organisieren?

Informationen zur Person

Prof. Niko Härting studierte an der Freien Universität Berlin, 1996 gründete er HÄRTING Rechtsanwälte. Er ist u.a. Mitglied im Informationsrechtsausschuss des Deutschen Anwaltvereins, ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften IT- und IP-Rechtsberater sowie Kommunikation&Recht, Mitglied der Schriftleitung von Computer und Recht sowie Herausgeber der Zeitschrift PinG – Privacy in Germany. Seit 2012 ist er Honorarprofessor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, an der er – neben der Freien Universität - ebenfalls seit 1991 Lehrbeauftragter ist. Er ist Autor zahlreicher Publikationen (u.a. Internetrecht, Verlag Dr. Otto Schmidt, 5. Auflage 2014).

 


Prof. Dr. Christian Heinze

Moderation der Podiumsdiskussion: Wie kann man die Zahlung der angemessenen Vergütung nach § 52a Abs. 4 in Deutschland sinnvoll und gerecht organisieren?

Informationen zur Person

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Münster, Lausanne und Cambridge (LL.M.) absolvierte Christian Heinze das Referendariat am OLG Hamburg. Nebenher und im Anschluss folgte die Tätigkeit zunächst als Assistent, nach Abschluss der Dissertation als Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, wo er im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit dem Münchener Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb beschäftigt war. Nach der Habilitation zu dem Thema „Schadensersatz im Unionsprivatrecht“ im Januar 2014 ist er seit dem Sommer 2014 GRUR-Professor für Bürgerliches Recht und Immaterialgüterrecht, insbesondere Patent- und Markenrecht am Institut für Rechtsinformatik der  Leibniz Universität Hannover.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iri.uni-hannover.de/mitarbeiter/profil.html?show=111

 


Dr. Guido F. Herrmann

Keynote III: Entsprechen § 52a UrhG und die darin enthaltenen Regelungen zur Vergütung den Interessen von Wissenschaftseinrichtungen, Wissenschaftsverlagen und WissenschaflerInnen?

Informationen zur Person

Guido F. Herrmann arbeitet seit 20 Jahren in leitender Stellung bei einem führenden deutschen Wissenschaftsverlag (www.thieme.de). Seit dem Jahr 2008 arbeitet er im  Copyright Committee der International Association of STM Publishers mit. Er ist Mitglied im Fachbeirat der Technischen Informationsbibliothek Hannover, und Mitglied im Verwaltungsrat der VGWort. Guido F. Herrmann referiert regelmäßig auf internationalen Konferenzen.

 


Prof. Dr. Thomas Hoeren

Keynote I: Entsprechen § 52a UrhG und die darin enthaltenen Regelungen zur Vergütung den Interessen von Wissenschaftseinrichtungen, Wissenschaftsverlagen und WissenschaflerInnen?

Das Urheberrecht leidet an einer Hypertrophie. Die Schutzrechte werden immer weiter ausgedehnt, die Schranken gerade zugunsten der Wissenschaft immer weiter ausgedünnt. Gleichzeitig treten die Lobbyisten der Verlagsszene immer aggressiver auf und überwerfen sich mit denen, deren Inhalte sie eigentlich elementar benötigen: den Wissenschaftsautoren. Der Vortrag zeichnet den Weg in den Tod nach, auch anhand aktueller Entwicklungen etwa aus Brüssel (Aktionsplan Urheberrecht) und der jüngsten Rechtsprechung.

Informationen zur Person

Herr Prof. Dr. Thomas Hoeren ist seit April 1997 Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht – Zivilrechtliche Abteilung –  (ITM) der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Darüber hinaus ist er als Forscher am European Research Center for Information Systems tätig. Er ist Mitglied des Fachausschusses für Urheber- und Verlagsrecht der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht und außerdem seit 2004 Mitglied (Research Fellow) am Oxford Internet Institute/Balliol College. Von 2012 bis 2014 war er Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/organisation/prof-dr-thomas-hoeren

 


Felicitas Hundhausen

Das Pilotprojekt an der Universität Osnabrück zur „Einzelerfassung der Nutzung von Texten nach § 52a Urheberrechtsgesetz“ – Ergebnisse, Folgen, Schlussfolgerungen

Die Universität Osnabrück (Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre – virtUOS) hat im Auftrag der Kultusministerkonferenz und in Zusammenarbeit mit der VG Wort ein Pilotprojekt durchgeführt mit dem Ziel, die Machbarkeit von Einzelmeldungen von elektronischen Sprachwerken nach § 52a UrhG in Regie einer Hochschule zu untersuchen. Der Untersuchungszeitraum war das Wintersemester 2014/2015. Alle Lehrenden mussten auf der Basis eines Lizenzauswahldialogs im LMS Stud.IP mit einer Schnittstelle zur Meldedatenbank der VG Wort die Nutzung von Sprachwerken melden. Der Vortrag stellt die wesentlichen Ergebnisse des Pilotprojekts vor: die technische Umsetzung, die Flankierung des Projekts durch Informationsaktivitäten, die Methodik der Datenerhebung und die wichtigsten Resultate sowie das Feedback sowohl der Lehrenden als auch der Studierenden.

Der umfangreiche Projektbericht steht auf dem Repositorium der Universität Osnabrück zur Verfügung ( https://repositorium.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-2015061913251 ).

Informationen zur Person

Felicitas Hundhausen, Ltd. Bibliotheksdirektorin, Universität Osnabrück.

Studium Geschichte und Germanistik an der Universität Köln. Bibliotheksreferendariat an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der heutigen Technischen Hochschule Köln. Anschließende bibliothekarische Stationen in Köln (Geschäftsführung Germania Judaica. Kölner Bibliothek zur Geschichte des deutschen Judentums, 1992), Koblenz (Rheinische Landesbibliothek, 1992-2000) und Hannover (Niedersächsische Landesbibliothek, 2000-2003). Seit Sommer 2003 Leiterin der Universitätsbibliothek Osnabrück.

 


Dennis Jlussi

Podiumsdiskussion: Wie kann man die Zahlung der angemessenen Vergütung nach § 52a Abs. 4 in Deutschland sinnvoll und gerecht organisieren?

Informationen zur Person

Dennis Jlussi ist Rechtsanwalt in der Kanzlei Herfurth & Partner und General Counsel eines großen wissenschaftlichen Sozialen Netzwerks. Er war zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsinformatik der Leibniz Universität Hannover. Studium und Referendariat absolvierte er in Potsdam, Hannover und Palo Alto.

 


Dr. Thomas Luzer

Rechtsvergleich Österreich

Herr Thomas Luzer wird die umfassende Novelle zum österreichischen Urheberrechtsgesetz aus 2015 vorstellen und im Vergleich zur deutschen Rechtslage kritisch würdigen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den freien Werknutzungen (Schrankenregelungen) im für die Wissenschaft relevanten Bereich liegen.

Informationen zur Person

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der bibliothekarischen Ausbildung leitet Thomas Luzer seit 2001 die Fachbereichsbibliothek für Rechtswissenschaften an der Universität Wien.

 


Julia Reda

Keynote V: Europarechtliche Entwicklungen im Wissenschaftsurheberrecht (per Videokonferenz)

Informationen zur Person

Julia Reda ist die Abgeordnete der Piratenpartei im Europäischen Parlament. Sie ist Vizepräsidentin der Fraktion Grüne/EFA und Mitglied im Rechtsausschuss, der sich federführend mit Fragen der Immaterialgüterrechte befasst. Außerdem gehört sie dem Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz sowie dem Petitionsausschuss an. Der Fokus ihrer politischen Arbeit liegt auf der Reform des Urheberrechts, die sie als Berichterstatterin des im Juli 2015 verabschiedeten Berichts des Europaparlaments zur Evaluation der EU-Urheberrechtsrichtlinie vorantreibt.

Geboren in Bonn im Jahre 1986, gehörte Julia Reda sechs Jahre lang der SPD an, bevor sie 2009 im Zuge der Debatte um die Einführung von Netzsperren der Piratenpartei beitrat. Sie war Vorsitzende der Jungen Piraten von 2010 bis 2012 und Gründungsvorsitzende der Young Pirates of Europe von 2013 bis 2015.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://juliareda.eu/de/

 


Dr. Franziska Regner

Rechtsvergleich Schweiz

Frau Franziska Regner wird in ihrem Beitrag einen allgemeinen Blick auf die Urheberrechtslage in der Schweiz - mit Bezug auf Bibliotheken und aus Perspektive der ETH-Bibliothek - werfen und auch auf den laufenden Revisionsprozess des Urheberrechtsgesetzes in der Schweiz eingehen.

Informationen zur Person

Seit Mai 2014 ist Frau Regner Leiterin des Bereichs Innovation und Entwicklung der ETH-Bibliothek, ETH Zürich. Sie beschäftigt sich unter anderem auch mit Urheberrechtsfragen, insbesondere im Zusammenhang mit der gerade anstehenden Revision des Schweizerischen Urheberrechtes. Von 2010 bis 2014 war sie Referentin in der Gruppe "Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme" der Deutschen Forschungsgemeinschaft und absolvierte von 2008 bis 2010 ein Bibliotheksreferendariat an der Staatsbibliothek zu Berlin. Frau Regner promovierte 2008 im Fach Neuere Deutsche Literatur im Rahmen des Promotionskollegs "Globalisierung aus kulturwissenschaftlicher Perspektive" an der Universität Mannheim.

 


Uwe Rosemann

Begrüßung zur Tagungseröffnung

Informationen zur Person

Seit 1998 ist Herr Rosemann Direktor der TIB/UB Hannover und war 5 Jahre zuvor deren Stellvertretender Direktor. In der Zeit von 1990 bis 1993 war Herr Rosemann Dezernent für Bibliotheksbenutzung und Bibliothekstechnik der Universitätsbibliothek Bielefeld und zuvor von 1980 bis 1990 Fachreferent für Mathematik und Informatik Universitätsbibliothek Bielefeld.

Uwe Rosemann war über Jahre Vorsitzender und Vorstandsmitglied der bibliothekarischen Netzwerke subito und vascoda und Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie“. Uwe Rosemann publiziert Aufsätze und hält Vorträge zu Themen aus dem Kontext Management von Bibliotheken, Digitale Bibliothek und Urheberrecht.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Rosemann

 


Dr. Robert Staats

Keynote II: Entsprechen § 52a UrhG und die darin enthaltenen Regelungen zur Vergütung den Interessen von Wissenschaftseinrichtungen, Wissenschaftsverlagen und WissenschaflerInnen?

Der Vergütungsanspruch nach § 52a Abs. 4 UrhG wird im Bereich der Schriftwerke von der VG WORT wahrgenommen. Im Vortrag wird auf wichtige rechtliche und praktische Aspekte bei der Rechtewahrnehmung eingegangen werden. Dabei wird es insbesondere auch um das geplante Meldeportal zu § 52a UrhG gehen, welches eine nutzungs- und titelgenaue Meldung der Nutzungen ermöglichen soll.

Informationen zur Person

Herr Dr. Robert Staats absolvierte nach seinem Studium der Rechtswissenschaft in Bonn und Freiburg i. Br. ein Referendariat in Berlin und promovierte zum Urheberrecht. Von 1994 bis 2008 war er als Richter und Beamter im Justizdienst des Landes Brandenburg tätig. Seit 1. Januar 2009 ist Herr Dr. Staats geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG WORT. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht und Lehrbeauftragter der Humboldt-Universität zu Berlin.

 


Matthias Ulmer

Podiumsdiskussion: Wie kann man die Zahlung der angemessenen Vergütung nach § 52a Abs. 4 in Deutschland sinnvoll und gerecht organisieren?

Informationen zur Person

Matthias Ulmer, Geschäftsführender Gesellschafter Verlag Eugen Ulmer KG. Vorsitzender des Verlegerausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Matthias Ulmer (geb. 1964) leitet den 1868 gegründeten Fachverlag mit den Schwerpunkten Landwirtschaft und Gartenbau und den Medien Schulbuch, Lehrbuch, Fachbuch, Ratgeber, Fachzeitschrift, wissenschaftliche Zeitschrift und Datenbank. Als Gesellschafter der UTB ist der Verlag auch beim Aufbau der Plattform Booktex für digitale Semesterapparate beteiligt.

Hinweis:
Herr Ulmer konnte nicht an der Podiumsdiskussion teilnehmen und wurde von Herrn Dr. Bertram Salzmann (Geschäftsführer der Booktex GmbH) vertreten.