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Mediation

Unter Mediation verstehen wir ein strukturiertes Verfahren zur konstruktiven Konfliktbearbeitung unter der Leitung einer Mediatorin bzw. eines Mediators, die bzw. der allparteilich arbeitet.

Bei einer klassischen Mediation unterstützt die Mediatorin bzw. der Mediator die anwesenden Konfliktparteien dabei, Sachthemen und Beziehungen zu klären und einen gemeinsamen Umgang mit einem oder mehreren Konfliktthemen zu entwickeln. Ziel einer Mediation ist es, eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung (Konsens) zu erzielen.

Wesentliche Merkmale eines Mediationsverfahrens sind dabei:

  • Vermittlung durch unparteiische („neutrale“/allparteiliche) Dritte. Mediatorinnen und Mediatoren haben keine Entscheidungsgewalt im Hinblick auf den Streitgegenstand, sie sind weder Richter noch Schlichter;
  • Einbeziehung und direkte Kommunikation aller Konfliktparteien; i.d.R. sind diese anwesend (keine die Parteien ersetzende Vertretung durch Dritte);
  • informelle/außergerichtliche Konfliktbearbeitung, flexible Verfahrensgestaltung;
  • Nicht-Öffentlichkeit und Vertraulichkeit;
  • Autonomie und Freiwilligkeit: die Parteien bestimmen Anfang und Ende der Mediation; der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen;
  • Konsensorientierung: Verzicht auf Machtentscheidungen und einseitige Rechtsdurchsetzung;
  • selbstbestimmte, interessensgerechte, ressourcensparende, kostengünstige und zukunftsgerichtete Regelung/Lösung des Konflikts (sog. win-win-Situation).

Die von uns vermittelten externen Mediatorinnen und Mediatoren sind professionell ausgebildet und zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Ansprechpartnerin

Karin Griesbach

Leitung Personalentwicklung

Tel. +49 511 762 - 19171
Fax +49 511 762 - 4366

E-Mail karin.griesbachzuv.uni-hannover.de